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02.03.2006
 

Deutscher Elternverein
Offener Brief zur Korrektur der Rechtschreibreform

Der Vorsitzende des Bundesvorstands des DEV hat sich an die Ministerpräsidenten und Kultusminister/innen der Bundesländer gewandt.
(Die darin erwähnte Stellungnahme zu den Ratsvorschlägen ist hier als PDF abrufbar; ca. 140 KB.)



Dr. Ulrich G. Kliegis
Geschäftsstelle des Vereins:
Konsul-Lieder-Allee 36
24226 Heikendorf
Tel. 0431-331144 Fax: 0431-331146
Briefe@DeutscherElternverein.de


An die Präsidentin der Kultusministerkonferenz
Frau Kultusministerin Ute Erdsiek-Rave
- persönlich -
Brunswiker Str. 16–22
24105 Kiel


Heikendorf, der 28. Februar 2006

Offener Brief
zur Korrektur der Rechtschreibreform

an die Ministerpräsidenten und Kultusminister/innen der Bundesländer

Sehr geehrte Frau Präsidentin,
sehr geehrte Frau Ministerin,
sehr geehrte Frau Erdsiek-Rave,

der Deutsche Elternverein hat nach intensiven Diskussionen in seinen Landes-Elternvereinen eine umfassende Stellungnahme zu den aktuellen Vorschlägen des Rates für deutsche Rechtschreibung zur erneuten Änderung des Regelwerks der Rechtschreibreform erarbeitet. Diese Stellungnahme wurde dem Rat im Januar d.J. zugeleitet und in die den Ratsmitgliedern vorgelegte Kommentar-Synopsis aufgenommen. Zu Ihrer Information überreichen wir Ihnen mit diesem Schreiben ein Exemplar.

Die Ergebnisse der Arbeit des Rates leiden, wie am vergangenen Wochenende durch den erschütternden Bericht des bisherigen Ratsmitglieds Prof. Ickler in der FAZ noch einmal ganz deutlich wurde, unter den gegebenen zeitlichen und thematischen Eingrenzungen. Wenn eine beträchtliche Zahl von Ratsmitgliedern, die gewiß keinen repräsentativen Querschnitt der Gesellschaft darstellen, dann auch noch sein Desinteresse an der Erfüllung seines Auftrags durch Fernbleiben von den Sitzungen bekundet, läßt dieses unser Vertrauen in die Qualität der Ergebnisse der Rats-Arbeit wieder vollends schwinden.

Wie die Presse berichtet, wollen die Kultusminister bei ihrem bevorstehenden Treffen die Annahme der Empfehlungen beschließen. Unmittelbar danach soll ein neues Wörterverzeichnis erscheinen. Dieses hat dem Rat aber noch nicht zur Beurteilung und ggf. Korrektur vorgelegen. Die relativ sporadischen und lückenhaften Empfehlungen des Rates lassen befürchten, daß das daraus zu entwickelnde Dritte Amtliche Regelwerk wieder voller Widersprüche sein wird - und damit weiterhin für einen seinen Namen verdienenden Rechtschreibunterricht ungeeignet. Weite Teile der Reformregeln bleiben strittig, was sich allein aus ihrem unterschiedlichen Gebrauch erweist.

Die Vorschläge des Rates stellen allerdings offenkundig unbeschadet der vorgenannten Befürchtungen eine einheitliche Sammelbewegung zurück zu den Regeln der klassischen Rechtschreibung dar. Zählt man die seit 1996 veröffentlichten Regelsammlungen zusammen, so kommt man - die diversen agentur-, redaktions- und verlagseigenen Regelwerke eingeschlossen - auf mehr als ein Dutzend Schreibweisen.

Die Schülerinnen und Schüler finden sich nicht mehr zurecht. Auch kein Lehrer kann heute in strittigen Feldern noch eine unstrittig richtige Schreibweise festlegen, da verbindliche, einheitliche und fehlerfreie Wörterverzeichnisse nicht mehr verfügbar sind.

