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Blüthen der Thorheit

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26.09.2005
 

Verbrächer
„Sprache ist verräterisch“ (Helmut Kohl)

»Jay« - das ist vermutlich der Geschäftsführer der Postbank – verschickte dieser Tage nachstehende E-Mail:

Sehr geehrte Kundin,
Sehr geehrter Kunde,
Unser Land ist mit on - line - Banking in eine schwierige Lage geraten, deswegen wurde uns empfohlen, alle on - line - Konten von unserer Bank zu kontrollieren, um die "Tageskonten" festzustellen, die von den Verbrächern dazu benutzt werden, die gestohlenen Gelder zu waschen. Deswegen bitten wir unsere Kunden und Partner inständig, einen Fragebogen für eine Kontobestätigung, der sich auf unserer offiziellen Web-Seite befindet, auszufüllen.
Die Konten, die bis zum 30.09.05 auf diesem Fragebogen nicht angegeben werden, werden sie bis zur Feststellung der Bedingungen ihrer Eröffnung und Verwendung blockiert. Diese Kontrolle geht sowohl die Privatkunden, als auch die Firmenkunden an.




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Kommentare zu »„Sprache ist verräterisch“ (Helmut Kohl)«
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Kommentar von kratzbaum, verfaßt am 30.09.2005 um 16.10 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#189

Gerade lese ich in der "Deutschen Sprachwelt", daß H. Zabel die Herren Ickler und Denk auffordert, sich endlich einmal zu entschuldigen. - Aber bei wem?

 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 28.09.2005 um 15.47 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#187

Zur Verteidigung von Herrn Stang muß ich feststellen, daß er keine der neuen Rechtschreibregeln für bare Münze nimmt, sondern sie allesamt als falsch und schlecht durchschaut. Daß er dennoch ununterbrochen für Verlage Rechtschreibratgeber usw. produziert, geschieht nur um des Geldes willen. Dafür liefert der im Tagebuch vorgestellte neue Ratgeber von Langenscheidt ein weiteres schlagendes Beispiel. Jeder Verlag hat übrigens die Autoren, die er verdient.

 

Kommentar von Walter Lachenmann, verfaßt am 27.09.2005 um 00.11 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#185

Danke, Herr Wrase, für die Klarstellung. Wir wissen ja, daß Herr Stang das geschriebene Wort, etwa die neuen Rechtschreibregeln, für bare Münze nimmt, auch wenn es für jeden erkennbarer Blödsinn ist.
Mit der Methode, ironische Texte mit Grinsemännchen (oder Lachenmännchen?) zu versehen, kann ich mich vorläufig nicht anfreunden, da ich die Empfänger meiner Mitteilungen für intelligent genug halte, Ernstes und Unernstes voneinander zu unterscheiden.
Meistens klappt das auch.

 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 26.09.2005 um 23.56 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#184

Hinweis für Herrn Stang: Es handelt sich bei der Antwort von Herrn Lachenmann sicherlich um einen ironischen Text, den man nicht so ganz wörtlich nehmen sollte.

 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 26.09.2005 um 15.41 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#183

Solche Attacken kommen ja täglich mit der Mail und sind fast immer am falschen Deutsch zu erkennen. Ganz gute Beschreibung der Methoden mit nützlichen Warnungen unter http://de.wikipedia.org/wiki/Phishing.

 

Kommentar von Walter Lachenmann, verfaßt am 26.09.2005 um 15.40 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#182

Herr Stang, auf die Idee wäre vermutlich keiner von uns Rechtschreibdeppen gekommen. Vielen Dank! Fast wäre ich drauf reingefallen. Neulich hat mir ein ehemaliger Nationalbankpräsident aus Niger seine Freundschaft angetragen und wollte meine Kontonummer wissen. Ich hab ihm die natürlich gleich mitgeteilt, weil er was drauf einzahlen wollte für einen guten Zweck. Seither ist das Konto leer. Könnte das auch eine Fälschung gewesen sein?

 

Kommentar von Christian Stang, verfaßt am 26.09.2005 um 13.16 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#181

Es handelt sich hier sicherlich um eine gefälschte E-Mail, die nicht von der Postbank versandt wurde.

 

Kommentar von kratzbaum, verfaßt am 26.09.2005 um 13.15 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#180

Neulich...

... stand unter einem Foto in unserer Zeitung, die "Talismänner" von XY seien abgebildet. Da kam mir der Gedanke, Schröder sei der Talismann von Merkel.

 

Kommentar von Norbert Schäbler, verfaßt am 26.09.2005 um 13.00 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=78#179

Nicht zu glauben ...,

..., was Chefs ("Schäfs") so alles von sich geben, wenn es um ihr Geschäft geht.

 

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