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Reinhard Markner zu »Laut-Buchstaben-Zuordnung(en)«
Dieser Beitrag wurde am 08.09.2010 um 23.28 Uhr eingetragen.
 

»Herr Mertesacker darf sich, egal ob auf dem Platz oder im Alltag, nicht schnäutzen.« (Vera Laumann, bild.de)
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Manfred Riemer zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 08.09.2010 um 21.26 Uhr eingetragen.
 

Nicht nur die Reihenfolge im Satz, auch die Bedeutung spielt eine Rolle:
Zudem ist das gleiche wie außerdem, es ergibt eine Aufzählung.
Zumal ähnelt aber weil, es erzeugt eine Implikation.
Würde man nur die Wortstellung mit zudem korrigieren, wäre es immer noch nicht das, was der Sprecher oder Schreiber gemeint hat.
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 08.09.2010 um 20.43 Uhr eingetragen.
 

Ja, Herr Künzer, in solchen Fällen vertraue ich immer auf die Urteilskraft der Leser und enthalte mich eigener Kommentare. Ich sehe es genau wie Sie: zudem (als Konjunktion) leitet einen Hauptsatz ein, zumal einen Nebensatz.
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Matthias Künzer zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 08.09.2010 um 20.20 Uhr eingetragen.
 

Kratzbaum, auf Ihre Beispiele reagiere ich oft nach folgendem Muster: 1. ja, klingt eigenartig, 2. "zudem" wollte er wahrscheinlich nicht verwenden, 3. aber was dann?, 4. zumal!
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Jan-Martin Wagner zu »GKS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 08.09.2010 um 17.18 Uhr eingetragen.
 

Ein sehr beliebter Fall: von + zeitl. Verweis (gestern/heute/morgen)

"Es ist mein Wunsch, dass die Erinnerungen der Fußballer von Gestern auch für die Nachwelt erhalten bleiben, sagt Wedow und verwirklichte seine Idee, die Ausstellung auch als Begegnungsstätte zu nutzen."

(TA/OTZ/TLZ, 28. August 2010)
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2010 um 16.33 Uhr eingetragen.
 

Die Frage der Gene ist hier von nachgeordneter Bedeutung, zudem eine stärkere genetische Verankerung nicht automatisch Unveränderbarkeit bedeutet.
(H. Rindermann/ D. Rost - FAZ v. 07.09.)

"...der muss an allen denkbaren Stell-Hebeln drehen..."
(kff. - FAZ v. 07.09.) - Mal abgesehen vom Binde-Strich: an Hebeln drehen bringt meistens nichts
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2010 um 09.24 Uhr eingetragen.
 

"Jetzt sind große Träume zum Greifen nah"

(Anzeige der ADAC Finanzdienste GmbH)
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Horst Ludwig zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2010 um 03.17 Uhr eingetragen.
 

Zu "Sollte diese Zweideutigkeit nicht ein Grund sein, wieviele genauso wie wieviel zusammen zu schreiben, wenn es um eine Anzahl geht, anstatt gemäß der "Reform" auch noch wie viel zu trennen?": Ich bin immer für Unterscheidungsschreibung. Der Dreh bei der Mehrzahl ist jedoch, daß "viele" im Genitiv und Dativ andere Form annimmt. — Hm, — da könnte man aber auch dagegen halten, daß es es im Sg. ja nicht nur "Und mit wieviel Geld ist er angekommen" gibt, sondern doch auch "Und mit wievielem / wie vielem Geld ist er angekommen." Da ich zu diesem Problem keine Lösung weiß, würde ich als Lehrer dem Schüler vorschlagen, doch "Und mit wieviel Geld ist er angekommen" zu schreiben, zumal so sowieso die meisten Deutschen redeten und das andere doch fast überhaupt nicht gebräuchlich sei, ... ja wohl nicht gebräuchlich wäre, ... und was mir sonst noch dazu einfiele... Aber wenn der Schüler obstinat wäre und mich reinlegen wollte, dann würde ich fest sagen, "Und mit wie/so vielem Geld ist er angekommen" ist richtig.
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Manfred Riemer zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2010 um 01.30 Uhr eingetragen.
 

"Einer der Ersten, der am Samstag vor Wulff auftritt, ist passenderweise der Deutschtürke Kaya Yanar." (MM, 6.9.10, S. 2)

Nicht nur GKS, auch Einzahl und Mehrzahl passen da nicht so recht.
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Manfred Riemer zu »GZS in der Praxis«
Dieser Beitrag wurde am 07.09.2010 um 01.05 Uhr eingetragen.
 

Da muß Kirchner (#6823) wohl seine Modelle im afrikanischen oder südamerikanischen Dschungel bei sog. Naturvölkern gesucht haben.

DER SPIEGEL schreibt im aktuellen Heft (Nr. 36 / 6.9.10), Seite 23:
"Politiker und Meinungsmacher verurteilten Sarrazin nahezu einhellig.
Dann sickerte durch, wie viele Bürger denken."

Sollte diese Zweideutigkeit nicht ein Grund sein, wieviele genauso wie wieviel zusammen zu schreiben, wenn es um eine Anzahl geht, anstatt gemäß der "Reform" auch noch wie viel zu trennen?
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Kratzbaum zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 06.09.2010 um 12.18 Uhr eingetragen.
 

Und immer wieder WELT-online

Als Mädchenheld habe er (Kachelmann) jedenfalls nicht von sich Reden gemacht. (Würde ich auch nicht für zielführend halten)

"...er habe die Dinge leicht genommen..."

"...sehen in Sarrazin eben keinen Volkstribunen."

"...wer redete da von einer populistischen Gefahr, wie sie unsere Nachbarländer
heimsuchen..."
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Horst Ludwig zu »Fundstücke«
Dieser Beitrag wurde am 06.09.2010 um 07.16 Uhr eingetragen.
 

Stehen geblieben! Hut ab zum Dativ seinem Tod! "Wie die Feuerwehr mitteilte, blieb das Linienschiff «Dat Ole Land» zwischen Schulau in Schleswig-Holstein (Kreis Pinneberg) und Lühe in Niedersachsen (Kreis Stade) nach einem technischen Defekts manövrierunfähig stehen." (welt.de, dpa-info.com GmbH, 6.9.)
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