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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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16.04.2014
 

Redensarten
Apologetische Signale entschärfen Klischees

Unser "mokantes" Verhältnis zur Sprache (nach einer Beobachtung Wolf Schneiders) zeigt sich auch im Umgang mit Phraseologismen verschiedenen Umfangs.
Wir gebrauchen sie zwar, distanzieren uns aber gleichzeitig von ihnen, indem wir dem Hörer oder Leser signalisieren, daß wir uns des Nichtkreativen bewußt sind und uns dafür entschuldigen, wie durch ein Augenzwinkern oder durch ausgeschriebene Anführungszeichen.

Wer den Schaden hat, braucht bekanntlich für den Spott nicht zu sorgen. (FAZ 16.4.14)

Der Vorgang erinnert an die sprichwörtliche Suche nach der Stecknadel im Heuhaufen. (Münsterländische Volkszeitung 14.4.14)

In anderen Kulturen ist man nicht so empfindlich, sondern benutzt Sprichwörter und Redensarten in ungebrochenem Vertrauen auf die Kraft des Bewährten. Wörter mit modrigen Pilzen zu vergleichen käme dort niemandem in den Sinn. Beim Korrigieren studentischer Arbeiten aus dem arabischen oder chinesischen Kulturraum muß man das berücksichtigen.



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Kommentare zu »Redensarten«
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Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 05.06.2019 um 12.52 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#41635

Der frühere Bundesfinanzminister Peer Steinbrück (SPD) sieht seine Partei in schwerem Fahrwasser. „Die Lage der SPD ist unzweifelhaft sehr existenziell.“ (welt.de 5.6.19)

Notlage wollte er wohl nicht sagen, obwohl dies das übliche Partnerwort zu existentiell ist.

Zum selben Thema liest man auch:

Die Lage der SPD ist nach dem Rücktritt von Andrea Nahles desolat. Doch Finanzminister Olaf Scholz glaubt trotzdem, dass seine Partei nach der kommenden Bundestagswahl den Kanzler stellen könnte. "Die Chance, stärkste Partei zu werden, ist bei der nächsten Bundestagswahl deutlich größer als in vielen Jahren zuvor", sagte der Bundesfinanzminister dem "Stern". (stern.de 5.6.19)

Scholz glaubt, dass SPD stärkste Kraft bei Bundestagswahl werden kann (welt.de 5.6.19)

Ob Scholz das glaubt, kann die Zeitung natürlich nicht wissen, er sagt es bloß. Aber diese Verkürzung ist schon so üblich, daß sie meistens problemlos verstanden wird.
 
 

Kommentar von Manfred Riemer, verfaßt am 14.05.2019 um 16.55 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#41473

Ich möchte nicht wirklich den Fokus darauf richten, was das mit uns macht, wenn wir Geld in die Hand nehmen, um zeitnah von A nach B zu kommen. Es geht um einen Paradigmenwechsel, da bin ich ganz bei Ihnen, man muß sich dazu - ja! - ganzheitlich neu erfinden, aber am Ende des Tages haben wir eine Win-Win-Situation. Laßt uns das ergebnisoffen neu denken und diese Erzählung leben!
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 14.01.2019 um 05.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#40561

Schneekönig ist so ausschließlich in die bekannte Redensart eingebaut, daß man wenigstens hierzulande gar nicht mehr auf den Gedanken kommt, daß es wirklich Schneekönige gibt, nämlich Zaunkönige.

Ich bin darauf gekommen, weil die Zeitung wieder mal ein Foto von Martin Schulz bringt, der beziehungslos neben dem grämlich blickenden Sigmar Gabriel sitzt und in die Kamera strahlt.
 
 

Kommentar von Manfred Riemer, verfaßt am 07.01.2018 um 17.50 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#37515

Wer oder was trifft wen oder was?
Würde auch zum Eintrag "Wortstellung" passen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 07.01.2018 um 07.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#37514

Das Hochwasser rollt nach Norden (Tagesspiegel)

Wie Lawinen, die auch rollen wie riesige Schneebälle. (So haben wir uns als Kinder die Lawinen vorgestellt.)

Trump und sein Umfeld trifft „Fire and Fury“ mitten ins Mark (welt.de)

Kontamination von „ins Mark“ und „mitten ins Herz“.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 22.10.2017 um 05.31 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#36721

Dass die Gunst des Automobils in der Öffentlichkeit sinkt... (FAS 22.10.17)

= Daß das Automobil in der Gunst der Öffentlichkeit sinkt...

