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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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29.01.2007
 

Beeser Bool
Unklare Aussprache

Die Ausspracheangaben im Duden sind nicht nur fragwürdig, sondern auch widersprüchlich.
So wird für "Baseball" die Aussprache be:sbo:l angegeben (im Wahrig natürlich nicht, dort geht es in dieser Hinsicht gesitteter zu), aber unter den Beispielen für die phonetische Umschrift steht dasselbe Musterwort mit offenem o (hier nicht wiederzugeben).
Die "Fuzzylogik", das berüchtigte letzte Wort unter dem Buchstaben F, soll auch nach Duden immerhin mit stimmhaftem s ausgesprochen werden, obwohl gerade dies den Deutschen recht schwer fällt.



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Kommentare zu »Beeser Bool«
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Kommentar von R. M., verfaßt am 18.04.2015 um 09.58 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#28645

Es mag sein, daß manche hier den ich-Laut verwenden, so wie manche Quarantäne mit kv aussprechen (Beispiele für reading pronunciation), aber üblich ist doch wohl die aus dem Französischen übernommene Aussprache in Verbindung mit der Schreibung Ch-. Die eindeutschende Schreibung Sch- sollte das widerspiegeln. Es wäre jedenfalls ein Irrtum anzunehmen, daß die Schreibung Ch- mit der Aussprache mit ich-Laut korrespondieren würde.
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 17.04.2015 um 20.43 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#28642

Es gibt mindestens diese beiden Aussprachen. Die Audio-Dateien hier wie dort beweisen die ch-Aussprache, die Schreibweise Schimäre beweist die sch-Aussprache. (Wer China im Anlaut wie Kino ausspricht, dürfte ausgehend von der Schreibweise Chimäre vermutlich zur Aussprache "Kimäre" neigen.) Wenn Duden in einem gemeinsamen Artikel beide Schreibweisen, aber nur eine Aussprache angibt, halte ich das für ein technisches Versehen, Schlamperei oder ähnliches.

Die Detailfragen im Einzelfall ändern nichts an dem allgemeinen Befund, daß es nicht zweckmäßig ist, pauschal eine Schreibweise zu "empfehlen", wenn mit den Schreibvarianten verschiedene sprachliche Sachverhalte ausgedrückt werden (können), etwa eine bestimmte Lautung oder eine bestimmte Betonung.

PS: Habe gerade mal nachgesehen, ob mir mit schwäbischerseits ein Hapax legomenon im Internet gelungen ist. Leider nicht!
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 17.04.2015 um 20.01 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#28641

Letztlich zwar griechisch, aber vermittelt übers Französische, ergo Aussprache mit sch, n'est-ce pas?
 
 

Kommentar von Wolfram Metz, verfaßt am 17.04.2015 um 18.39 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#28640

Die Redakteure von Duden online haben vermutlich deshalb nur die Aussprache mit Ich-Laut angegeben, weil sie meinen, daß Chimäre und Schimäre gleich ausgesprochen werden. Jedenfalls kann man im elektronischen Duden-Band zur deutschen Rechtschreibung hinter beiden Wörtern eine Audiodatei anklicken, und auf beiden hört man denselben Ich-Laut. Der Duden-Band zur Aussprache (zumindest in der 2. Auflage der Buchausgabe von 1974) unterscheidet zwischen Chimäre mit Ich-Laut und Schimäre mit sch wie in schön.
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 17.04.2015 um 15.05 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#28639

Diese Empfehlungen einer Schreibweise trotz verschiedener Aussprache(möglichkeiten) bei den Varianten erinnern mich an einen Witz für kleine Kinder, den mir meine Großmutter schwäbischerseits erzählt hat, als ich ein kleines Kind war.

Großmutter: Man schreibt P, F, E, R, D und spricht ...?
Kind: Pferd.
Großmutter: Gaul!

