zurück zur Startseite Schrift & Rede, Forschungsgruppe dt. Sprache    FDS - In eigener Sache
Diskussionsforum Archiv Bücher & Aufsätze Verschiedenes Impressum      

Kommentare zu den Nachrichten

Die neuesten Kommentare


Sie sehen die neuesten 12 Kommentare

Nach unten

Durch Anklicken des Themas gelangen Sie zu den jeweiligen Kommentaren.


Theodor Ickler zu »Ausgemistet, aussortiert, exiliert«
Dieser Kommentar wurde am 29.03.2018 um 13.18 Uhr verfaßt.

Die Bücherei der Grundschule Arzfeld hat von der Firma Zahnen aus Arzfeld eine Spende in Höhe von 500 € erhalten. Von dem gestifteten Geld kaufte die Bücherei- AG neue Bücher. Bücher mit alter Rechtschreibung konnten endlich entsorgt werden. Es entstand Platz für neue und aktuelle Bücher. (Volksfreund 28.3.2018)

Das Erfassen der Bücher hatte zur Folge, dass in der Tat jedes Buch nicht nur auf seinen Zustand, sondern auch auf Alter und Rechtschreibung überprüft wurde. Und wie sich zeigte, gab es etliche Bücher, die nicht mehr nach den Regeln der neuen deutschen Rechtschreibung gedruckt waren. Deshalb landeten sie im Müll. Ein Usinger hat die Bücher bei einem Spaziergang im Müllcontainer entdeckt und sich gefragt, warum der Lesestoff von teils sehr gut erhaltenen Büchern „ideenlos“ entsorgt wurde. „Hätte man die Bücher nicht an Familien geben können, die sich keine Kinderbücher leisten können?“, stellte er sich die Frage. (Taunus-Zeitung 24.1.2018)


Theodor Ickler zu »Der Zwiebelfisch stinkt vom Kopf her«
Dieser Kommentar wurde am 10.03.2018 um 13.18 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=516#5704
und weiteren Einträgen:

Sick leitet in den „Sprachnachrichten“ des VDS wieder einmal aus dem Duden ab, daß es das Wort wohlgesonnen nicht gebe, und er gibt sogar eine eigene Begründung dafür: dann müßte es auch gleichgesonnen geben!

wohlgesonnen stand bisher nicht in Duden und DUW, aber in „Richtiges und gutes Deutsch“ wird es als umgangssprachlich gleichbedeutend mit wohlgesinnt angeführt.

(korrekturen.de: „Nachtrag 2016: Mittlerweile betrachtet der Duden beide Formen, wohlgesinnt und wohlgesonnen, als standardsprachlich.“)

Statt den Duden wegen seiner mangelhaften Dokumentation der deutschen Sprache zu kritisieren, hält Sick harmlosen Bürgern triumphierend den Duden unter die Nase.

Bei Google Ngram kann man sehen, wie wohlgesinnt von wohlgesonnen verdrängt wird. Vgl. https://german.stackexchange.com/questions/1425/warum-wird-wohlgesinnt-von-wohlgesonnen-verdr%C3%A4ngt

Vgl. DWb s.v. gesinnen (part. gesonnen und gesinnet), besonders Abschnitt 7!


meiu zu » „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“«
Dieser Kommentar wurde am 26.02.2018 um 12.50 Uhr verfaßt.

[i]- können die Dozierenden nicht sagen
- wie Schüler*innen und Studierende
- angehende Lehrer*innen
- müssen Referendar*innen einen Spagat hinlegen
- die gesamte Lehrer*innenschaft
- Institutskolleg*innen[i]

Da liegen Sie natürlich völlig richtig, Herr Riemer. Diese insbesondere durch die GEW ihren Mitgliedern als vorbildlich aufgedrängten Schreibweisen und Correctness-Ausweise tragen mit Sicherheit nicht zu einer Verbesserung der aktuellen Rechtschreibung bei ihren Mit- und Nachläufern bei. Sie sind auch hochgradig hinderlich für positive Entwicklungen. Mich treibt bei solchen Zuständen eher die Frage um, was die jungen Leute, die das Fach Deutsch unterrichten wollen, dazu bringt, die Orthographie als derart geringwertig zu sehen. Was für ein bedenkliches professionelles Verständnis hat sich da Bahn gebrochen?


meiu zu » „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“«
Dieser Kommentar wurde am 26.02.2018 um 12.29 Uhr verfaßt.

