zurück zur Startseite Schrift & Rede, Forschungsgruppe dt. Sprache    FDS - In eigener Sache
Diskussionsforum Archiv Bücher & Aufsätze Verschiedenes Impressum      

Kommentare zu den Nachrichten

Die neuesten Kommentare


Sie sehen die neuesten 12 Kommentare

Nach unten

Durch Anklicken des Themas gelangen Sie zu den jeweiligen Kommentaren.


Tobias Bluhme zu »Ex-Staatssekretär Josef Lange soll Rechtschreibrat führen«
Dieser Kommentar wurde am 19.06.2018 um 19.19 Uhr verfaßt.

beispielsweiße


Tobias Bluhme zu »Ex-Staatssekretär Josef Lange soll Rechtschreibrat führen«
Dieser Kommentar wurde am 18.06.2018 um 08.07 Uhr verfaßt.

Heute in einem Diskussionsforum: darauß


Tobias Bluhme zu »Ex-Staatssekretär Josef Lange soll Rechtschreibrat führen«
Dieser Kommentar wurde am 14.06.2018 um 11.25 Uhr verfaßt.

Die SZ hat sich für einen Artikel ein nettes Stock-Photo ausgesucht. Ob das überhaupt jemand in der Redaktion gemerkt hat?

http://www.sueddeutsche.de/bildung/die-dsgvo-und-ihre-folgen-lehrer-schreiben-sich-die-finger-wund-1.4011933


Theodor Ickler zu »Ex-Staatssekretär Josef Lange soll Rechtschreibrat führen«
Dieser Kommentar wurde am 11.06.2018 um 04.08 Uhr verfaßt.

Übrigens ist Trunkenheit heute das Abstraktum zu betrunken, nicht mehr zum (poetischen) trunken. Dazu Grimms Wörterbuch:

trunken ist bis ins 18. jh. allgemeiner adjektivischer ausdruck für den rauschzustand nach dem genusz geistiger getränke (auch von nikotin). von da an gehört das wort in dieser bedeutung der gehobenen, besonders der poetischen sprache, anderseits aber auch der verwaltungssprache an, während seit der mitte des 18. jhs. in den breiten schichten der umgangssprache betrunken in diesen bedeutungsbereich einrückt, vgl. "trunken in der höheren schreibart, denn im gemeinen leben ist betrunken üblicher" Voigtel (1793) 3, 430.


Tobias Bluhme zu »Ex-Staatssekretär Josef Lange soll Rechtschreibrat führen«
Dieser Kommentar wurde am 10.06.2018 um 07.10 Uhr verfaßt.

Alkoholtest weißt Trunkenheitsfahrt nach

Stuttgarter Zeitung, 3.6.2018
https://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.a5-zwischen-offenburg-und-buehl-betrunkene-rast-mit-kindern-im-wagen-auf-dem-standstreifen.d034dd28-9c58-4c2b-b851-5917674beefc.html


Theodor Ickler zu »Ex-Staatssekretär Josef Lange soll Rechtschreibrat führen«
Dieser Kommentar wurde am 09.06.2018 um 07.42 Uhr verfaßt.

Heute porträtiert Heike Schmoll noch einmal Josef Lange und zitiert auch noch einmal dessen Satz vom "ruhigen Fahrwasser", den der inhaltlich ahnungslose Lange wörtlich von Zehetmair übernommen hat.

Die Schulbehörden bis hinaus zur KMK haben ja von Anfang an die entnervende Zwecklüge vom Rechtschreibfrieden verbreitet. Schon im Herbst 1996, als fast nichts von der Reform bekannt war, schrieben die Schüler bekanntlich "problemlos" nach den neuen Regeln. Probleme gab es eigentlich nie, auch nicht nach den diversen Revisionen.
Wer und was bei dieser demonstrativen Gelassenheit alles unter die Räder gekommen war, wurde totgeschwiegen.
Gut ist eigentlich nichts, aber wer wird nach 22 Jahren noch einmal daran rühren?