Dasselbe kalauerhafte, unernste Niveau erzielt der Duden mit den genannten Empfehlungen.
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 17.04.2015 um 08.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#28634

Krasser Fall: Chimäre, Schimäre bei Duden online. Das sollen "alternative Schreibungen" sein. Aber man kann doch nicht die Schreibungen austauschen, wenn die Aussprache nicht übereinstimmt.

Als Aussprache ist erstaunlicherweise nur jene angegeben, die zur Schreibweise Chimäre gehört. Mit Hörbeispiel. Empfohlen wird aber die Schreibweise Schimäre. Toll.

Nicht so auffällig ist die Dudenempfehlung, Acht­zi­ger­jah­re zusammenzuschreiben (analog wären dann 80er-Jah­re und 1980er-Jah­re als Dudenempfehlung zu betrachten). Bei der Aussprache wird korrekt angegeben, daß Acht­zi­ger­jah­re eine eindeutige Betonung am Wortanfang hat, während es bei acht­zi­ger­ Jah­re zwei mögliche Betonungsmuster gibt. Ja eben, dann kann man doch nicht einfach eine der beiden Schreibweisen grundsätzlich empfehlen! Eines der beiden Betonungsmuster gehört eben nur zur Getrenntschreibung acht­zi­ger­ Jahre.

Bei vielsilbigen Bildungen der Art 1980er Jah­re ist die zweimalige Betonung (Betonung auch auf Jah­re) mit Sicherheit die üblichere. Das dürfte der Grund sein, warum die Schreiber nach wie vor die Getrenntschreibung 1980er Jah­re favorisieren, dem dämlichen Duden-Gelb zum Trotz.
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 27.02.2012 um 14.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#20181

Duden gibt für Seine (französischer Fluss) die Aussprache mit stimmhaftem s an. Wikipedia weiß es besser.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 11.11.2008 um 04.10 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#13425

Zu den von Konrad Schultz angeführten Wörtern mit stimmhaftem ss gehört auch die gerade im Diskussionsforum erörterte "Fussel". Auch hier dürfte die stimmhafte Aussprache niederdeutsch sein, wie nachgewiesenermaßen bei "quasseln".
 
 

Kommentar von Glasreiniger, verfaßt am 08.02.2007 um 14.22 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7664

Ich bin dafür, an der Ansicht festzuhalten, daß es im Deutschen stimmloses S im Silbenanlaut nicht gibt. Daß man das ß in Wörtern wie bei-ßen trennt, hat mir immer mißfallen. In diesem Punkt hat die RSR Verbesserung geschaffen, allerdings nur für die Schweizer, die nicht mehr zur Trennung bei-ssen angehalten werden, sondern zu derjenigen, die ich sowieso wählen würde: beis-sen. Die - offenbar schon im Duden 1955 vertretene - Ansicht, ß sei ein eigenständiger Buchstabe, hat uns diesen Teil des Schlamassels eingebrockt. Wenn ß kein Buchstabe, sondern nur die Ligatur des Doppel-S ist, ist die Frage, wie man die Schreibweise wählt, keine Frage des Stammprinzips mehr, sondern nur noch eine der Zweckmäßigkeit.

Daß die Adelungsche Schreibweise die zweckmäßigere ist, wäre dann viel leichter zu vermitteln, wenn man diesen Teil der Konfusion beseitigte.
 
 

Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 08.02.2007 um 11.45 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7662

Bei "plumpsen" handelt es sich wohl um Assimilation mit dem vorangehenden stimmlosen p, obwohl es zweifelhaft sen könnte, ob das p überhaupt ausgesprochen wird.
"Rumsen" und "bumsen" kenne ich nur mit stimmhaftem s.
 
 

Kommentar von Jan-Martin Wagner, verfaßt am 07.02.2007 um 16.03 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7650

Ich wundere mich gerade über plumpsen, rumsen, bumsen – wird hier (im Fall eines stimmlosen s) quasi die Auslautverhärtung der lautmalerischen Formen plumps, rums, bums auf das Verb übertragen? Denn es schien mir eine durchgängige Regel zu sein, daß ein stimmloser s-Laut am Silbenanfang als Eszett geschrieben wird (natürlich außer bei Fremdwörtern); das ist aber hier nicht der Fall, und ich suchte nach einem der Grund für diese Ausnahme.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 06.02.2007 um 11.44 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7614

Chapeau!!
 