In dieser Situation mutet es geradezu absurd an, daß den Schülerinnen und Schülern die einzige wirklich anerkannte, bewährte Schreibweise, nämlich die der allgemein üblichen Rechtschreibung ohne Reform-Veränderungen, die nach wie vor von der ganz überwiegenden Mehrheit der deutsch Schreibenden angewandt wird, die in Milliarden Büchern zu finden ist, in der zahlreiche Zeitungen erscheinen, die an ausländischen Schulen im Deutschunterricht gelehrt wurde und wird, in der Familienmitglieder, Freunde, Geschäftspartner, wahrscheinlich auch Sie persönlich, untereinander in Briefen und Emails kommunizieren, in der Schule als fehlerhaft angekreidet wird.

Wir fordern Sie daher heute eindringlich und inständig auf:
· Öffnen Sie Ihren Geist für die Wirklichkeit, lassen Sie die klassische Rechtschreibung wenigstens als uneingeschränkt richtige Schreibweise auch an den Schulen wieder zu!
· Ziehen Sie Ihre Erlasse, die den Gebrauch der klassischen Rechtschreibung an den Schulen diskriminieren, unverzüglich zurück!
· Gestatten Sie bitte darüberhinaus den Lehrerinnen und Lehrern auch wieder, den Kindern die Regeln der klassischen Rechtschreibung nahezubringen!


Wie schon mehrfach von uns vorgeschlagen, mag der Rat für deutsche Rechtschreibung die Aufgabe übernehmen, die Schreibweisen zu beobachten und zu dokumentieren und dann, wie weiland die Duden-Redaktion, von Zeit zu Zeit einen Katalog verbindlicher Schreibregeln herauszugeben, die aber eben nur aus der Beobachtung abgeleitet sein dürfen und somit sprachwissenschaftlichen Kriterien standhalten können, aber nicht aus der Phantasie einzelner, mit den kulturellen Gegebenheiten Unzufriedener entspringen dürfen.

Wir hoffen, daß Sie unseren Anregungen und Bitten offen gegenüberstehen. Wir würden uns freuen, wenn Sie unsere Vorschläge aufgreifen und umsetzen.

Mit freundlichen Grüßen
Deutscher Elternverein e.V.
Dr. Ulrich G. Kliegis
(Vorsitzender des Bundesvorstands)



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Kommentare zu »Offener Brief zur Korrektur der Rechtschreibreform«
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Kommentar von Jan-Martin Wagner, verfaßt am 04.03.2006 um 02.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3262

Sehr geehrter Herr Isbruch,

ich kann Ihren Protest zwar verstehen, Ihnen darin aber nicht beipflichten – im Gegenteil. Sie haben nach Sinn und Zweck der Verlautbarung des DEV gefragt, und auch nach der Legitimation. Würden wir zuvor nach Sinn und Zweck der Rechtschreibreform fragen und nach der Legitimation für die Fassung, die sie 1996 hatte, kämen wir letztlich zu dem Schluß, daß sich Ihre an den DEV gerichteten Fragen erübrigten, ginge man das Übel an der Wurzel an.

Das klingt jetzt recht hart, daher will ich es ein wenig erläutern, obwohl ich hier die genannten Werke (deren Lektüre ich ebenfalls empfehle; ersatzweise empfehle ich den hier vorhandenen Artikel "Richtig und falsch" von Hubert Spiegel, http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=427) nicht mal eben so zusammenfassen kann; dazu sind sie zu inhaltsreich. Also: Was waren Sinn und Zweck der Rechtschreibreform? Vordergründig sollte das Schreiben vereinfacht werden, indem Ausnahmen reduziert und einfachere Regeln geschaffen werden, anhand derer man auf die richtige Schreibung schließen kann. Als Legitimation für dieses Vorgehen wurde auf einige Seltsamkeiten der herkömmlichen Rechtschreibung verwiesen. Dazu sind zwei Dinge anzumerken:

– Es geht bei der Rechtschreibung nur scheinbar ums Schreiben. In Wirklichkeit geht es darum, mittels eines Textes einem Leser etwas mitzuteilen. Sinn und Zweck der Rechtschreibung ergeben sich also aus dem Lese- nicht aus dem Schreibvorgang. Dieses Prinzip hat die Rechtschreibreform durchbrochen, und deshalb ist sie so mißraten.