Offenbar Vermischung mit Ansehen, weil das Wort Gunst nicht mehr richtig verstanden wird. Es kommt hauptsächlich in wenigen festen Verbindungen vor. Der Duden kennzeichnet einige Verwendungen als "gehoben" oder "veraltend", ab nur knapp und nicht sehr klar. Die Schreibweisen zugunsten/zuungunsten usw. haben wir schon diskutiert. Bemerkenswert ist das Fehlen des Umlauts, der eigentlich zu erwarten wäre, vgl. günstig. Weiteres im Deutschen Wörterbuch.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 03.10.2017 um 04.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#36427

bekanntlich (und die Abtönungspartikel ja) hat zwei scheinbar gegensätzliche Funktionen.

Wenn man etwas erwähnt, das so bekannt ist, daß man sich für die Erwähnung entschuldigen muß, deutet man mit bekanntlich an, daß man nichts Neues zu sagen beansprucht.

Man kann aber auch etwas ganz Entlegenes so markieren und damit beim Hörer Eindruck schinden. Das leitet sich von der ersten Funktion ab,ist gewissermaßen deren mißbräuchliche Ausübung oder die unbescheidene Verwendung einer Bescheidenheitsfloskel.

In diesem Tagebuch kommt bekanntlich bisher gut 700mal vor...
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 10.09.2017 um 04.16 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#36158

Man geht jemandem auf die Nerven oder auf den Geist, aber auch auf den Zeiger, den Zwirn (so Jens Spahn kürzlich), den Docht, den Senkel und sicher noch vieles andere. Die Leerstelle kann anscheinend beliebig gefüllt werden, der Rahmen führt immer zu derselben Auslegung. Das ist eine interessante Ergänzung zur Suche nach dem "treffenden Wort".
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 04.09.2017 um 07.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#36127

Zur Zeit ist die "klare Kante" endemisch, die jemand "zeigt". Beim letzten Bundestagswahlkampf hat die FAZ das schon mal kommentiert, auch auf die Nähe zur Säuferredensart hingewiesen. Herkunft unklar.
Wer gerade nicht regiert, kann natürlich drastischer reden. Umgekehrt setzt sich ein tatsächlich regierender Trump unter Zugzwang, wenn er mit Waffen droht und sie dann doch nicht einsetzt (gar nicht einsetzen kann).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 09.07.2017 um 12.14 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#35649

"Das liegt im Rahmen des Möglichen", bemerkte dazu die Präsidentin der G20, Angela Merkel, ohne eine Mine zu verziehen." (dw 8.7.17)

Ungemein häufiger Fehler. Dazu trägt vielleicht bei, daß selbst Sprecher, die das Wort Miene durchaus kennen, den Zusammenhang mit der seltsamen Redensart nicht gleich sehen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.07.2017 um 10.43 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#35634

In der Zeitung ein Bild aus dem 19. Jahrhundert, das ein Kind am "Gängelband" zeigt. Weiteres beim schönen Wikipedia-Eintrag und dazu jede Menge Bilder bei Google. Eigentlich naheliegend, aber ich hatte mir nie Gedanken gemacht, wo das Wort herkommt, dachte vielleicht eher flüchtig an Pferde-Longe.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.04.2017 um 07.12 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#34895

Noch einmal zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25619

Wenn zwei Sätze aufeinander folgen, sagt der zweite entweder etwas ähnliches wie der erste oder etwas Gegensätzliches, oder er ist einfach neu. Im ersten Fall neigen wir sehr dazu, ein auch (oder ein Synonym davon) einzufügen, im zweiten ein aber, im dritten vielleicht nun oder gar nichts, während die alten Griechen hier unweigerlich die Partikel de setzten.