 

Kommentar von Fungizid, verfaßt am 06.02.2007 um 11.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7613

Horst Ludwig frug: Was stand also auf dem Stadtstempel, wenn die da schon "keine selbständige Sprache" hatten?

Fungizid antwortet:

Das, was eben damals so auf Stadtstempeln stund, nämlich Latein. Het zegel van Nieuw-Amsterdam uit 1654 draagt wat hem aangaat de vermelding "Sigillum Amstellodamensis in Novo Belgio".

Quelle: http://users.skynet.be/newyorkfoundation/NL/het_ontstaan_van_new_york.html (dort auch Abbildung)

Das erklärt einerseits, wie das leidlich trinkbare Amstel-Bier zu seinem Namen kam, und andererseits, wie Nieuw Jorck damals wirklich hieß, nämlich Amstelodamum. Der Name leitet sich von einem Damm am Flusse Amstel ab.
 
 

Kommentar von Horst Ludwig, verfaßt am 05.02.2007 um 20.06 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7608

"Wieso soll dann niemand die Stadt "Neu Amsterdam" und "Neu Yorck" genannt haben?" (#7605)
Es hat wirklich nichts mit Bier und auch nichts mit Rechtschreibung zu tun. Aber meine Anmerkung bezog sich auf das "hieß" ("Immerhin sagt man ja nicht mehr "Neu Amsterdam", wie dieses Städtchen ursprünglich hieß." [#7554]), nicht darauf, wie das Städchen in achtzehn verschiedenen Sprachen in allerdings nur siebzehn Kneipen und auch sonst "genannt" wurde. (Was stand also auf dem Stadtstempel, wenn die da schon "keine selbständige Sprache" hatten?) — Übrigens, wenn Sie mal in den USA reisen: Heinekens und Amstel, auch wenn die natürlich nicht dem deutschen Reinheitsgebot standhalten können, sind o.k. Aber ansonsten kann man nur jedem Europäer raten: Bleibe im Lande und trinke da redlich. Auch der beese Bool, der ja zu unseren Ausschweifungen hier ursprünglich Anlaß war, ist bei weitem nicht so interessant wie Fußball in Europa. Was sagte doch ein Engländer über Baseball so richtig: "There is less going on than meets the eye." (Amerikaner lesen hier Gott sei Dank [gottseidank?] nicht mit, sonst müßte ich in Deckung gehen. Die sind beim Nationalsport nicht ganz so wie die Italiener, aber ...)
Vor ein paar Wochen wurde hier in Minneapolis für Deutschlehrer ein Seminar mit der Zusammenfassung der Neuerungen in der Rechtschreibung angeboten. Ich weiß aber nicht, wer es geleitet hat.
 
 

Kommentar von Fungizid, verfaßt am 05.02.2007 um 19.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7605

Lieber Horst Ludwig,

bitte beziehen Sie in Ihre namensgeschichtlichen Überlegungen mit ein, daß Niederländisch zu dieser Zeit noch keine selbständige Sprache war. Schon aus diesem Grund darf man die von Ihnen ins Feld geführte Schreibweise "Nieuw Amsterdam" als dialektal ansehen. Abgesehen davon waren damals auch die Formen "New Amsterdam" und bald darauf "Nieuw Jorck" üblich. Wieso soll dann niemand die Stadt "Neu Amsterdam" und "Neu Yorck" genannt haben?
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 05.02.2007 um 11.04 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7596

Was hat Bier überhaupt mit Rechtschreibung zu tun?
Höchstens so viel, daß die neue Rechtschreibung mit klarem Verstand nicht zu ertragen ist.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 05.02.2007 um 10.41 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7594

Nachtrag:

Krusovice ist ein tschechisches Schwarzbier, das es spielend mit Guinness Stout aufnehmen kann, auch hinsichtlich des seifigen, elfenbeinfarbenen Schaums. Die Einzelpulle kostet 35 Cent.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 05.02.2007 um 09.14 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7591

Es ist kein Chauvinismus, wenn man z. B. eine 800 Jahre lang deutsch bevölkerte Stadt wie Preßburg oder Marburg an der Drau mit ihrem deutschen Namen bezeichnet und nicht dem irgendwelcher Okkupanten.