Ich fürchte, die von Ihnen, Herr Ickler, erhoffte tröstende Wirkung vermag ich nicht einmal im Ansatz zu verspüren. Da müßte mehr kommen.


zu »Portugiesische Rechtschreibreform«
Dieser Kommentar wurde am 25.02.2018 um 18.55 Uhr verfaßt.

((ganz wie bei uns:))

“O deputado centrista Nuno Magalhães defendeu que se aguarde pelo final do trabalho da Comissão de Avaliação de Aplicação do Acordo Ortográfico, e pela elaboração do relatório final, sustentando, porém, a necessidade de o acordo integrar as propostas de melhoria sugeridas pela Academia de Ciências de Lisboa.”

http://www.jornaleconomico.sapo.pt/noticias/pcp-sozinho-na-defesa-de-desvinculacao-de-portugal-do-acordo-ortografico-de-1990-272553


Theodor Ickler zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 15.45 Uhr verfaßt.

Ich nehme wie Sie eine Konstruktionsmischung an, passiert sehr oft.


Manfred Riemer zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 13.30 Uhr verfaßt.

Gibt es für diese Verneinung hier evtl. ähnlich plausible Gründe wie z. B. in "Bevor du nicht die Hausaufgaben gemacht hast, ..."? Oder ist die Warnung "davor, die Schreibschrift nicht zu vernachlässigen" nur als falsch zu bewerten?,


Theodor Ickler zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 12.58 Uhr verfaßt.

Es ist anzunehmen, daß Spitzer sehr selten mit der Hand schreibt. Darum fließt es bei ihm auch nicht so richtig.


Manfred Riemer zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 24.02.2018 um 00.17 Uhr verfaßt.

Außer dem inhaltlichen Unsinn:
Gemeint war, er warnt davor, die Schreibschrift zu vernachlässigen.


Theodor Ickler zu »„Ein bildungspolitischer Skandal“«
Dieser Kommentar wurde am 05.02.2018 um 11.58 Uhr verfaßt.

Hirnforscher: Ohne Schreibschrift verkümmert das Gehirn
Manfred Spitzer gilt als einer der bekanntesten Hirnforscher Deutschlands. Im Interview warnt er davor, die Schreibschrift nicht zu vernachlässigen. Denn: Eine fließende Schrift lasse auch das Denken besser fließen.
(mdr)


Manfred Riemer zu » „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“«
Dieser Kommentar wurde am 01.02.2018 um 14.32 Uhr verfaßt.

zum Link von meiu (#10929):

Wenn ich sogar in einem so kritischen Artikel wie diesem lese:

können die Dozierenden nicht sagen
wie Schüler*innen und Studierende
angehende Lehrer*innen
müssen Referendar*innen einen Spagat hinlegen
die gesamte Lehrer*innenschaft
[i]Institutskolleg*innen
...,

dann weiß ich doch schon alles. Da braucht man sich doch nicht mehr zu wundern, wo die allgemeine Unkenntnis herkommt.




Theodor Ickler zu » „Fehlerquote an Schulen hat sich vervielfacht“«
Dieser Kommentar wurde am 31.01.2018 um 05.06 Uhr verfaßt.

Kleiner Trost:

The graduates of none of the universities made so good a showing. Even Harvard, probably the best of them, was apparently unable to teach all of its customers how to write their native tongue decently. (Mencken, Diary 1934)


Die neuesten Kommentare

Zurück zur Startseite | nach oben


© 2004–2018: Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V.

Vorstand: Reinhard Markner, Walter Lachenmann, Jan-Martin Wagner
Mitglieder des Beirats: Herbert E. Brekle, Dieter Borchmeyer, Friedrich Forssman, Theodor Ickler, Michael Klett, Werner von Koppenfels, Hans Krieger, Burkhart Kroeber, Reiner Kunze, Horst H. Munske, Adolf Muschg, Sten Nadolny, Bernd Rüthers, Albert von Schirnding, Christian Stetter.

Webhosting: ALL-INKL.COM