Diese geglätteten, gegenüber dem Leser so konzilianten Übergänge werden in Fachsprachen gemieden – um so mehr, je fachlicher und mathematischer sie sind.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 27.02.2017 um 10.25 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#34602

Zu einschleppen gibt Duden an:

"ein Schiff [in den Hafen] einschleppen

(eine Krankheit, Seuche) an einen Ort mitbringen und auf andere übertragen"

-
Am häufigsten ist der Gebrauch im Zusammenhang mit Krankheiten, dann aber auch Schädlingen aller Art bis hin zu Waschbären und Dingos. Dagegen ist die Sache mit den Schiffen eher selten. Die Reihenfolge der Bedeutungsangaben richtet sich stillschweigend nach der Bedeutungsentwicklung.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 07.11.2016 um 09.46 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#33787

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25795

Das hübsche Bild von der "Verkapselung", das auf John Lyons zurückgeht, muß natürlich nichtmetaphorisch rekonstruiert werden.

Wer Wörter wie winken, zwinkern, treten, greifen, beißen verwendet, dessen Sprachverhalten wird durch Hände, Augen, Füße, Zähne usw. gesteuert - wohlgemerkt, durch diese Gegenstände, nicht durch ihre Bezeichnungen. (Darum habe ich mich auch in dem genannten Eintrag entsprechend ausgedrückt.) Freilich liegen die Bezeichnungen oft sehr nahe, so daß Porzigs "wesenhafte Bedeutungsbeziehungen" zum Zuge kommen, anders gesagt: schielen aktiviert Augen, wie sich sowohl in Texten als auch in Assoziationsexperimenten nachweisen läßt. Trotzdem ist der Unterschied wichtig. Ob etwas nur wahrgenommen (bzw. vorgestellt) oder auch sprachlich kategorisiert wird, ist sogar ein sehr großer Unterrschied. Einmal, weil viele Gegenstände gar nicht die eine Standardbezeichnung haben, sondern je nach Kontext und Situation mal so, mal so benannt werden. Zum zweiten, weil die Wahrnehmung holistisch sein kann und die Analyse nicht so einfach ist. Nehmen wir das Beispiel lächeln. Jeder erkennt ein Lächeln sofort, und gewiß ist der Mund beteiligt, aber das ist nicht alles (s. Lexikonartikel, auch über Duchenne-Lächeln usw.); es muß z. B. auch vom Grinsen unterschieden werden.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 04.10.2016 um 17.38 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#33452

Übrigens haben kürzlich zwei Linguisten unabhängig voneinander die Redensart Wie geil (usw.) ist DAS denn? untersucht. Wen es interessiert:

http://www.linguistik.uni-mainz.de/mitarbeiter/finkbeiner/publikationen/wie_deutsch.pdf

https://www.degruyter.com/downloadpdf/j/zfgl.2016.44.issue-1/zgl-2016-0003/zgl-2016-0003.xml
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 01.10.2016 um 14.18 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#33427

Wörter wie Mitgift, Aussteuer werden fast nur noch übertragen gebraucht, weil sie im eigentlichen Sinn zusammen mit der Sache überraschend schnell verschwunden sind.
Aus den Familien, in denen ich gelebt habe oder mit denen ich verschwägert bin, sind mir noch die Kisten und Truhen in Erinnerung, die vor allem Bett- und Tischwäsche sowie Tafelsilber enthielten, angesammelt in Generationen und nie benutzt. Erst kürzlich hatten wir noch mit solchen Sachen zu tun, die einst sehr wertvollen Leinenlaken, Damastdecken usw. stockfleckig und sowieso nicht brauchbar, weil man keine Dienstmädchen mehr hat, die das alles "mangeln", bügeln, flicken und das ständig schwarz anlaufende Silber alle paar Monate putzen. Besonders die Silberlöffel schenkte man den Enkeln weiter, vielleicht schon zur Taufe, und dann lagen sie wieder einige Jahrzehnte in gepolsterten Schatullen. Zierliche Teesiebe, Bonbonnieren. Das Schenken war das Wesentliche, die Symbolik, daher auch die ziselierte, betont unpraktische Ausführung.

Die Voraussetzungen sind heute anders, man hat keinen Platz für so sinnlos gewordenes Zeug, und der Antiquitätenhändler winkt auch ab.