Für Chauvinismus halte ich persönlich es, wenn man dem echten Budweiser Bier aus Budweis in der Tschechischen Republik, das immer hervorragend war, heute marktwirtschaftlich-herablassend zugesteht, jetzt Weltniveau erreicht zu haben.

Man kann und konnte jederzeit jedes beliebige tschechische Bier gegen die gelbe Plörre von Anheuser-Busch antreten lassen. Die Biere aus Tschechien, Deutschland, Österreich, Belgien und Ungarn sind allesamt höchstes Niveau (abgesehen von den Billigschienen wie z. B. "Skol" oder "Schützen", die klarerweise billiger gemacht sind).
 
 

Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 03.02.2007 um 17.34 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7581

So sehr ich das auch bedaure, so werden doch wahrscheinlich viele der althergebrachten deutschen Ortsbezeichnungen allmählich aussterben.
Die jüngeren Deutschen kennen sie kaum noch. Die Presse berichtet auf Grund englischer Meldungen der internationalen Agenturen und macht sich nicht die Mühe, die Namen anzupassen.
Schon heute wird es wohl schon viele solcher Ortsbezeichnungen geben, die niemand außerhalb der Vertriebenenverbände mehr kennt.
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 02.02.2007 um 23.28 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7580

(Böhmisch) Budweis, Ceské Budejovice, hatte nach tschechischer Volksüberlieferung bei seiner Gründung durch den böhmischen König Przemysl Ottokar so wenige Einwohner, daß diese sich gegenseitig trösteten mit "bude jeste jo vice", "es werden ja noch mehr werden".
Als es noch unmöglich war, Bier ohne Qualitätsverlust über den Atlantik zu transportieren, verkaufte die Budweiser Brauerei "Budvar" diesen Namen des Bieres für Amerika an Anheuser-Busch und schützte sich das Namensrecht für Europa. Inzwischen hat die Brauerei internationale Spitzenqualität erreicht und betreibt in Budweis eine sehr bekannte Bierhalle. Man sollte es vom Faß trinken.
 
 

Kommentar von Horst Ludwig, verfaßt am 02.02.2007 um 20.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7576

Zu #7574: Auf der *Official site of Kaliningrad City Hall* (www.klgd.ru/en/city/gallery/)
24 Fotos zu "Koenigsberg"
 
 

Kommentar von Horst Ludwig, verfaßt am 02.02.2007 um 20.24 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7575

"Lieber Herr Ludwig, wenn Sie hier in Deutschland ein Budweiser kaufen, dann kommt dieses tatsächlich aus Budweis [...]" (#7570)
Sind Sie da immer sicher? Auch beim Bier wird doch soviel Schmu gemacht, von wegen Reinheitsgebot auch der deutschen Brauer, usw. Und von wegen Rechtschreibreform im Interesse der Bürger, usw. Aber hoffen wir das beste, wenn wir ein gutes Bier trinken. — Die St.-Louis-Budweiser und die Budweiser Budweiser liegen einander wegen des Namens in den Haaren, das weiß ich; aber kürzlich las ich hier, daß sich beide wenigstens geeinigt hätten, den jeweils anderen im eigenen Land beim Vertrieb zu vertreten. — Aber zurück zum Sprachlichen: Die Leute hier bestellen sich ein "Bud"; niemand sagt: "A Budweiser." (Ich sowieso nicht. Wenn ich überhaupt hier Bier trinke, dann höchst selten eins aus Amerika, so einmal jedes oder jedes zweite Jahr.)
Weiter zum Sprachlichen: Ich lebe schon 40 Jahre hier, aber noch nie habe ich in einem Geschäft ein handgemachtes Preisschild gesehen, wo "Wieners" (Würstchen) oder "Budweiser" richtig geschrieben waren. (Von wegen: "i before e, except after c / or sounded as a [ei] / as in 'neighbor' and 'weigh'." Das könnte jedes Kind behalten, aber "Budweiser" ist damit nämlich nicht "covered"!) Und da kümmern sich die amerikanischen Kultusminister nicht drum? fragt der Deutsche, der gebildet sein will.
Doch da wir gerade dabei sind ("Während der Fußball-WM durfte der amerikanische Saft nur in Bechern ohne Logo ausgeschenkt werden"): Was stand an den Abfüllhähnen, wo die Becher ohne Logo gefüllt wurden? Und haben die Leute diese Becher voll amerikanischen Saft gekauft? Und dann auch getrunken? (Ich sollte nicht so fragen: Anheuser Busch unterstützt nämlich auch kulturelle Einrichtungen, die ich sehr schätze; und das St.-Louis-Kunstmuseum [kostenloser Eintritt jeden Tag!] ist eins der besten der Welt.)
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 02.02.2007 um 19.48 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7574

