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Blüthen der Thorheit

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09.07.2005
 

Erschienen im Recil-Verlah, St. Goar

Rudolf Walther schreibt mit Vorliebe über Druckfehler in der F.A.Z.

Im Freitag, einer sehr kleinen Wochenzeitung, die unter ihren Herausgebern zwei Tote aufführt, kann er seinem Hobby frönen. Ganz fehlerfrei geht das bei ihm allerdings auch nicht ab.




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Kommentare zu »Erschienen im Recil-Verlah, St. Goar«
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Kommentar von stefan strasser, verfaßt am 03.03.2015 um 20.56 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=68#1504

Egal was Hr. Walther damals schrieb, er und die Reformbetreiber behielten de facto recht, zwar konnten und können sehr viele „Altschreiber“ mit der Reform wenig anfangen; Junge allerdings nehmen die Dinge - aus welchen Gründen auch immer, offenbar auch notgedrungen - weniger wichtig, daher gibt es heute den Status Quo: jeder schreibt, wie er glaubt, bekannte oder unbekannte, richtig oder falsch interpretierte Regeln hin oder her …

Und das kann man vermutlich schon eine Vereinfachung nennen. Auch wenn die vielfach beschworene Einheitlichkeit der Sprachschreibung dabei natürlich vollkommen auf der Strecke bleibt. Der Leser ist halt stärker gefordert, zeitgeistige Intuition zu entwickeln …


 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 26.02.2015 um 17.50 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=68#1502

Auf einen Artikel und einen Brief von Rudolf Walther habe ich damals so geantwortet:

