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Nachrichten rund um die Rechtschreibreform

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17.01.2008
 

Documenta Orthographica
„Erste gelungene Rechtschreibreform seit 1902“

Die Zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung vermarktet ihre Arbeit.

Im Olms-Verlag ist der Band „Die Arbeit der Zwischenstaatlichen Kommission für deutsche Rechtschreibung von 1997 bis 2004“ erschienen, Herausgeber sind Gerhard Augst, Karl Blüml und Peter Gallmann. Der Verlag schreibt dazu:

»Die „Zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung“ hat im behördlichen Auftrag die Einführung der neuen Rechtschreibung von 1997 bis 2004 beobachtet. Dazu hat sie für die staatlichen Stellen im gesamten deutschsprachigen Raum im jeweils zweijährigen Abstand vier Berichte geschrieben. Aufgabe der Kommission war es vor allem, auf die Wahrung einer einheitlichen Rechtschreibung hinzuwirken und die Einführung der Neuregelung zu begleiten. Soweit erforderlich erarbeitete sie Vorschläge zur Anpassung des Regelwerks.

In diesem Band der Reihe „Documenta Orthographica“ werden die vier Kommissionsberichte (mit zwei ergänzenden Dokumenten) der Sprachwissenschaft, der Sprachdidaktik und der interessierten Öffentlichkeit in inhaltlich unveränderter Form zugänglich gemacht. Nach dem Ende des hochemotionalen Streites um die Reform wird es so jedem möglich, sich sachlich über deren Inhalte (einschließlich möglicher Veränderungsvorschläge) zu informieren und sich ein eigenes faktengestütztes Urteil zu bilden. Diese vier Berichte sind außerdem eine unverzichtbare Quelle für die noch ausstehende Geschichtsschreibung zur ersten gelungenen Rechtschreibreform seit 1902.«



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Kommentare zu »Documenta Orthographica«
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Kommentar von Glasreiniger, verfaßt am 22.02.2008 um 21.24 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6513

Heute morgen stieß ich auf etwas, das mich massiv an unsere Rechtschreibreform erinnert: http://www.pbs.org/cringely/pulpit/2008/pulpit_20080221_004346.html
Es handelt sich hier zwar nur um schnödes Lötzinn, aber auch diese gelungene Reform war von den besten Absichten geleitet, nämlich das Recycling elektronischer Geräte "Umwelt"-freundlicher zu gestalten.

Um es kurz zu fassen: Vor etwa 2 Jahren wurde das bewährte bleihaltige Lötzinn aus dem Verkehr gezogen. Dies führte zu einer "whisker crisis", indem nämlich das Zinn im neuen Lötzinn dazu neigt, schnurrbarthaarähnliche Auswüchse zu bilden, die elektrische Geräte in allen Arten stören können. Ein kleiner Auszug aus dem Text:

"Some experts confidently say that the disparity of joint reliability we are seeing today will go away and that the new joints will become as reliable or even more reliable than the old tin-lead joints as we gain experience with the new processes. What's disturbing, though, is that these experts don't actually know how this increased reliability is likely to be achieved. Just like extrapolating a Moore's Law curve to figure out how fast or how cheap technology is likely to be a decade from now, they have no idea how these gains will be made, just confidence that they will be.

What if the experts are wrong?"


Kommentar von J.F., verfaßt am 21.02.2008 um 15.11 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6497

Gallmann, Peter / Sitta, Horst (1996): Handbuch Rechtschreiben. Zürich, S. 8:

"Wir sind beide nicht der Meinung, dass die Regel gut oder gar vollkommen ist; sie ist aber gewiss besser als die alte Regelung. Und mehr war nicht zu erreichen."

Und das lag sicher nicht nur an den Beteiligten der Orthographiereform! Da sollten sich die so genannten "Sprachliebhaber" mal an die eigene Nase fassen.


Kommentar von Was bitte, verfaßt am 31.01.2008 um 13.13 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6456

hat das mit diesem Strang zu tun, Herr Germanist?


Kommentar von Germanist, verfaßt am 31.01.2008 um 12.27 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6455

Herr Metz hat es entdeckt: Seit 1996 leiden die Deutschen nicht nur unter Essstörungen, sondern auch unter Ssstörungen, besonders die Schüler. Auch Ssstörungen können Kummerspeck durch Frust erzeugen.


Kommentar von Jean Louis, verfaßt am 22.01.2008 um 01.08 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6427

Nachdem das Abendland selbstredend nie und nimmer zugeben wird, dass es Abend wird im Abendland....