Politisch korrekt:
Die ungarische Hauptstadt während der Türkenkriege war natürlich Bratislava, und Immanuel Kant lebte selbstverständlich in Kaliningrad.
 
 

Kommentar von Christoph Schatte, verfaßt am 02.02.2007 um 19.46 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7573

Budvar in Budweis

Um Mißverständnissen vorzubeugen: In Budejovice / Budweis wird von der Brauerei (wie der Name zeigt) "Budvar" ein hervorragendes Bier gebraut, das mit einem gelblichen Getränk in den USA nur den deutschen Ortsnamen plus "-er" gemein hat, sonst nichts. Damit will ich aber nicht dort stehen, wo primitivster Antiamerikanismus gepflegt wird. Es ging mir nur um Bier als solches und Ortsname(n).
 
 

Kommentar von Karsten Bolz, verfaßt am 02.02.2007 um 18.53 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7570

Budweiser

Und bei "Budweis" helfen uns die Amerikaner sogar mit ihrem Bier, eine deutsche Ortsbezeichnung im Gedächtnis zu behalten und eine Fußballweltmeisterschaft finanziell glücklich abzuwickeln.

Lieber Herr Ludwig, wenn Sie hier in Deutschland ein Budweiser kaufen, dann kommt dieses tatsächlich aus Budweis (Budvar) in der Tschechischen Republik. (Während der Fußball-WM durfte der amerikanische Saft nur in Bechern ohne Logo ausgeschenkt werden.) Das amerikanische Produkt wird hierzulande mit nur mäßigem Erfolg als B vermarktet.
 
 

Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 02.02.2007 um 18.31 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7569

Zu Fungizid:
Natürlich kann jeder Siam oder Ceylon sagen, wenn er unbedingt will. Nur nennen sich diese Länder inzwischen anders. Unter Deutschen macht es ja auch keinen Unterschied.
Wer aber im Ausland ist oder mit Angehörigen anderer Länder zu tun hat, tut gut daran, die Länderbezeichnung zu wählen, die auch die Einheimischen verwenden. Sonst droht man in ungeahnte Fettnäpfchen zu treten.
Ich erinnere nur daran, daß wir bis zur Wiedervereinigung größten Wert auf die korrekte Bezeichnung "Bundesrepublik Deutschland" gelegt haben. "BRD" oder "Deutsche Bundesrepublik" waren amtlich strengstens verpönt. Mit den Sowjets haben wir uns jahrelang darüber gestritten, ob es "Federatiwnaja Respublika Germanija" oder "Federatiwnaja Respublika Germaniji" heißen müsse.
Manche herkömmlichen Ländernamen stammen aus Kolonialzeiten und sind bei den vielen Bürgern dieser Staaten nicht gerade beliebt.
Der Schreibung "Peking" würde ich keine Träne nachweinen. Mit der tatsächlichen Aussprache hat sie recht wenig zu tun.
 