– Es gab durchaus korrekturwürdige Seltsamkeiten in der herkömmlichen Rechtschreibung, wie sie im Duden festgehalten war. (Im praktischen Schreibgebrauch namhafter Zeitungen waren Abweichungen vom Duden üblich, das hat Herr Ickler sorgfältig recherchiert und die Befunde in sein Wörterbuch einfließen lassen.) Hätte man sich darauf beschränkt, ebendiese Korrekturen vorzunehmen, wäre nichts dagegen einzuwenden gewesen. Eine so umfangreiche Reform, wie sie 1996 durchgeführt wurde, rechtfertigten sie aber nicht.

Damit stellt sich die Frage, warum diese Reform dann doch in so großem Stil aufgezogen wurde. Die Antwort darauf ist, daß die Reform in Wirklichkeit zwei Zwecken dienen sollte: Zum einen sollte dem Duden das Privileg, in der Schule allein maßgeblich zu sein, entzogen werden (siehe Blüml-Interview im "Standard" 1998, http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=414#3105) – wohinter man letztlich wirtschaftliche Interessen vermuten kann (dem Beschluß der KMK von 1955, den Duden zu bevorzugen, war ein Streit zwischen dem Dudenverlag und Bertelsmann vorausgegangen; siehe z.B. die Zeittafel der Reform von Michael Schneider, http://www.schneid9.de/pdf/geschichte.pdf) –, zum anderen sollte die Rechtschreibreform der Gesellschaftsveränderung dienen: Niemand sollte aufgrund mangelnder Rechtschreibfähigkeiten benachteiligt werden, deshalb mußte die Regelung komplett neu gefaßt werden; vor allem sollte die Großschreibung weitgehend abgeschafft und durch die sog. gemäßigte Kleinschreibung ersetzt werden.

Die meisten Forderungen der Reformbetreiber wurden aber von den Politikern zurückgewiesen, so daß zuletzt nur noch wenig von den ideologisch geprägten Vorschlägen übrigblieb. Die Vereinfachungsideologie an sich und der unbedingte Wille zur Reform jedoch blieben erhalten, so daß es den Reformern letztlich nur noch darauf ankam, daß überhaupt eine Reform stattfindet: »Wenn das Wenige jetzt nicht geschieht [...] kommt später auch das Mehrere nicht.(218)« (Zitat Klaus Heller, Fußnote 218 in der Arbeit von H. Kuhlmann; Dr. Klaus Heller war Geschäftsführer der Zwischenstaatlichen Rechtschreibkommission) Deshalb wurde, als der Reforminhalt immer mehr zusammenschrumpfte, die Änderung der ss-ß-Schreibung auf die Tagesordnung gesetzt, obwohl das ursprünglich gar nicht angestrebt worden war. So ist nun quasi ein Notnagel, der herhalten mußte, um der Reform Substanz zu verleihen, zum Hauptinhalt geworden – trotz der bekannten Unzulänglichkeiten (schlechtere Lesbarkeit, deutlich erhöhte Fehleranfälligkeit). Aber auch der Gedanke an die Kleinschreibung ist nicht verschwunden, er tauchte schriftlich zuletzt Anfang 2004 als Andeutung in einer internen Beschlußvorlage der Zwischenstaatlichen Rechtschreibkommission auf, aber auch Herr Blüml hat sie in dem Interview von Herrn Glück als etwas Diskussionswürdiges erwähnt (siehe http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=414). Es stellt aber die im Deutschen praktizierte textsemantische Großschreibung eine nachweisbare Leseerleichterung dar; der kontinuierliche Lesefluß ist schneller, und man findet eine Stelle leichter wieder, wenn man etwas sucht.