Im Internet haben die lieben Verwandten und Bekannten ihre Listen mit erwünschten Hochzeitsgeschenken stehen, und am besten ist sowieso Geld. Mitgift klingt ja auch komisch.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 30.09.2016 um 02.53 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#33409

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30457

Das Windei kommt für die meisten Menschen nur als Metapher vor, da die wenigsten Hühner halten und die Fehlbildung aus eigener Anschauung kennen. Es ist aber nicht phraseologisch gebunden wie Kirchenmaus, Bohnenstroh, Rohrspatz, Wildbahn, Anhieb usw.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 12.05.2016 um 05.44 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#32560

Mit sogenannt wird eine gewisse Distanzierung ausgedrückt. Scheinbar anders ist es, wenn man damit einen neu einzuführenden Begriff versieht: Der sogenannte Schrühbrand... Der gemeinsame Nenner wird erkennbar, wenn ich umschreibe: So heißt das nun mal, ich kann es nicht ändern. Also auch hier Distanzierung, keine zweite Bedeutung.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.11.2015 um 16.03 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30512

Sehr schön! Und vielen Dank wieder mal Ihnen und allen anderen, die mir so gute Belege geliefert haben – manche davon werde ich hemmungslos verwenden.
 
 

Kommentar von Manfred Riemer, verfaßt am 08.11.2015 um 12.15 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30510

Hier noch zwei aktuelle Beispiele zu #30256/#30257, also zum autoklitischen Gebrauch:

MM, 7.11.15, S. 29:
[Der Steinpilz] schmeckt gebraten ebenso gut wie als rohes Carpaccio, dient gern als Beilage zu Fleisch.

MM, 8.11.15, S. 5:
Es bleibt warm: Die Winterjacke kann in den kommenden Tagen getrost im Schrank bleiben.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 05.11.2015 um 04.59 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30457

In Redensarten sind bekanntlich oft Wörter und Wendungen aus alten Zeiten enthalten, die heute kaum noch verstanden und manchmal volksetymologisch umgedeutet werden.

Ich habe hier beiläufig mal das Bohnenstroh erwähnt, das heute kaum noch jemand kennen dürfte. Ebenso das Windei, das früher jedes Kind kannte, weil man eben auf dem Lande lebte und Hühner hielt. Im Supermarkt wird man vergeblich danach suchen. (Ich habe als Kind mal eins gefunden und weiß noch genau, wie es sich anfühlt.)

Anderes bei Röhrich oder Storfer.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.10.2015 um 05.59 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30268

Bei GRAMMIS vom IdS gibt es verschiedene Belege:

http://hypermedia.ids-mannheim.de/call/public/gramwb.ansicht?v_app=g&v_kat=Konnektor&v_id=2062

Übrigens ist bei erstaunlichen vielen Wörtern dieses Lexikons die Zeile der Bedeutungsangaben leer gelassen (sogar bei noch und schon; manche Bedeutungsangaben sind so verklausuliert, daß man ohne die Beispiele kaum erraten könnte, um welches Wort es sich handelt. "Ein Sprecher signalisiert mit sogar, dass das Zutreffen des im Trägerkonnekt ausgedrückten Sachverhalts auf das Denotat der fokussierten Konstituente seine Erwartung übertrifft und deshalb außergewöhnlich ist." Sieht man sich die Belege an, kann man kaum erkennen, welche "Erwartungen" der Sprecher gehabt haben könnte und warum er das dem Hörer mitteilen wollen sollte.
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 16.10.2015 um 20.48 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30266

Das letzte Beispiel geht nur ohne die Klammer. Ebenfalls als bekräftigende und etwas gehobene Form. So könnte man vor Gericht auf die Frage antworten, ob der Betreffende auch geraucht hat (wie die anderen), nicht aber auf die Frage, ob er nur getrunken hat. Aber das ist ja hier gemeint, also nein.

Die anderen drei Sätze sind ebenfalls unmöglich.
 
 

Kommentar von Wolfram Metz, verfaßt am 16.10.2015 um 18.10 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30264

Ebenfalls das noch!
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 16.10.2015 um 17.06 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30262

Gerhard Helbig bringt in seinem Lexikon deutscher Partikeln folgende Beispiele für die Gradpartikel ebenfalls:

Ebenfalls Peter ist nach Hause gegangen.

Peter ebenfalls ist nach Hause gegangen.

Er ist in Berlin ebenfalls gewesen.

Er hat ebenfalls geraucht (nicht nur getrunken).