(2000)
Sehr geehrter Herr Walther,
Ihr Beitrag zur Rechtschreibreform im „Freitag“ vom 1. September ist in einem sehr heftigen Ton abgefaßt, so daß es schwer fällt, darauf mit sachlichen Argumenten einzugehen. Ich will dennoch einige Bemerkungen dazu machen, zumal Sie mich erwähnen.
Was zunächst die FAZ betrifft, so kann ich Ihnen versichern, daß die Mitarbeiter nicht gegen ihren Willen dazu verdonnert wurden, die „Kampagne“ gegen die Rechtschreibreform zu unterstützen. Vielmehr hatte sich in der gesamten Redaktion ein großer Unmut über die Neuschreibung angestaut, und die Redakteure tragen den Gegenangriff aus voller Überzeugung mit. Ganz zuletzt mußten nur noch die letzten Herausgeber von der Unvermeidlichkeit dieses Schrittes überzeugt werden.
Die Gerichtsverfahren sind durchweg nicht von ausgemachten Prozeßhanseln angestrengt worden; mir ist jedenfalls kein einziger bekannt, der zuvor schon in dieser Weise auffällig geworden wäre. Friedrich Denk ist auch nicht „wild geworden“; das kann ich aus persönlicher Bekanntschaft mit Gewißheit sagen. Sprechen Sie doch mal mit ihm (Tel. 0881/1441).
Die Kreuzzugsmentalität, die Sie den Reformgegnern unterstellen, scheint eine Art Projektion zu sein. Wir haben die Mißhandlung des kirchenspezifischen Wortes „alleinseligmachend“ durch die hier gewiß unzuständige Reformertruppe mißbilligt, aber nicht von „Blasphemie“ gesprochen. Auch hat kein mir bekannter Reformkritiker den „Untergang des Abendlandes“ beschworen; das liest man ausschließlich in den Polemiken der Reformbetreiber.
Der emeritierte französische Germanist ist Jean-Marie Zemb, einer der angesehensten und originellsten Germanisten überhaupt und wohl der größte französische Grammatiker des Deutschen, in Frankreich enorm einflußreich, übrigens auch auf dem Gebiet der französischen Sprache, Sprachreform und Terminologiearbeit. Daß er emeritiert ist, scheinen Sie ihm auch noch zum Nachteil auslegen zu wollen, aber davon bleiben auch die bedeutendsten Hochschullehrer nicht verschont.
Auf dem Hund, auf den die Konservativen Ihrer Ansicht nach gekommen sind, befinden sich 98 % der Zeitungsleser, die sich auf eine Anzeige in sechs großen Zeitungen gemeldet haben. Auch bei der Süddeutschen Zeitung sind es rund 97 % - lauter Konservative? Ein dicker Hund fürwahr.
Der neue Duden ist durch die neuartige Gliederung zwar dicker, aber kaum übersichtlicher geworden, denn auch bisher fand man das gesuchte Wort sehr schnell. Im übrigen verweise ich auf meine Rezension in der FAZ. Auf die Mängelrügen gehen Sie gar nicht ein.
Auch ist es ein Irrtum, daß die Neuregelung mehr Freiheiten lasse. Dies nachzuweisen erfordert allerdings mehr Raum. Ich darf auf meinen „Kritischen Kommentar“ verweisen (2. Auflage Erlangen, Jena 1999). Die Neuregelung enthält eine Unmasse neuer Einzelfestlegungen, und man weiß nie im voraus, wo es Freiheiten gibt und wo nicht. Der erhöhte Nachschlagebedarf ist inzwischen weithin dokumentiert und anerkannt, und zwar nicht nur als Übergangserscheinung, sondern sogar als positive Folge der Reform, weil man so sprachbewußter werde usw. Vor Tische las man's anders: Rechtschreibung sollte nicht mehr so wichtig und so schwierig sein.
An welchen Sprachwandel oder welche Sprachentwicklung wären die neuen Regeln angepaßt? Ich kenne keinen solchen Wandel seit 1901. Übrigens brüsten sich die Reformer seit Jahren damit, daß sie der Sprachentwicklung etwa im Bereich der Zusammenschreibung „entgegenwirken“. (Nachweise im Kritischen Kommentar.)
„Schickoree“ und „Mayonäse“ sind nicht vorgesehen.
Was Sie über ss/ß sagen, ist auch nicht besonders fundiert. Ich zeige das im einzelnen in besagtem Kommentar.
Nun zu meinem Wörterbuch. Daß niemand es kannte, als Frau Schmoll es in der FAZ wohlwollend vorstellte, ist kein Wunder: es war noch gar nicht erschienen! Inzwischen ist aber binnen weniger Tage eine erstaunliche Nachfrage zu verzeichnen und ein noch größeres sachliches Interesse. Besonders absurd ist aber der Verdacht, ich kämpfte (seit 1994!) so hartnäckig gegen die Rechtschreibreform, weil ich im Jahre 2000 ein eigenes Wörterbuch der bisherigen Rechtschreibung herauszubringen vorgehabt hätte. Es war gerade umgekehrt: Mitten in meinem Kampf forderte mich Herr Kollege Munske, Miturheber der Reform und damals noch mit den anderen Reformern solidarisch, bewußt provokativ auf, doch selbst einmal ein Rechtschreibwörterbuch zu machen, damit ich sähe, wie schwer das ist. Nach einiger Zeit wurde mir klar, daß ich daran nicht vorbeikommen würde. Nicht als marktgängiges Produkt, gar als Konkurrenz zum Duden, sondern als zusätzliches Argument habe ich diese mühevolle Arbeit unternommen (übrigens ohne Honorar, auch der Verlag verzichtet auf jeden Gewinn, steckt im Gegenteil viel Geld in das Projekt). Ich wollte beweisen, daß es möglich ist, die bisherige Rechtschreibung unabhängig vom Duden ohne dessen berüchtigte Haarspaltereien neu darzustellen, und zwar genauer als der Duden, näher am wirklichen Schreibbrauch. Wie Herr Munske in seiner Rezension in der FAZ vom 11.September zum Ausdruck bringt, scheint mir das gelungen zu sein. Ich empfehle Ihnen, sich das Buch einmal näher anzusehen. Das Regelwerk umfaßt 18 DIN-A4-Seiten (gegenüber fast 90 im gleichen Format bei der Neuregelung). Wie eine umfangreiche Untersuchung von W. Wrase ergeben hat, vermindert sich die Fehlerzahl erheblich, wenn man der Korrektur mein Wörterbuch und nicht den Duden oder die amtliche Neuregelung zugrunde legt.
Sie schreiben in herabsetzender Absicht, ich hätte ein Wörterbuch „zusammengebastelt“. Nun, gebastelt war immer der Duden, weil er die Antworten auf unzählige Anfragen von Lehrern und Sekretärinnen enthielt; schlecht war er deshalb nicht, aber auch nicht sehr gut. Mein Wörterbuch folgt einer ganz klaren Konzeption, es ist insofern aus einem Guß. (Abgesehen von Fehlern und Lücken natürlich, gegen die Menschenwerk nie gefeit ist.) Das Reformwerk ist eine Bastelei im negativen Sinne des Wortes. Sehen Sie sich doch nur einmal an, wie die Reformer im ersten Kapitel die Verbindung ck behandeln und wie sie das im letzten Kapitel schon wieder vergessen haben! Davon könnte ich noch sehr vieles anführen, aber ich will Sie nicht langweilen.