Eine solche Reform aus machtstrategischen und ideologischen Gründen (und darum geht es eigentlich bei der Rechtschreibreform und nicht darum, ob Schif[f]fahrt mit zwei oder drei "f" geschrieben wird!) wollte und brauchte von den Betroffenen niemand. An dieser Stelle zitiere ich Heide Kuhlmann (Abschnitt „Differenz oder Defizit?“): »Indem die Rechtschreibreformer jede Schwierigkeit auf die Norm als solche abwälzen, eine Vorgehensweise, die mehr als angreifbar ist, ignorieren sie alles, was neben sozialen Einflüssen noch dafür verantwortlich sein kann, daß jemand Schreibprobleme hat. Schreiben soll, das ist entscheidend, nichts mit Bildung zu tun haben, eine schematisch anwendbare Technik soll es sein, wie Autofahren. Wobei dem "Normalbürger" sofort klar wäre, daß es gute und schlechte Autofahrer gibt und dies nichts mit den Autos zu tun hat. Er würde sich eventuell Gedanken darüber machen, warum sein Nachbar einen Daimler fährt und er selbst einen alten Golf – und hätte damit weit mehr vom Kern des zugrundeliegenden Problems begriffen.« — Das sollte genügen.


Zuletzt zu Ihrer Frage nach dem Zeitpunkt: Für das Richtige und die Wahrheit ist es nie zu spät, und solange das Richtige und die Wahrheit nicht zugelassen werden, wird es Proteste geben. Das gilt nicht nur für die (scheinbar) großen, sondern auch für die (scheinbar) kleinen Probleme. Ich selber habe die Einführung der Reform nahezu unbeachtet an mir vorübergehen lassen und mich lediglich an einem neuen Duden (1996) als Geburtstagsgeschenk für einen guten Freund beteiligt und ihn (ohne ihn mir näher angesehen zu haben) ihm mit den Worten überreicht, daß ihn der nun für die weitere Zeit begleiten werde (– wie man sich täuschen kann!). Erst vor ca. 5 Jahren machte mich ein Mitdoktorand auf einige Absonderlichkeiten der reformierten Rechtscheibung und auf Icklers Schildbürgerstreich aufmerksam, und ich begann, die Neuregelung zu hinterfragen; ich las viel, versuchte, die neuen Schreibungen anhand des Regelwerks zu verstehen, und merkte bald, daß die Regeln widersprüchlich und lückenhaft sind. Zusammen mit jenem Institutskollegen begann ich, mich gegen die Reform zu engagieren, ich vor allem durch Beteiligung am Diskussionsforum von www.rechtschreibreform.com (jetzt http://rechtschreibung.com/Forum/) und dort speziell durch (von manchem als kasuistisch empfundene) Analyse der Reformliteratur (siehe z.B. http://www.ifto.uni-jena.de/~jmartin/Berichtskritik_14Dez.pdf – muß noch ein wenig nachbearbeitet werden), gemeinsam durch Leserbriefe etc., er außerdem durch umfangreiche gehaltvolle Texte (Leseempfehlung: http://www.ifto.uni-jena.de/~hcw/Sprache/essay_ak.html).

