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Blüthen der Thorheit

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16.03.2010
 

Wiedervorlage
Verwirrung oder Vereinfachung?

Ein "Menschen verachtendes Massenexperiment" sei sie, ein "gemeingefährlicher Akt" - gegen die Rechtschreibreform wurde anfangs mit harten rhetorischen Bandagen gekämpft.

Eine Expertenkommission hatte 1995 nach langer Beratung ihre Reformvorschläge vorgelegt. Die deutsche Schriftsprache sollte vereinfacht werden. Doch der erste Entwurf stieß auf Widerstand und die Reform wurde reformiert, bis schließlich 2006 verbindlich mit doppel "s" geküsst und der Tunfisch ohne "h" gegessen wurde.

(Hier erhalten Sie das Manuskript der Sendung als PDF-Datei.)


Quelle: WDR 5
Link: http://tinyurl.com/wdr5-Wiedervorlage-RR

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Kommentare zu »Verwirrung oder Vereinfachung?«
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Kommentar von Bernhard Strowitzki, verfaßt am 09.04.2010 um 21.25 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=166#798

Wahrlich eine Blüthe der Thorheit. Der ganze Beitrag war eine erbärmliche Bühne für Augstsche Propaganda. Natürlich kein Wort zu seinen selbsterfundenen und nun staatlich verordneten Volksetymologien, seinen e/ä-Spielereien usw. Leider nicht untypisch für "Politikum". Dabei hat der WDR durchaus kompetente Leute. Hätte man Burkhard Müller-Ulrich einen Beitrag zum Thema machen lassen, wäre was wirklich Hörenswertes herausgekommen. Immerhin, für Sachkundige war es eine deutliche Selbstentlarvung des leicht larmoyanten Augst.

 

Kommentar von verschoben, verfaßt am 08.04.2010 um 19.17 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=thorheiten&id=166#797

Kommentar von Urs Bärlein, verfaßt am 06.04.2010 um 11.50 Uhr

Die Dramaturgie des Augst-Interviews folgt dem Vorbild der von Laienakteuren dargebotenen Schwänke, wie man sie von dörflichen Unterhaltungsabenden her kennt und liebt. Hie die große Bratwurst "gemäßigte Kleinschreibung", mit der der Professor herumwedelt, da die listige Versicherung, ganz gewiß werde nie wieder ein Politiker zu Eingriffen in den Status quo bereit sein. Jeder weiß natürlich, wie das Stück weiterzugehen hat: Im nächsten Akt betreten Kasperle und Seppl die Bühne und sorgen dafür, daß die armen Unterschichtenkinder doch noch etwas Gutes bekommen. Die Mischung aus Bauernschläue und Tapsigkeit ist schon fast wieder sympathisch.

 

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