(2004)


Sehr geehrter Herr Dr. Walther

besten Dank für Ihren Brief vom 26.2.04! Meine Freunde Denk und Stirnemann werden Ihnen vielleicht selbst antworten.
Was mich betrifft, so verhält es sich in der Tat so, wie Sie nicht zu vermuten wagen: „Mein Buch“ (d. h. jedes meiner vier Bücher zur Rechtschreibreform) wird zwar nicht ganz und gar „gratis verteilt“, jedoch ohne einen Cent Honorar für mich, und das wird auch so bleiben, obwohl mich z. B. die Anfertigung und jetzt die Neubearbeitung meines Rechtschreibwörterbuchs etliche tausend Stunden Arbeit gekostet haben. Es handelt sich um ein Demonstrationsobjekt: ich wollte erstmals zeigen, wie eine empirisch begründete Rechtschreibempfehlung aussieht, angewandt auf den gesamten Wortschatz und mit völlig neu gefaßten Regeln (d. h. Verallgemeinerungen). Dafür habe ich den Deutschen Sprachpreis bekommen, der auch nett dotiert war, aber kein Honorar. Von allen Büchern außer dem Kritischen Kommentar - in kleinster Auflage vorausfinanziert - sind auch Hunderte von Exemplaren gratis verteilt worden, weil mein Verleger, Matthias Dräger, zugleich einer der ersten Kämpfer gegen die Rechtschreibreform ist und gerade diese Veröffentlichungen als Kampfmittel und nicht als Teil seines – übrigens eher als Liebhaberei betriebenen – Verlagsgeschäftes betrachtet. Er hat viel Geld dafür ausgegeben und kalkuliert den Preis der schön ausgestatteten Bände so, daß im besten Falle die Herstellungskosten hereinkommen würden. Auch davon scheint er allerdings ein Stück weit entfernt zu sein, aber Sie können ihn ja selbst fragen; mich interessiert das nicht.
Nun zur Kommission! Im weitgehend gleich zusammengesetzten Internationalen Arbeitskreis bestand eine mehrfach bekräftigte Vereinbarung, daß keiner der Reformer mit der Reform Geld verdienen solle. An sich eine Selbstverständlichkeit, aber sofort gebrochen! Noch bevor das Regelwerk veröffentlicht war, kamen Didaktisierungen und andere Werke einzelner Reformer auf den Markt, sehr zur Verbitterung der anderen. In meinen Büchern („Schildbürgerstreich“ und „Regelungsgewalt“) können Sie die Einzelheiten nachlesen.
Wer die Reformer und den ganzen Hergang der Reform kennt, wird es um so weniger über sich bringen, die Neuschreibungen (so genannt usw.) mitzumachen. Für die etwas überschwenglichen Ausdrucksweisen mancher Schriftsteller möchte ich mich nicht verantwortlich machen lassen, habe aber durchaus Verständnis für ihre Empörung. Es ist beschämend zu sehen, wie Sie vor den „Experten“ aufs Knie sinken. Ich kenne sie alle, zum Teil seit Jahrzehnten. Schon vor 25 Jahren haben wir Augst belacht, als er in Vorträgen sein schnäuzen, Zierrat, Gämse und den albernen Ständel propagierte, aber nun soll es endgültig Pflicht werden, so zu schreiben! Wie soll denn „die Sprachpraxis entscheiden darüber, ob eine Empfehlung akzeptiert wird oder nicht“? Die Neuschreibungen sind bereits in alle Textverarbeitungen eingebaut, und ein Schüler, der anders schreibt, kriegt jedesmal einen Fehler angerechnet. Da gibt es nichts mehr zu entscheiden.
Von „Mafia“ hat nicht erst Enzensberger gesprochen. Ich zitiere aus meinem Buch „Regelungsgewalt“:

Günther Drosdowski, der langjährige (inzwischen verstorbene) Leiter der Dudenredaktion berichtet über seine Erfahrungen im Internationalen Arbeitskreis: „Ich habe mich mit meinen Vorstellungen von einer vernünftigen Neuregelung nicht durchsetzen können, bin immer überstimmt worden – in der Rechtschreibkommission und in den Arbeitsgruppen herrschten mafiaähnliche Zustände. Einige Reformer hatten von der Verschriftung der Sprache und der Funktion der Rechtschreibung für die Sprachgemeinschaft keine Ahnung, von der Grammatik, ohne die es bei Regelungen der Orthographie nun einmal nicht geht, sowieso nicht. Sie mißbrauchten die Reform schamlos, um sich Ansehen im Fach und in der Öffentlichkeit zu verschaffen, Eitelkeiten zu befriedigen und mit orthographischen Publikationen Geld zu verdienen. Selten habe ich erlebt, daß Menschen sich so ungeniert ausziehen und ihre fachlichen und charakterlichen Defizite zur Schau stellen. Es ist schon ein Trauerspiel, daß die Sprachgemeinschaft jetzt ausbaden muß, was sich [es folgen drei Namen] und andere ausgedacht haben. Von dieser (internationalen) Kommission stehen uns ja sicherlich auch noch Burlesken ins Haus, ein Rüpelstück schon allein die Besetzung: Diejenigen, die ihre Spielwiese erhalten wollen, schließen diejenigen, die etwas von der Sache verstehen und Kritik üben, aus, und Kultusministerien drängen auf Quotenregelung!“ (Brief vom 10.11.1996)