 

Kommentar von Horst Ludwig, verfaßt am 02.02.2007 um 15.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7566

Zu Ballistol >>Immerhin sagt man ja nicht mehr "Neu Amsterdam", wie dieses Städtchen ursprünglich hieß. << (#7554):
So hieß dieses Städtchen aber nie! Es war unter dem Namen Nieuw Amsterdam von 1614 an (bis 1664) die Hauptstadt der Neu-Niederlande und erwarb sich sehr schnell weltoffenenen Charakter: Nach einem Vierteljahrhundert sprach man dort schon achtzehn verschiedene Sprachen, hatte allerdings nur siebzehn Tavernen. In den sechzehn davon, wo man nur oder wenigstens auch deutsch sprach, mag wohl die Bezeichnung "Neu Amsterdam" gefallen sein, aber so "hieß" die Stadt nie.
Und noch zu "(bis auf die Amerikaner)":
Auch wenn's nur in Klammern ist, — keine abfälligen Bemerkungen über "die Amerikaner" hier bitte. Don't tread on me. Und haben Sie nie das alte Sprichwort gehört: "When in Rome, do as the Americans"?
Und noch meine Meinung: Bei "Venedig", "Prag" und "Paris" haben unsere deutschen Aussprachen noch eine Chance. Bei "New York" — mit oder ohne "j" nach dem "N" — sehe ich schwarz. Und bei "Budweis" helfen uns die Amerikaner sogar mit ihrem Bier, eine deutsche Ortsbezeichnung im Gedächtnis zu behalten und eine Fußballweltmeisterschaft finanziell glücklich abzuwickeln.
 
 

Kommentar von Peter Lüber, verfaßt am 02.02.2007 um 10.35 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7564

„So wie ein Welscher mit Recht nie anders als Bâle, Saint-Gall, Soleure und Coire, der Tessiner wiederum nur Basilea, San Gallo, Soletta und Coira spricht und schreibt, ebenso selbstverständlich sollte man in der deutschen Schweiz an guten alten deutschen Namen, wie St. Immer, Delsberg, Pruntrut, Neuenstadt, Neuenburg, Sitten, Siders, Greyerz usw., festhalten.“

Walter Heuer, „Richtiges Deutsch“, Buchverlag der NZZ, 1973
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 01.02.2007 um 18.54 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7562

Sowas in der Richtung, ja.
 
 

Kommentar von Fungizid, verfaßt am 01.02.2007 um 14.53 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7558

Vielleicht ging es Ballistol auch um die Frage, warum man nicht mehr Siam und Ceylon sagen darf und nun auch schon die Bezeichnung "Peking" gefährdet ist.
 
 

Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 01.02.2007 um 11.21 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7556

Zu Ballistol:
Es geht doch überhaupt nicht um die amerikanische und englische, sondern um die kuwaitische Aussprache von Kuwait. Letztere ist zufälligerweise (weil sie sich besser ins Englische transskribieren läßt) so gut wie identisch mit der englischen. Sie bereitet einem Deutschen nicht die geringsten Ausspracheschwierigkeiten. Warum sollte ein Deutscher den Namen eines Staates nicht so aussprechen, wie ihn Landesbewohner aussprechen, nur weil die deutsche Transkription schlecht ist? Man könnte im Deutschen auch "Ku-eht" schreiben und käme damit (bis auf die Betonung) der Originalaussprache schon sehr nahe.
Die Aussprache "Nuujook" ist mir übrigens neu. Sie ist auch nicht Fisch und nicht Fleisch. "Njuujook" erschiene mir da plausibler.
Die meisten Amerikaner dürften aber "Nuujorrrk" sagen.
Diese reine Aussprachefrage hat nichts zu tun mit der Frage alteingebürgerter geographischer Namen in verschieden Sprachen, und auch nichts mit der Behandlung von zusammengestzten Staatenbezeichnungen.
Zu R.M.:
Im Falle von "Kuwait" wird das u geschrieben.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 01.02.2007 um 09.29 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7554

Genau. Aber gerade die amerikanische Aussprache kann und darf es ja wohl nicht sein, insbesondere im Fall Kuwait. Ich meine: Wer Deutsch spricht, kann, darf und soll es auf Deutsch sagen. Also hier: "Kuwait" wie "breit" oder "bereit".