Also erklären wir all unser Tun und Schaffen zum "ERFOLG"....

Ich hoffe, Sie bemerken, dass auch ich mich zum "Abendland" zähle...

Zurücklehnen...In Musse nachdenken.... !!?? Trotz Gehetz!

Sind Kommissionen in der Lage, Aufgaben zu lösen?
[...oder begnügen sie sich mit den Kommissionsgeldern?]

Bedeutet ein "ZumErfolgErklärenDesVerunglücktenProjekts" eine Lüge, oder die Chance zum Überleben?

Wer will es dem Olms-Verlag übelnehmen - in heutigen Tagen - wenn er "MarktNachfrageKonform" veröffentlicht...... ?
Das, bzw. dieses GEZERRE ist doch (fast) vermarktungsträchtig....

Es erinnert mich - einerseits - an ANDERSON und „Keiserens Nye Klæder“.
Andererseits an den MEDIEN-Erfolg der französischen Präsidentschaft.....
>>> Eine SOAP OPERA!
(Kommt nächstens im Fern-Sehen...)....

Unter solchen Umständen wird es wohl erlaubt sein, namens der bescheidenen Zielsetzung...., nämlich

(Zitat)
Die Zwischenstaatliche Kommission für deutsche Rechtschreibung vermarktet ihre Arbeit.
(Ende_Zitat)

ein Buch in Sachen

„Erste gelungene Rechtschreibreform seit 1902“

zu veröffentlichen.

Die Frage bleibt, wieviele Treffer in zwanzig Jahren diese Buchausgabe der "DOCUMENTA ORTHOGRAFICA" auf "www.ZVAB.COM" erzielen wird....

(Früher war ich bildschön. Heute ist mein Bild schön!)

Es gereicht zum Trost, dass ANTIQUARISCHES auch noch "nachgefragt" wird....

Trotz erfolgreichem Marketing des Olms-Verlags und anderer Verleger, die ihren Verlag, zuhause, verlegerisch-geschickt - durch Verlegen der Lagerbestände von Hier nach Dort - erfolgreich organisieren, werden "RESTBESTÄNDE" übrigbleiben.....

Heute...
Ja... heute...
Glauben wir jedoch noch, dass ERFOLG sich EINSTELLT!

Toleranz wäre...angebracht:

Lassen wir der Kommission und dem Verlag den GLAUBEN an den ERFOLG!!

Bleiben wir beim "positiven Denken".
Auch wenn es doch "Abend wird im Abendland"!

Ich möchte bescheiden bleiben, dennoch erwähnen:
Es gäbe wichtigere Fragestellungen als "Rechtschreibung".
Von 1997 bis 2004 - aufmerksam -, ob freiwillig oder in "behördlichem Auftrag" - beobachtet!

GrüsseAnDieDiskussionsGemeinde
JLS


Kommentar von Germanist, verfaßt am 21.01.2008 um 23.53 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6426

Das größte Hindernis für die Reform scheint mir die Literaturschreibung zu sein. Die toten Dichter konnten schnell umgeschrieben werden, aber die lebenden verweigern es hartnäckig. Aus den Schulbibliotheken wurde die vorhandene Literaturschreibung auf den Mist geworfen, aber es wird einfach immer wieder neue verkauft. Es entwickelt sich eine zweigeteilte deutsche Rechtschreibung: hier Schulrechtschreibung und dort Literaturschreibung. Die Verachtung der lebenden Dichter durch die Politik kennzeichnet Deutschland heute. Ähnliches kennt man sonst aus Diktaturen, in denen das Mittelmaß an der Macht ist. Das regiert anscheinend auch uns. Ich frage mich, ob ich als Schüler nach dem Krieg die damaligen maßgebenden Politiker nur für gebildeter hielt, weil ich es noch nicht war.


Kommentar von B.Eversberg, verfaßt am 21.01.2008 um 12.52 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6419

Überall sonst wäre so eine Veröffentlichung Harakiri, aber hier?
Wäre die Reform gelungen, gäbe es ja nicht den neuen Dschungel von Hausorthographien bis hin zu Sonderwegen wie der ZEITschreibung. Monumentales Zeugnis des Mißlingens ist aber der Duden-Korrektor, der dem Anwender die Wahl zwischen 5 (in Worten: fünf) Geschmacksrichtungen läßt. Darunter fehlt die nach wie vor nicht verbotene Literaturschreibung. Womit Duden auf eine große, ja die größte Zielgruppe einfach verzichtet.
Unterdessen behauptet der "Rat" immer noch, die "Einheitlichkeit bewahren" zu wollen. Andere versuchen es, indem sie Bibliotheken bereinigen. Niemand von denen, die es tun könnten, rührt einen Finger gegen solche Barbarei.
Und die mutwilligen Beschädiger der Kulturleistung eines Jahrhunderts errichten sich noch ein Monument.
Kann sich jemand eine so bizarre Gesamtsituation auf irgendeinem anderen Gebiet vorstellen?


