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Kommentare zu den Thorheiten

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Theodor Ickler zu »Frau Nahles vom SPD-Milchmädchenflügel«
Dieser Kommentar wurde am 21.09.2018 um 07.49 Uhr verfaßt.

Aus gegebenem Anlaß könnte man noch einmal an frühere Leistungen von Frau Nahles erinnern, wie hier dokumentiert.



Theodor Ickler zu »Erschienen im Recil-Verlah, St. Goar«
Dieser Kommentar wurde am 15.09.2018 um 12.17 Uhr verfaßt.

Erst jetzt sehe ich, daß Rudolf Walther sich mal wieder meinungsstark gemeldet hat:
https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/1998-krieg-dem-tollpatsch

Leseprobe:

Hinter den FAZ-Redakteuren Heike Schmoll und Hubert Spiegel bliesen die „Sprachkämpfer“ Theodor Ickler, Peter Eisenberg und Horst Haider Munske, unterstützt von fanatisierten Gymnasiallehrern wie Friedrich Denk und Stefan Stirnemann, zum heiligen Krieg gegen die Reformen und gegen die Ketzer, die diese nicht verdammten.




Tobias Bluhme zu »Rechtschreibreform hat Erleichterungen gebracht«
Dieser Kommentar wurde am 03.09.2018 um 07.31 Uhr verfaßt.

"Beteiligt sich die Polizei am Gläserrrücken?"

FAZ.NET, 2.9.2018 (http://www.faz.net/-i10-9duxb)


R. M. zu »Lammmummmangel«
Dieser Kommentar wurde am 19.08.2018 um 10.58 Uhr verfaßt.

Es handelt sich nicht um immer wiederkehrenden Zufall. dpa folgt dem Dogma, wonach mutmaßlichen Vergewaltigungsopfern Glauben geschenkt werden müsse (vgl. die Äußerungen von Hillary Clinton im September 2015).


Theodor Ickler zu »Lammmummmangel«
Dieser Kommentar wurde am 18.08.2018 um 15.07 Uhr verfaßt.

Bleibt nachzutragen, daß die vielbesprochene Vergewaltigung wahrscheinlich nicht stattgefunden hat.
Der Haftbefehl gegen den 30-Jährigen sei aufgehoben worden, weil zurzeit kein dringender Tatverdacht mehr bestehe, sagte Oberstaatsanwalt Carsten Rinio. Zur Begründung erklärte er: "Die bisherigen Angaben der Hauptbelastungszeugin lassen sich in wichtigen Punkten nicht mit den inzwischen ausgewerteten Beweismitteln vereinbaren."

Wenn man die ursprüngliche Nachricht („Vierzehnjährige vergewaltigt“) aufruft, wird von einigen Blättern mitgeteilt, diese Seite existiere nicht. Die Angaben der gestörten jungen Mädchen werden zunächst fast immer wie Tatsachenberichte wiedergegeben, vor allem in der Schlagzeile. (Über 400 einschlägige Leserbriefe bei welt.de.) Dies trägt sicher zum verbreiteten Gefühl bei, daß man seine Töchter gar nicht mehr auf die Straße lassen kann. In Wirklichkeit sind solche Vergehen verschwindend selten. Vgl. http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1103#37706


Theodor Ickler zu »Lammmummmangel«
Dieser Kommentar wurde am 14.08.2018 um 14.59 Uhr verfaßt.

HAMBURG: 14-Jährige am heiligten Tag in der City vergewaltigt (https://www.youtube.com/watch?v=Wlljw2noDq8)

Es ist anzunehmen, daß hier eine Schreibkraft das Wort hellicht gar nicht mehr kannte.



Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 08.08.2018 um 14.50 Uhr verfaßt.

Schmachthagen kann es nicht verwinden, daß die schöne Reform von 1996 revidiert wurde. Außerdem erfahren wir aber nun, warum der Rat für deutsche Rechtschreibung eingerichtet wurde:

Als die Rechtschreibreform mit einigen Verbesserungen im Juni 2004 von den Kultusministern endgültig in Kraft gesetzt worden war, leistete sich in Berlin das damals größte Zeitungs- und Zeitschriftenhaus eine Rolle rückwärts und beschloss, mithilfe seiner publizistischen Macht am Kiosk und auf dem Boulevard die neue Rechtschreibung zu kippen.
Daraus entstand sowohl der Rat für deutsche Rechtschreibung in Mannheim, der in diesen Tagen gerade über den Gender-Stern grübelt, als auch am 1. August 2006 eine Reform der Reform, die zwar an der ersten Reform nichts änderte, uns aber eine Fülle von fakultativen (der eigenen Wahl überlassenen) Schreibweisen bescherte.
(Abendblatt 7.8.18)