Wir sagen ja auch nicht "Great Britain" oder "United Kingdom" oder "Kongeriket Norge" oder "United States" oder "Repubblica Italiana", wie es vielleicht superkorrekt sein könnte. "Praha" heißt eben auf Deutsch "Prag", auf Rumänisch "Praga" und auf Französisch "Prague", und jeder weiß, wo er hin muß (bis auf die Amerikaner).

Warum dann "Nuujoook"? – "Neu York" ist korrektes Deutsch, wird weltweit verstanden und klingt nicht schlecht. Immerhin sagt man ja nicht mehr "Neu Amsterdam", wie dieses Städtchen ursprünglich hieß.
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 31.01.2007 um 22.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7553

Da die Aussprache des Arabischen von Marokko bis Irak stark variiert und die Vokale normalerweise nicht geschrieben werden, kann hier glücklicherweise kaum jemals von nur einer richtigen Aussprache oder Transkription die Rede sein.
 
 

Kommentar von Klaus Achenbach, verfaßt am 31.01.2007 um 20.50 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7552

Ich muß Herrn oder Frau Ballistol in einem widersprechen. Die arabische Aussprache von Kuwait kommt tatsächlich der amerikanischen sehr nahe (in englischer Schreibweise in etwa Koowait). Allerdings wird das u im Arabischen häufig eher wie o ausgesprochen. Im Französischen wird entsprechend Koweit geschrieben, was aber andererseits den englischen und arabischen w-Laut nicht richtig wiedergibt. Übrigens soll Kuwait eine Verkleinerungsform von "kut" (Festung) sein, also "kleine Festung" bedeuten.
Sonst spricht mir Ballistol aus dem Herzen. Auch mich nervt das allzu deutliche Zurschaustellen, daß man glaubt, amerikanisches Englisch zu beherrschen. Das zeigt sich vor allem an der Verwendung des breiten amerikanischen r-Lauts, was deutschen Aussprachegewohnheiten (außer im Siegerland) völlig widerspricht. Da wäre (so leid es mir tut, da mir das Amerikanische näherliegt) eine englische Aussprache schon besser, da man im Englischen wie im Deutschen das r häufig nur andeutet.
Die Spitze der Lächerlichkeit wird allerdings erreicht, wenn selbst Abkürzungen englisch ausgesprochen werden: GPS (Dshi: Pi: Es) oder UMTC (Ju: Em Ti: Ssi:).
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 29.01.2007 um 17.22 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7515

Hinsichtlich der nichtenglischen Aussprache von "Cent" sitzen Sie leider einem Irrtum auf. Das Wort ist nämlich kein eindeutig englisches, sondern stammt aus dem Lateinischen. Insofern darf man es als Deutscher durchaus so aussprechen wie Zentaur oder Hydrocephalus.

In dem Zusammenhang fällt mir insbesondere bei ORF-Nachrichtensprecherinnen auf, daß sie einem bei der Aussprache von "New York" immer unter die Nase reiben müssen, daß sie mal auf Schüleraustausch an der Ostküste waren (eine Art Froschquaklaut zwischen "Nu..." und "...ook"). Mich persönlich nervt das, bei Rom sagt man auch nicht "Rrromma", sondern verwendet die deutsche Bezeichnung.

Interessant ist auch, daß Kuwait nichts mit "warten" zu tun hat, wie es die amerikanische Aussprache nahelegt. Auf Arabisch, der Amtssprache Kuwaits, spricht man das sicher nicht mit -weyt- aus. Wenn man als Deutscher schon eine fremde Aussprache wählen will, dann bitte die derjenigen, die dort leben.
 