Das kommt mir alles sehr ungewöhnlich, wenn nicht geradezu falsch vor. Man kann auch (in einer seiner Verwendungen) nicht einfach durch ebenfalls ersetzen.
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 16.10.2015 um 12.19 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30258

Partikel sind nützlich, wenn sie dem Verständnis des Lesers helfen, und überflüssig, wenn sie eine Wertung des Verfassers darstellen und der Artikel nicht ausdrücklich als eine solche bezeichnet ist.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 16.10.2015 um 09.42 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30257

An den letzten Beispielen kann man gut sehen, daß die Partikel nicht zu dem Satz gehört, in dem sie steht, sondern auf einer anderen "Ebene" operiert (aber diese Metapher möchte ich vermeiden). Das ist so ähnlich wie bei Du kannst mich gern besuchen, wo ja das gern ebenfalls den Sprechakt kommentiert ("Ich erlaube dir gern, mich zu besuchen"), aber nach Art der Alltagssprache in den kommentierten Satz gerutscht ist.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 16.10.2015 um 05.57 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30256

Wenn es nur um die Mitteilung ginge, wären Sätze ohne autoklitische Mittel ausreichend. Mathematische Formeln enthalten daher keine. Der implizite Kommentar zu einer Mitteilung oder einer Aufforderung gibt zu verstehen, daß der Sprecher die augenblickliche Situation des Hörers berücksichtigt, vor allem den jeweiligen Informationsstand. Diese Rücksichtnahme auf den Hörer wirkt höflicher, "verbindlicher".

Wenn der Sprecher ein auch oder ebenfalls einfügt, kann der Kommentar etwa so umschrieben werden: „Du hast bemerkt, daß ich mich wiederhole, aber das liegt nicht an mir, sondern ist vom Sachverhalt diktiert.“ Damit entgeht der Sprecher der Bestrafung, die der Hörer wegen der gebotenen Wiederholungsvermeidung bereithalten könnte:

Die Mutter war blond, und der Sohn war ebenfalls blond.

Bei Mengen- und Zahlenangaben könnte der Sinn eines nur oder sogar darin bestehen, dem Hörer die wenn auch noch so geringfügige Rechenarbeit abzunehmen. Die Mitteilung riecht dann weniger nach Mathematik.

Daß zwei weniger als drei ist, weiß man doch sowieso, ebenso, daß Nürnberg näher ist als München und man folglich in Dieser Zug fährt nicht bis München, sondern bis Nürnberg nicht eigens darauf hinzuweisen braucht. Trotzdem ist die Einfügung von nur fast zwingend (wenn man von Würzburg kommt).
Die übliche Erklärung, daß nur/sogar einen Widerspruch zum Erwarteten signalisieren, scheint in manchen Fällen unzutreffend, weil von solchen Erwartungen keine Rede sein kann.

Wie der autoklitische Gebrauch funktioniert, sieht man hier:

Fragen Sie nur!

Das bedeutet ja nicht: "Tun Sie nichts anderes als fragen!", sondern: "Ich sage nichts als: Fragen Sie!"

Beide nur im selben Satz:

Wie kann ein Bischofsitz nur 31,5 Millionen Euro kosten? Das fragen sich nicht nur viele Limburger, die ihren Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst immer lauter zum Rücktritt auffordern.
(Focus 11.10.13)

Der erste Satz bedeutet ja nicht, daß der Bischofsitz (sic) erstaunlich billig ist, sondern: "Ich frage nur, wie kann ein Bischofssitz so teuer sein?"
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 15.10.2015 um 08.54 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30248

Ohne diese Partikeln wirkt ein Text parataktisch. Sie koppeln die Sätze aneinander wie in gesprochener Sprache ein »und« (das schriftsprachlich am Satzanfang in der Regel vermieden wird).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 15.10.2015 um 07.59 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30247

Die Beispielsätze im vorigen Eintrag könnten in einer Textaufgabe vorkommen. Der Schüler würde bei der Umsetzung in eine rechenbare Formel die Gradpartikeln weglassen - ein schöner Beweis für ihren logisch überflüssigen Charkater. Ähnlich:

Noch im 5. Jh. beginnt man, Bühnenstücke nicht nur zu sehen und zu hören, sondern auch zu lesen. (Wolfgang Kullmann/Michael Reichel (Hg.): Der Übergang von der Mündlichkeit zur Literatur bei den Griechen. Tübingen 1990:28)

Hier könnte ebensogut schon stehen, so daß man meinen könnte, noch und schon bedeuteten dasselbe, während sie in Wirklichkeit einander entgegengesetzt sind. Das ist aber kein Problem, denn man kann mit verschiedenen "Programmen" denselben Effekt erzielen. (Man denke an jenes sich vor jemanden stellen/sich hinter jemanden stellen - verschiedene Bilder mit gleichem Effekt.)

noch zieht ein Ereignis zum Vorigen, schon zum Folgenden. In einer tabellarischen Darstellung der griechischen Geschichte (Ploetz' Daten etwa oder Steins Kulturfahrplan), dem Äquivalent zu den Formeln der Mathematik, würde all dies wegfallen.