Kommentar von Rominte van Thiel, verfaßt am 21.01.2008 um 11.29 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6418

Die ZEIT-Schreibung paßt sowieso überhaupt nicht zu dem selbstgesetzten (oder selbst gesetzten) intellektuellen Anspruch des Blattes.


Kommentar von B.Eversberg, verfaßt am 21.01.2008 um 11.19 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6417

Wie gelungen die Reform ist, zeigt z.B. die ZEIT, die weder alt noch neu beherrscht. Am 17.1. druckt sie einen Brief von G. Grass an die SPD in fast tadelloser Literatur-Orthographie (er erwähnt sich selber als 17-Jährigen darin), wie vermutlich von Grass abgeliefert.
http://www.zeit.de/2008/04/SPD-Wahlkampf
Nur eine Zwischenüberschrift ist verräterisch, darin kommt "muss" vor. In einer anderen dagegen "ins Unermeßliche". Letztere Zeile ist aus dem Text übernommen, erstere hat sich die Redaktion ausgedacht.


Kommentar von Y.N., verfaßt am 19.01.2008 um 16.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6416

Es ist verständlich, daß man erwarte, daß seine Arbeit vom anderen geschätzt wird.
Ebenso verständlich ist, daß man sich selbst lobt, wenn man von niemandem geschätzt wird. Eine "sachliche" Beurteilug der RSR wäre nur von einem unabhängigen Dritten möglich, den zu finden leider in Sache Rechtschreibung heute kaum möglich wäre. Wenn man die Wahrheit sagt, wird man als Widerspenstiger oder Ewiggestriger abgestempelt.


Kommentar von verschoben, verfaßt am 18.01.2008 um 17.30 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6415

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 18.01.2008 um 10.09 Uhr

Ich kann mir die Veröffentlichung nur so erklären: Augst, Blüml und Gallmann halten die ursprüngliche Reform immer noch für "gelungen" und sind auch mit ihrer Tätigkeit in der Kommission rundum zufrieden. Augst hat seine Zufriedenheit mehrmals zu Protokoll gegeben, und die anderen beiden wollten noch im Rechtschreibrat möglichst bei den alten Reformregeln bleiben oder dorthin zurück. Die Harthörigkeit der drei (und ihres Anhangs) in der Kommission führte seinerzeit zum Austritt von Munske und Eisenberg. Es ist ein ungewöhnliches Maß an Verblendung. Alle drei habe keinerlei Respekt vor der Kulturleistung Rechtschreibung, keiner läßt je erkennen, daß er sich um die Bestände des Gedruckten Sorgen macht. Man muß natürlich bei Blüml mildernde Umstände zugestehen, er hat einfach nicht das Format. Die anderen beiden sind Besessene. Nerius scheint keine Lust mehr zu haben, kann natürlich auch mit Gallmann nicht gut zusammenarbeiten und blickt auf Augst etwas von oben herab, verständlicherweise. Die Kommission war ja immer zerstritten, aber das wird im Dokumentationsband wohl nicht zu erkennen sein. Ich habe immer davon abgesehen, Persönliches in die Debatte zu werfen, obwohl mir über manche Reformer manches bekannt geworden ist. Aber die persönlichen Spannungen im Arbeitskreis, in der Kommission und im Rechtschreibrat (den Beirat muß man nicht so ernst nehmen), die ganze Gruppendynamik – das wird wohl niemals dokumentiert werden und ist doch vielleicht das wichtigste gewesen bei diesem irrwitzigen Unternehmen. Wenn ich zurückdenke an Augsts Auftritte mit "Ständelwurz" und "opst" und all den anderen skurrilen Einfällen, die er sein Leben lang so beharrlich verfolgte, wird mir ganz schwindlig. Das, liebe Freunde, waren die Hintergründe der Rechtschreibreform! Macht euch bloß keine zu hehren Vorstellungen!