 

Kommentar von Hans-Jürgen Martin, verfaßt am 29.01.2007 um 17.06 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7514

Das s wird gerade auch am Anfang englischer Wörter hierzustadt (Bergisches & Rheinland) von älteren Leuten ohne Englisch-Kenntnisse stimmhaft ausgesprochen, etwa in Nonsense, Service, Sex, Software, super etc., und angesichts der Omnipräsenz des Englischen klingt das manchmal recht komisch. Jüngere Leute mit mehr oder weniger Schulenglisch sprechen es meist richtig.

Ein Gegenbeispiel zur Fuzzylogik mit /ts/ ist das Zappen vieler Fernsehzuschauer, das ich bislang nur mit stimmhaftem s gehört habe – aber /tsäpn/ ist sicher nicht ausgeschlossen.

Interessant in diesem Zusammenhang ist auch die unterschiedliche Aussprache unserer neuen kleinen Währungseinheit: Manche sprechen den Cent vorn mit stimmhaften /s/, andere aber mit /ts/, weil sie nicht von der englischen Aussprache, sondern Schreibung ausgehen.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 29.01.2007 um 16.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7513

Eigentlich war der Naive Xanadoo gemeint …
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 29.01.2007 um 16.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7512

Die Tondateien sind laut Duden von der ARD beigesteuert worden, nicht wahr? So erklären sich die Abweichungen von der Lautschrift.

Daß Roberto Blanco aus Mannheim stammt, wird nicht jedem geläufig sein, vielen Dank für den Hinweis.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 29.01.2007 um 15.51 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7511

Von der Nationalisierung zur Verluderung

Daß der deutsche Michel, Wörterbücher schreibend, nicht weltläufig geworden ist, früher nicht und heute nicht, zeigte sich nach dem Versailler Vertrag in Wörtern wie "Kognak" und jetzt eben in Ausspracheumschriften, wie man sie wohl in einem Plattenbau bei Saßnitz notieren kann. Präskription unter dem Mäntelchen der Deskription ist besonders perfide.

Niemals hatte dieses lexikographische Herumgeschnösel internationales Format, und daran ändert auch die Tatsache nichts, daß der Vorzeige-Neudeutsche Nummer 1 ein Sohn Mannheims ist.
 
 

Kommentar von Wolfram Metz, verfaßt am 29.01.2007 um 14.11 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7508

Spätestens, seit der Dudenverlag sein Rechtschreibwörterbuch auch in einer digitalen Version mit akustischen Aussprachehilfen anbietet, habe ich den Verdacht, daß die ganzen Beesbools und Breendreens unter Humor abzubuchen sind. Oder aber unter Schlamperei. Denn der Herr bzw. die Dame, die uns all diese Wörter freundlicherweise vorsprechen, kümmern sich – zu Recht – einen feuchten Kehricht um die verzopften Lautschriftangaben, die den Stichwörtern bis heute beigegeben sind. So entsteht ein ärgerlicher Kontrast zwischen dem, was sicher auch die Dudenredakteure im Jahre 2006 für normal und angemessen halten, und dem, was sie den Käufern der Buchausgabe tatsächlich vorsetzen.
 
 

Kommentar von Martin Gerdes, verfaßt am 29.01.2007 um 12.47 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7506

Das s wird hierzustadt in aller Regel stimmhaft ausgesprochen, auch in Wörtern wie "Sex", "Diskussion" oder gar "Retention" (die Leute hier sprechen das normalerweise "Retension", mit stimmhaftem s).

Einfach mal die Ohren spitzen, wenn ein Nordlicht im Fernsehen von "Diskussion" spricht.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 29.01.2007 um 09.13 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7503

Ja, natürlich, mir ist es auch seit je vertraut, weil ich ja selber ein Nordlicht bin. Aber die Tatsache bleibt doch bestehen, sogar im Radio.
 
 

Kommentar von Konrad Schultz, verfaßt am 29.01.2007 um 09.10 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=785#7502

Dem Süddeutschen. Dussel, quasseln, pusseln sind im Norddeutschen klaglos mit stimmhaftem s aussprechbar.
 
 

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