Mein Eindruck ist, daß die besseren Argumente bei den Reformgegnern liegen. Ich bin zwar gern bereit, Argumente für einzelne Fälle der reformierten Schreibung gelten zu lassen, andererseits kommt es auf einen praktikablen Weg an, die Masse der Reformschreibungen und das verkorkste Regelwerk wieder loszuwerden. Eine Möglichkeit dazu ist, zu den Schreibungen von vor der Reform zurückzukehren, ohne aber das Dudenprivileg wieder einzuführen. (Die ärgerlichen Einzelfallregelungen der herkömlichen Schulrechtschreibung gehen ja größtenteils auf Festlegungen der Dudenredaktion zurück.) Das kann vielerorts schnell und problemlos gehen, alte Duden sind meist noch vorhanden, die Rechtschreibkorrektur am Computer läßt sich mit wenigen Mausklicks umschalten – fertig. Natürlich müßte dafür gesorgt werden, daß es nicht bei den alten Spitzfindigkeiten des Duden bleibt; man würde weiterhin Rad fahren schreiben, auch gegen ein Nebeneinander von selbständig und selbstständig wäre nichts einzuwenden. Aber das sind Kleinigkeiten; die können erst drankommen, wenn die Richtung insgesamt stimmt. Und da liegt der Elternverein schon ganz richtig.


Kommentar von Jan-Martin Wagner, verfaßt am 04.03.2006 um 00.21 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3260

Auch die anderen genannten Werke sind im Netz verfügbar.

Icklers „Kritischer Kommentar“: http://www.vrs-ev.de/KritKomm.pdf

Heide Kuhlmann, „Orthographie und Politik“: http://www.heide-kuhlmann.de/ma_frame.html (Druckversion auf Anfrage: http://www.heide-kuhlmann.de/biblio.html#ma)


Kommentar von kratzbaum, verfaßt am 03.03.2006 um 18.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3244

Herr Isbruch, die Sache mit dem "zu spät" usw., also die Taktik der Reformer und ihrer staatliche Vollstrecker ist hieb- und stichfest belegt. Insofern gibt es bereits eine Geschichte der Rechtschreibreform, deren letzter Teil noch zu schreiben wäre. Zur Lektüre empfehle ich Ihnen:

Th. Ickler, Die sogenannte Rechtschreibreform -- ein Schildbürgerstreich, St. Goar 1997

ders., Kritischer Kommentar zur "Neuregelung der deutschen Rechtschreibung", Erlangen 1997

H. Kuhlmann, Orthographie und Politik (Magisterarbeit, kann als pdf-Datei heruntergeladen werden)

Aus den vorgenannten Schriften können Sie neben dem sprachkritischen Aspekt viel über die politischen Entscheidungsprozesse (sprich Täuschungen und Tricksereien) lernen.


Kommentar von Jens Stock, verfaßt am 03.03.2006 um 12.50 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3209

Lieber Herr Isbruch, Sie wissen genausogut wie wir alle, daß die Einführung der Rechtschreibreform an den Schulen 1996 nie von einer öffentlichen Auseinandersetzung begleitet werden sollte. Nein – eine Diskussion durfte es einfach nicht geben!

Zunächst hieß es: "Wir probieren die Sache eben mal aus, jetzt jammert nicht gleich! Wir haben ja dann bis Mitte 2005 genügend Zeit, um eventuelle Fehler zu beheben." Außerdem wurde uns allen eine weitgehende Vereinfachung der Schriftsprache versprochen und den Schülern sinkende Fehlerzahlen in Aussicht gestellt. So wurde die "neue Rechtschreibung" zunächst nur an den Schulen eingeführt, während die breite Öffentlichkeit noch ca. drei Jahre lang von ihr verschont blieb. Eine kritische Diskussion gab es in dieser Zeit verständlicherweise nur in kleinerem Rahmen.

Als 1999 auf der Ebene der öffentlichen Verwaltung und in den meisten Printmedien die bereits vorgeplante Einführung der neuen Regeln anstand, war klar: "Die Schulen sind schon seit Jahren dabei, wir können gar nicht mehr anders." Ich weiß nicht mehr, wie oft ich diese These gehört und gelesen habe. Schon damals wurde kaum mehr inhaltlich argumentiert, wurden die Regeln kaum mehr kritisch hinterfragt.