Außerdem:

Ich will trotz unzähliger orthografischer Einsätze und Artikel im Auftrag des oben erwähnten Konzerns nicht überheblich werden, aber mich beschleicht beim Lesen mancher dieser 20-Jahre-Jubiläumsartikel der Verdacht, dass den Autoren/-innen die nötigen Kenntnisse über die Änderungen fehlen. Bei ihnen ist es dann eh egal, ob sie die alte oder die neue Rechtschreibung nicht beherrschen.

Letzteres hat er bekanntlich in den letzten 20 Jahren unzähligemal wiederholt, es muß ihm als besonders gelungen erscheinen.


Wolfram Metz zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 01.08.2018 um 00.17 Uhr verfaßt.

Es ist gar nicht so leicht, in Würde zu altern. Um ja nicht alt zu wirken, versuchen manche krampfhaft, Verhaltensweisen der Jungen nachzuäffen. Das reicht von unpassender Kleidung bis hin zur Bekundung von Sympathie für Standpunkte, die man eigentlich nicht teilt. Man muß schließlich mit der Zeit gehen, nicht wahr? Wenn das alles nicht reicht, macht man zusätzlich diejenigen Altersgenossen verächtlich, die dieser Versuchung widerstanden und sich ein eigenes Urteil bewahrt haben. Sie müssen dann als Feindbild herhalten. Ich will nicht psychologisieren, und vielleicht liege ich auch falsch, aber das scheint mir in diesem Fall doch eine große Rolle zu spielen.


Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 24.07.2018 um 11.44 Uhr verfaßt.

Es gibt eine neue Redewendung, die mir zwar nicht um die Ohren, aber vielfach mit Empörung und Nachdruck ins Postfach fliegt: „In der Schule habe ich früher gelernt, dass …“ Meistens wird die Konjunktion auch noch mit Eszett als „daß“ geschrieben, was gewisse Rückschlüsse auf das Alter und die Aktualität der orthografischen Kenntnisse bei den Einsendern zulässt, aber die heutige Gültigkeit der dargebotenen Regeln und Eselsbrücken nicht erhöht. (Schmachthagen 24.7.18)

Keine Sorge, Herr Schmachthagen, diese Volksschädlinge werden der biologischen Lösung zugeführt, dann können Sie ungestört die Aktualität Ihrer orthographischen Kenntnisse genießen!
(Wenn er die Rechtschreibreform noch hinnähme wie ein vielleicht notwendiges Übel! Aber Schmachthagen hat sich von Anfang an mit der Reform – d. h. mit dem jeweils neuesten Duden – identifiziert, als wäre sie sein eigenes Kind, und aus dieser Position heraus die Reformkritiker mit gehässigen Kommentaren bedacht. Diesen Typus verkörpert er nun mal.)


Theodor Ickler zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 23.07.2018 um 18.56 Uhr verfaßt.

„Bei Wortpaaren, die als formelhafte Einheit anzusehen sind, bleibt das erste Glied ohne Flexionsendung: die Dichter des Sturm und Drangs; der Wert meines Grund und Bodens; die Verwendung (?) seines Fleisch und Blutes.“ (Schmachthagen)

Aber des Sturms und Drangs kommt sehr oft vor, auch in der Literaturwissenschaft und in Buchtiteln. Auch seines Fleisches und Blutes ist viel häufiger als seines Fleisch und Blutes. „Falsch“ (Schmachthagen) kann man das nicht nennen.



Manfred Riemer zu »Monolinguale Multilingualität«
Dieser Kommentar wurde am 22.06.2018 um 20.27 Uhr verfaßt.

Mono- gegen Multi-?


"ob man bi-, tri- oder sogar multinationale Absprachen treffen kann"
(Merkel, 22.6.18, zu sehen und hören im ZDF, heute-Nachrichten)

Multi- bedeutet also mindestens vier?





R. M. zu »Nicht alles ist falsch, was wie falsch aussieht«
Dieser Kommentar wurde am 17.05.2018 um 21.06 Uhr verfaßt.

Die Duden-Empfehlungen haben natürlich nichts damit zu tun, ob eine Variante »gängiger« ist als die andere.


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