Kommentar von verschoben, verfaßt am 18.01.2008 um 17.28 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6414

Kommentar von Wolfram Metz, verfaßt am 17.01.2008 um 21.07 Uhr

Gelungen

Ach, laßt doch den Titanen ihr Gelingen! »Es erfordert das Hülfswort seyn, und bedeutet jemandes Bemühung und der dabey gehabten Absicht gemäß erfolgen«, schreibt Adelung. Jeder muß selbst entscheiden, worauf er stolz sein will.


Kommentar von verschoben, verfaßt am 18.01.2008 um 17.26 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6413

Kommentar von Kurt Albert, verfaßt am 17.01.2008 um 19.26 Uhr

Zur "ersten gelungenen Rechtschreibreform" seit 1902:

Ist es ein Scherz? Die Fastnachstzeit rückt heran. Ich traue meinen Augen nicht, doch auf der Olms-Website ist tatsächlich dieser Band angekündigt.
Man liest u. a.: "Nach dem Ende des hochemotionalen Streites um die Reform wird es so jedem möglich, sich sachlich über deren Inhalte (einschließlich möglicher Veränderungsvorschläge) zu informieren und sich ein eigenes faktengestütztes Urteil zu bilden. Diese vier Berichte sind außerdem eine unverzichtbare Quelle für die noch ausstehende Geschichtsschreibung zur ersten gelungenen Rechtschreibreform seit 1902."
Liest man richtig? Daß vernünftige Leute sich dieser Wortwahl bedienen, ist kaum denkbar, nein, es ist nicht möglich.
Herr Ickler hat völlig recht, es kann sich nur um eine "selbstmörderische" Publikation handeln, um einen Griff nach dem Strohhalm – es ist verwegen, dies vorab zu sagen (ich muß mir dieses Buch noch besorgen), doch es kann nicht anders sein.
(Besonders schön ist die Variante "Streites", da kommt die historische Perspektive zur Geltung, die "Geschichtsschreibung" wird dankbar sein.)
Wer hat die Chuzpe, einen solchen Band zusammenzustellen? Wer gibt sich dafür her? (Der Stil ließe an Hermann Zabel denken.) Wer zahlt die Druckzuschüsse?


Kommentar von verschoben, verfaßt am 18.01.2008 um 17.24 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6412

Kommentar von MG, verfaßt am 17.01.2008 um 17.28 Uhr

Daß es endlich, endlich gelungen ist, den Erstklässlern dieser Nation (und ihren Eltern dazu) eine Rechtschreibreform aufzudrücken, kann keiner bezweifeln. Daß diese Reform allerdings gelungen wäre, behauptet mittlerweile keiner mehr.


Kommentar von verschoben, verfaßt am 18.01.2008 um 17.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6411

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.01.2008 um 16.39 Uhr

Man darf gespannt sein, ob auch die von uns kritisierten Täuschungsversuche in die Dokumentation aufgenommen werden, die Konfabulationen über die fabelhafte Akzeptanz, die lichtvollen Äußerungen der Kronzeugin Walgenbach usw. Von einer "gelungenen" Rechtschreibreform zu sprechen, nachdem dieselbe schon zweimal durchgreifend revidiert werden mußte, ist allerdings dreist. Hoffentlich geht aus dem Band auch hervor, daß die zwischenstaatliche Kommission von ihren Auftraggebern herzlich verachtet wurde. Man saß freilich im selben Boot, da mußte man nach außen so tun, als ziehe man auch am selben Strang. Außerdem ist zu hoffen, daß die Demütigung der Kommission durch die Einsetzung des (allerdings sehr zahmen und von der Kommission selbst handverlesenen "Beirats" mitdokumentiert wird.

Die Berichte sind übrigens längst dokumentiert und kommentiert, nämlich im Internet. Die Kommission wollte es verhindern, aber das hat nicht geklappt.

Man muß wohl annehmen, daß diese selbstmörderische Veröffentlichung auf die Überzeugung der Kommissionsmitglieder zurückgeht, man habe seinerzeit die bessere Reform präsentiert, sie sei aber an widrigen Umständen gescheitert.


Kommentar von verschoben, verfaßt am 18.01.2008 um 17.21 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=569#6410

Kommentar von David Weiers, verfaßt am 17.01.2008 um 14.29 Uhr

Sehr gelungen das Ganze. Außerordentlich gelungen. So dermaßen gelungen, daß die Schweizer Presse es wieder abschafft.
Und diese unverhohlene Selbstbeweihräucherung... daß die sich nicht schämen! Oder denen steht das Wasser bis zum Hals: kriegen die Herren zur Zeit Zunder seitens der behördlichen Auftraggeber, weil das alles in so beispielloser Peinlichkeit versumpft ist?



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