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Manfred Riemer zu »Politische Korrektheit«
Dieser Beitrag wurde am 08.04.2018 um 19.09 Uhr eingetragen.
 

Seit dem Abend (8.4.18) wird derselbe Mann in den Fernsehnachrichten von ARD und ZDF meistens ohne Umschweife "Taeter" genannt, mit genauem Bezug auf seine Person, ganz im Gegensatz zur sonstigen Vorsicht mit der Standardformulierung "mutmasslich". Dabei betont die Polizei, die Untersuchung sei noch nicht abgeschlossen.

MM, 9.4.18: Polizei findet Taeterbrief
(Umlaut geaendert.) Gemeint ist ein Schreiben mit Selbstmordgedanken.
Jegliche Zweifel am Selbstmord sind diesmal anscheinend politisch unerwuenscht.
Muss man sich eigentlich um die Genauigkeit der Ermittlungen sorgen?
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Manfred Riemer zu »Politische Korrektheit«
Dieser Beitrag wurde am 07.04.2018 um 18.26 Uhr eingetragen.
 

Der mutmassliche Tatverdaechtige habe sich vor Ort selbst getoetet, sagte ein Polizeisprecher.

(7.4.18, tagesschau.de,
Eszett und Umlaute habe ich wegen des FDS-Editorproblems geaendert, Hervorhebungen auch von mir)
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Wolfram Metz zu »GKS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 04.03.2018 um 01.23 Uhr eingetragen.
 

Wenige sind Leute, die wenig sind.
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Horst Ludwig zu »GKS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 26.02.2018 um 18.47 Uhr eingetragen.
 

"Als parlamentarische Geschaeftsfuehrerin war Anja Karliczek bislang nur Wenigen bekannt." (*SZ*, 26.2.2018)
der Wenige, ein Weniger oder ein Nur-Plural-Substantiv?
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Christof Schardt zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 05.02.2018 um 12.39 Uhr eingetragen.
 

"Vielleicht geht es wirklich nur noch mithilfe von oben." schreibt Markus Deggerich auf SPON.
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Horst Ludwig zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 18.12.2017 um 18.11 Uhr eingetragen.
 

Faz.net-Anreisser heute: «Chinas Tesla heisst Nio [//] Das chinesische Start-up Nio baut einen Elektro-SUV mit Wechsel-Batterie. Die Praesentation gleicht einer iPhone-Vorstellung, die Erwartungen sind gross. [//] Zurecht?» [Umlaut und Eszetts von mir ersetzt.]
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Horst Ludwig zu »Kasusunsicherheiten«
Dieser Beitrag wurde am 18.12.2017 um 01.30 Uhr eingetragen.
 

"Ich bin nicht sicher": Ich auch nicht mehr. Aber welt.de hat sich wenige Stunden spaeter selbst "korrigiert"[?], - jedenfalls von dem Genitiv Abstand genommen und den Satz anders formuliert. - Ich meine, dass "nahe" in "sie steht ihm nahe" eine Postposition ist und nicht ein Adverb wie in "[der Hut steht ihm] der Hut steht ihm gut/schlecht". Aber es ist, glaube ich, muessig, sich da ueber die Wortart zu streiten. Die Praepositionen gehen ja auf Adverbien zurueck, - habe ich mal gelernt.
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Manfred Riemer zu »Kasusunsicherheiten«
Dieser Beitrag wurde am 18.12.2017 um 00.48 Uhr eingetragen.
 

Manche Adjektive (wie z. B. nahe) koennen den Genitiv regieren.
Mit Dativ waere es m. E. auch gegangen:
Polizist schiesst versehentlich nahe dem Weihnachtsmarkt.

In "sie steht ihm nahe" haengt der Dativ aber nicht von nahe ab, zumindest dann, wenn nahe nicht lokal gemeint ist. Ich wuerde sagen, das ist ein freier Dativ wie in es geht ihm gut oder der Hut steht ihm gut, ....
Oder ist ihm ein Dativobjekt von nahestehen? Ich bin nicht sicher.
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Horst Ludwig zu »Kasusunsicherheiten«
Dieser Beitrag wurde am 16.12.2017 um 16.48 Uhr eingetragen.
 

"Polizist schiesst versehentlich nahe des Weihnachtsmarkts"
(Welt.de: S16.12.17; 16:22 Uhr)
Wer sagt denn, dass der Genitiv tot ist! Natuerlich kennen ihn viele nicht so richtig, das stimmt. Aber "sie steht ihm nahe" ist doch eigentlich noch sehr lebendig und sollte doch den Gebrauch auch durch heutige Zeitungsleute noch gut bestimmen koennen. (Eszett und Umlaute von mir ersetzt.)
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Manfred Riemer zu »Zur Rolle der Medien«
Dieser Beitrag wurde am 19.11.2017 um 14.59 Uhr eingetragen.
 

"Und Gott schuf den Menschen als Mann und Frau"? Eben nicht. Wenn er (oder sie) etwas schuf, dann waren es mehr als die zwei Geschlechter, von denen die Bibel erzaehlt. Das ist sicher schwierig fuer manche christlich Konservativen, die schon schwule Minister zu verkraften haben oder die Ehe fuer alle. Und die Rechten nehmen es dankbar als Provokation. Gender Studies? Kampf um sexuelle Identitaeten? Das gehoert zu den Lieblings-Hassthemen der AfD.
(DER SPIEGEL, Nr. 46/11.11.2017, S. 10)

Die alberne Genderei (Gott - sie) und die tendenzioese Steigerung (konservativ - rechts) sind schon bezeichnend fuer den Niedergang des Magazins.
Und was ist ueberhaupt noch sachlich daran, konservative Standpunkte staendig pauschal als Hasz zu diffamieren? Wer keine Argumente hat, schlaegt die der anderen einfach mit dem Wort Hasz tot.

(Umlaute und Eszett sind ersetzt, auch im Zitat. Zur Unterscheidung von der reformierten ss-Schreibung verwende ich sz fuer das unreformierte Eszett.)
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Horst Ludwig zu »GKS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 14.10.2017 um 19.23 Uhr eingetragen.
 

"Den Shitstorm kassierte sie prompt - und zurecht." (SZ, 12. Okt. 2017)
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Horst Ludwig zu »GKS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 13.10.2017 um 19.09 Uhr eingetragen.
 

"Die heutigen Akteure brauen vorwiegend Zuhause und arbeiten noch teilweise so wie ihre Grosseltern und Urgrosseltern", so faz.net, 13.10.17 (Doppel-s-Schreibung nicht im Original).
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