Das Wörterbuch der französischen Akademie ist nicht mit dem Rechtschreibunternehmen vergleichbar, aber was die stilistischen Urteile betrifft, über die Sie sich lustig machen, so gehören sie selbstverständlich in jedes größere Wörterbuch. Daß Sie in einem seriösen Text gleichgültig schreiben, weniger formell egal und salopp wurscht oder Jacke wie Hose, wissen Sie intuitiv; das sind sprachliche Tatsachen, und sie müssen verzeichnet sein. Was soll also der Spott?
Auch Ihrem wohlfeilen Urteil über die Sprache der Juristen kann ich mich nicht anschließen. Was die Juristen sprachlich zu bewältigen haben, ist ungleich komplexer als die Aufgabe, die Sie mit Ihrer flotten Schreibe erledigen. Aber das ist wieder ein anderes Kapitel.
Sie schreiben:
Sollte es, was die Ultras stets suggerieren, um Sein oder Nichtsein des Deutschen gehen, ob wir „grünlich blau“ oder „grünlichblau“ bzw. „Recht haben“ oder „recht haben“ schreiben? Den „meisten“ (alt) wie den „Meisten“ (demnächst) ist das egal, auch wenn einer der Rührigsten unter den Reformkritikern diese Neuerung in ganz alter Theologenmanier als Rückfall in den „vorsintflutlichen Zustand“ (Theodor Ickler) beschwört.
Wo leben Sie eigentlich? Welcher Reformkritiker (und sei es ein „Ultra“ – übrigens SED-Jargon: „die Bonner Ultras“ – erinnern Sie sich noch?) hat je behauptet, es gehe bei den erwähnten Schreibweisen um Sein oder Nichtsein des Deutschen? Und Sie sagen, wir suggerierten es „stets“! Was ist denn das für ein Journalismus?
Was Sie an Einzelheiten erwähnen, etwa die ss-Schreibung, zeugt auch nicht gerade von Sachkenntnis.
Ich gehe jede Wette ein, daß Sie das Orginalregelwerk nicht gelesen haben. Es ist von den Kultusministerien fast kostenlos zu beziehen, auch gratis herunterladen kann man es. Und dann sehen Sie sich bitte die neuen Regeln über die Buchstabenverdoppelung an, mit zwölf Gruppen von Ausnahmen! Oder die zehn DIN-A4-Seiten Kommaregeln, und wundern Sie sich, daß man das je für eine „Vereinfachung“ halten konnte. Aber so sind die Menschen: jahrelang hören sie etwas von „Vereinfachung“, und dann schauen sie gar nicht mehr hin, sondern glauben einfach daran. Je „kritischer“, desto leichtgläubiger, das war schon immer so.


 

Kommentar von R. M., verfaßt am 10.07.2005 um 02.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=68#133

Wie es um das soziale Bewußtsein des Freitags steht, weiß ich nicht. Um die orthographische Bewußtheit steht es jedenfalls ziemlich schlecht. Man kann in der Tat nicht erwarten, daß sich jedesmal jemand findet, der etwas Sachkenntnis in die Debatte bringt.

 

Kommentar von Kai Lorenz, verfaßt am 09.07.2005 um 20.04 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=68#132

Es scheint mir recht wenig produktiv, einer mit sozialem Bewußtsein engagierten Wochenzeitung, die für Unerprobtes offen ist, mit solch hämischen Bemerkungen beikommen zu wollen; wie eigenwillig es auch anmuten mag, verehrten Verstorbenen das Andenken dadurch zu bewahren, daß man sie weiter als 'Herausgeber' im Titel führt. Daß diese Zeitung nicht der Ort ist, an dem jemand "seinem Hobby frönt", zeigt sich daran, daß R. Walthers Texte dort nicht einfach nur veröffentlicht werden, sondern daß ihm auch ebendort schon kompetent und präzise widersprochen wurde, etwa von Friedrich Dieckmann. Daß ihm nicht häufiger widersprochen wird, erklärt sich zwanglos aus der Qualität des oben angezeigten Artikels. Wer sollte sich abermals in einen offenbar sinnlosen Kampf werfen?

In derselben Zeitung war auch ein für interessierte Laien außerordentlich erhellender Text von Ursula Enderle abgedruckt, der den argumentfreien Invektiven R. Walthers jede Kraft zu nehmen geeignet ist. Dahin verweist z. B. dieser Link.

Mit der Bitte um mehr Genauigkeit in der Polemik und freundlichem Gruß,
Kai Lorenz

 

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