Die interessante Frage bleibt jedoch: Warum machen wir das so?

(schon steht außerdem im Gegensatz zu erst.)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 14.10.2015 um 05.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#30244

Auch zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25619

Wie in meinem Fachsprachenbuch dargelegt, werden beim Übergang vom Fachtext zum Sachtext die menschlich-allzumenschlichen Verstehensbedingungen wieder berücksichtigt. Bei Mengenangaben zum Beispiel tritt neben die spröde Mathematik und Logik der "Appell an die Staunensfähigkeit", wie ich es von 20 Jahren genannt habe. Beispiel:

Familie A hat zwei Autos, Familie B nur eins. (Wieso nur? Man sieht doch, daß es weniger ist.)
Familie B hat ein Auto, Familie B sogar zwei. (Das ist die Umkehrung.)

Diese "unwissenschaftlichen" Gradpartikeln müssen in einer umfassenden Theorie des autoklitischen Sprachverhaltens dargestellt werden.
 
 

Kommentar von Germanist, verfaßt am 30.06.2015 um 23.17 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#29310

Der Bundesregierung wird vorgeworfen, sie betreibe die "Lateinamerikanisierung" Südeuropas. Das geht doch garnicht mit Ländern, in denen nicht einmal eine neulateinische Sprache gesprochen wird. Und daß es den Griechen so schlecht geht, ist darauf zurückzuführen, daß sie vor dem Griechischlernen nicht zuerst Latein lernen müssen, wie es an deutschen Schulen Vorschrift ist. Griechisch lernen ohne Lateinkenntnisse, man sieht ja, wo das hinführt. :-)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 28.06.2015 um 10.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#29291

Im Alltag verwenden wir viele redensartliche Ausdrücke, deren Herkunft oft nicht klar ist. Zum Beispiel zur Zurückweisung: Papperlapapp, Pustekuchen, denkste!, von wegen!, so siehst du aus! usw.

Bei so siehst du aus! spürt man noch die Ironie wie in ausgerechnet du (sagst das), während von wegen! aus der Rechtssprache zu stammen scheint.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 19.04.2015 um 06.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#28653

Aus der sprachlichen Unterwelt:

Mühsam nährt sich das Eichhörnchen.

Das sind so Sprüche, die jeder kennt, auch wenn sie nicht literaturfähig geworden sind. Die Herkunft ist unbekannt, aber wenn es nicht in einem Lesebuch gestanden hat, sondern von frechen Schülern erfunden wurde, ist der betuliche Ton doch gut getroffen.

Normalerweise werden wirkliche Sätze variiert: Was tun, spricht Zeus, die Götter sind besoffen. (nach Schiller)

Nemo dat, quod non hat. (nach einer wirklichen Rechtsmaxime)

Letzteres fand ich in eine Berliner Schulbank geritzt, aber es ist auch anderswo bekannt und im Internet zu finden, wie fast alles, was man zuerst für einen Augenblickseinfall hält.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.03.2015 um 09.58 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#28274

Redensarten werden heute oft nicht mehr verstanden, sei es, daß die jungen Leute weniger lesen und auch weniger Konversation mit der älteren Generation haben, sei es wegen Migrationshintergrund. Sie werden dann auch falsch geschrieben.

Wir sehen hier einen Kampf auf Leben und tot (BILD-Unterschrift unter dem komischen Weaselpecker-Foto)

Da ich gerade bei Redensarten bin:

zur Urne gehen (Amtsdt.): i. S. v. zur Wahl gehen (Duden: Die richtige Wortwahl)

Wohl eher Journalistendeutsch.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 05.10.2014 um 16.01 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#26941

O dass ich unbekannte Sätze hätte, seltsame Aussprüche, neue Rede, die noch nicht vorgekommen ist, frei von Wiederholungen, keine überlieferten Sprüche, die die Vorfahren gesagt haben.