R. M. zu »NDR Debatte: Rechtschreibung - wichtig oder egal?«
Dieser Kommentar wurde am 31.05.2018 um 09.55 Uhr verfaßt.

Berlins Schulsenatorin hat nun Anweisung gegeben, fehlerhaftes »Schreiben nach Gehör« an den Grundschulen wieder zu korrigieren.
https://www.bz-berlin.de/berlin/scheeres-setzt-rotstift-an-beim-schreiben-nach-gehoer


Germanist zu »Sprachplauderei: Eine Lanze für die Rechtschreibung«
Dieser Kommentar wurde am 23.05.2018 um 12.12 Uhr verfaßt.

Komplexe Mathematik ist tatsächlich notwendig für die Wechselstromtechnik:-)


Manfred Riemer zu »Sprachplauderei: Eine Lanze für die Rechtschreibung«
Dieser Kommentar wurde am 23.05.2018 um 10.36 Uhr verfaßt.

Schön, aber auch dieser Artikel geht nicht in die Tiefe.

In der Schule hat Rechtschreibung nicht mehr den Stellenwert von früher, was aber nicht unbedingt an einem bewussten Hintanstellen liegt, sondern an der wachsenden Komplexität des gesamten Lehrstoffs.

Das ist Vernebelung! Ja, wenn in der Schule statt Rechtschreibung überhaupt erst mündliches Deutsch gelernt werden muß, wenn so tolle neue Fächer wie "Werteunterricht" notwendig werden, wenn geistig Behinderte mit in den Abiturklassen sitzen müssen usw., man kommt ja gar nicht mehr nach mit all den Superneuerungen, dann werden Lehrstoff und Unterricht natürlich "komplex".

Das ist aber kein Naturgesetz, sondern Ergebnis von Dummheit, Gutmenschentum und der Böckenfördeschen Schwäche der Demokratie.


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 15.05.2018 um 04.24 Uhr verfaßt.

Aus Erlangen:

„Mit einer kleinen Erinnerungsveranstaltung hat am Samstag ein breiter Veranstalterkreis an den 85. Jahrestag der Bücherverbrennung der Nationalsozialisten im Dritten Reich erinnert.“

Ich wüßte da noch einen Gedenktag...


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 14.05.2018 um 12.24 Uhr verfaßt.

„Die Regale wurden neu positioniert, der Bücherbestand gründlich ausgemistet. Alle vorhandenen Werke, die noch in Zeiten alter Rechtschreibung entstanden, kamen weg.“ (Heilig-Kreuz-Grundschule in Weiler, Allgemeine Zeitung 26.4.18)


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 29.03.2018 um 13.18 Uhr verfaßt.

Die Bücherei der Grundschule Arzfeld hat von der Firma Zahnen aus Arzfeld eine Spende in Höhe von 500 € erhalten. Von dem gestifteten Geld kaufte die Bücherei- AG neue Bücher. Bücher mit alter Rechtschreibung konnten endlich entsorgt werden. Es entstand Platz für neue und aktuelle Bücher. (Volksfreund 28.3.2018)

Das Erfassen der Bücher hatte zur Folge, dass in der Tat jedes Buch nicht nur auf seinen Zustand, sondern auch auf Alter und Rechtschreibung überprüft wurde. Und wie sich zeigte, gab es etliche Bücher, die nicht mehr nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung gedruckt waren. Deshalb landeten sie im Müll. Ein Usinger hat die Bücher bei einem Spaziergang im Müllcontainer entdeckt und sich gefragt, warum der Lesestoff von teils sehr gut erhaltenen Büchern „ideenlos“ entsorgt wurde. „Hätte man die Bücher nicht an Familien geben können, die sich keine Kinderbücher leisten können?“, stellte er sich die Frage. (Taunus-Zeitung 24.1.2018)


Die neuesten Kommentare

Zurück zur Startseite | nach oben


© 2004–2018: Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V.

Vorstand: Reinhard Markner, Walter Lachenmann, Jan-Martin Wagner
Mitglieder des Beirats: Herbert E. Brekle, Dieter Borchmeyer, Friedrich Forssman, Theodor Ickler, Michael Klett, Werner von Koppenfels, Hans Krieger, Burkhart Kroeber, Reiner Kunze, Horst H. Munske, Adolf Muschg, Sten Nadolny, Bernd Rüthers, Albert von Schirnding, Christian Stetter.

Webhosting: ALL-INKL.COM