Was ist das? Sprachskepsis um 1900? Ja, aber v. Chr.! (Klage des Chacheperreseneb, zitiert nach Jan Assmann)
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 13.05.2014 um 09.04 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25808

Eine Autofahrerin nahm einen autistischen Anhalter mit. Unterwegs sagte sie in irgendeinem Zusammenhang: "Mir platzt der Kopf." Er bestand ziemlich erregt darauf, daß sie diesen Satz zurücknehme.
Autisten verstehen alles wörtlich, keine Ironie und keine Metaphern.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 09.05.2014 um 06.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25795

mit Füßen treten - womit sonst?
mit Händen greifen - womit sonst?

In den Verben sind die Körperteile bereits "verkapselt", insofern handelt es sich bei den (biblischen) Redewendungen um Pleonasmen. Das Motiv scheint zu sein, daß gerade dadurch die Verbbedeutung bekräftigt wird: "wirklich und wahrhaftig treten, greifen". Hierher auch: mit eigenen Augen gesehen haben. Und Platens: wer die Schönheit angeschaut mit Augen....
 
 

Kommentar von Kurt Albert, verfaßt am 30.04.2014 um 19.04 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25731

Nachtrag

Ein Beispiel für einen weniger distanzierten als kommentierten Gebrauch von Phraseologismen erhielt ich jüngst. Eine Yogalehrerin schrieb mir per E-Mail (indem sie mich einlud, ihren neuen Kurs zu besuchen):
"Sie kennen ja das nette Sprichwort: Wer rastet, der rostet."

 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 19.04.2014 um 05.32 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25629

Ja, natürlich! Sogar fast hundertprozentig. Die Existenz des Klischees ist sozusagen die logische Voraussetzung der Distanzierung. Andernfalls würde eben das Ganze aus Redensart und Vorbehaltssignal zur neuen Redensart.
 
 

Kommentar von Kurt Albert, verfaßt am 18.04.2014 um 18.44 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25628

Indessen werden Redensarten und Sprichwörter – nach wie vor – in sehr vielen Fällen auch direkt, ohne distanzierende Signale verwendet.
(Belege aus der Pressesprache findet man leicht unter www.wortschatz.uni-leipzig.de.)
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 16.04.2014 um 21.15 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25623

"Avoid clichés like the plague" (William Safire).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 16.04.2014 um 12.04 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25619

Weder noch. Es ist nur eine Beobachtung. Mit den modrigen Pilzen spiele ich auf Hofmannsthals vielzitierte Sprachskepsis im Chandos-Brief an. Der Ekel vor dem Abgedroschenen ist nicht allgemein verbreitet, mehr wollte ich dazu nicht sagen.
Auf die Markierung des Wiederholten (also die Vermeidung der Wiederholungsvermeidung) hatte ich an anderer Stelle schon mal hingewiesen. Mein Beispiel war: Aus der Nähe besehen, sind sie (die Elstern) allerdings recht bunt: der Kopf schillert grün, die Flügel glänzen – besonders im Sonnenlicht – blau, violett und ebenfalls grün.
Hier muß aus sachlichen Gründen das Wort grün wiederholt werden, und diese Notwendigkeit wird gewissermaßen rechtfertigend durch ebenfalls markiert - logisch überflüssig, weil man ja sieht, daß nichts anderes als grün stehen kann, wenn die Flügel nun mal grün sind. Aber so erklärt sich manches auch usw. - Wenn bei einer mathematischen Berechnung 5 herauskommt und dann nochmal 5, dann steht das eben so da und wird nicht durch auch/ebenfalls eigens markiert. Aber die Gemeinsprache funktioniert anders. Ich kann praktisch nicht sagen Meine älteste Tochter ist blónd, und die jüngste ist blónd.
 
 

Kommentar von Manfred Riemer, verfaßt am 16.04.2014 um 10.13 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1611#25618

So weit, so gut, nur ist mir jetzt nicht klar, ist das nun eine Empfehlung, solche entschärfenden Signale zu benutzen oder sind wir nur zu mokant und empfindlich? Sind es nun modrige Klischees oder ist es kraftvoll Bewährtes? Wie sollte man das berücksichtigen, anerkennend oder entschuldigend?
 
 

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