Also: Zunächst wollte man nur mal probieren, dann war's aber für eine inhaltliche Auseinandersetzung schon zu spät ...

Der Beharrlichkeit mutiger Menschen und Organisationen ist es zu verdanken, daß überhaupt eine öffentliche Diskussion zum Thema "Rechtschreibreform" entstanden ist. Immer mehr Menschen haben gesehen, wie sehr durch die Reformregelung die Ausdrucksfähigkeit eingeschränkt, Grammatik mißachtet, Tendenzen der Schreibgemeinschaft (z.B. Trend zu vermehrter Zusammenschreibung) mutwillig abgewürgt und jegliches Sprachgefühl mit Füßen getreten wurde.

So kam es zu einigen Korrekturen durch die Zwischenstaatliche Kommission (2000 und 2004) und den Rechtschreibrat (2006), die zum Teil sogar Einsicht und Rückbesinnung erkennen lassen, die sich jedoch im wesentlichen in der Schaffung zusätzlicher Schreibvarianten erschöpfen. Die Korrekturen können daher nur als Verschlimmbesserungen gesehen werden. So etwas wie einen Abschluß und einen Rechtschreibfrieden kann es bei inhaltlicher Betrachtung in der jetzigen Situation unmöglich geben. Daran werden die in Kürze erscheinenden neuen Wörterbücher nichts ändern.

Inzwischen setzt sich mehr und mehr die Erkenntnis durch, daß es nicht darauf ankommt, ein möglichst hieb- und stichfestes Regelwerk aufzustellen, dessen Regeln an formalen (maschinengerechten) Merkmalen festgemacht sind ("fertig stellen" getrennt wegen "ig"), sondern darauf, daß die Rechtschreibung sich am Sprachgebrauch orientiert und mit der gesprochenen Sprache soweit vereinbar ist, daß ein Schüler (mit gewissen Grundkenntnissen) intuitiv zur richtigen Schreibweise neigt, ohne ein Wörterbuch oder eine formale Merkregel bemühen zu müssen. Bsp.: "fertigstellen" gehört genauso zusammen wie "klarstellen", "bereitstellen" und "sicherstellen" und wird somit ebenfalls zusammengeschrieben. Eine ig/-ich/-isch-Regel braucht man wahrlich nicht. Außerdem ist fatal, die Sprache mit brachialer Gewalt so zurechtzubiegen, daß sie zu den aufgestellten Regeln paßt ("morgen Früh", ...)

Mit wäre es lieber, wir würden jetzt unsere Lehren aus der Misere ziehen und uns auf die letzte wirklich einheitliche Rechtschreibung, die der größte Teil der Gesellschaft noch problemlos anwenden kann, besinnen. Daß auf der Grundlage dieser Norm gewisse wohldurchdachte, aber behutsame Weiterentwicklungen sinnvoll sind, wird niemand bestreiten. Aber die Veränderungen müßten Teil eines kontinuierlichen Prozesses sein, den die Schreibgemeinschaft entscheidend mitbestimmt und der von Sprachexperten (nicht Politikern, nicht Grundschullehrern, nicht Pädagogikprofessoren) kompetent begleitet wird, damit die Systematik nicht auf der Strecke bleibt.

Unseren Kindern sollten wir erklären, daß Mist gebaut wurde und daß wir jetzt das Beste aus der Situation machen sollten. Ehrlich währt immer noch am längsten. Jede weitere Verschlimmbesserung wird das Unvermeidliche unnötig lange aufschieben.


Kommentar von Bernhard Eversberg, verfaßt am 03.03.2006 um 12.24 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3207

Herr Isbruch, Ihre Töchter müssen nicht umlernen – die 96er Varianten sind ja alle noch da! Wenn sie aus Versehen eine jetzt wieder zugelassene Variante verwenden (weil die halt in Büchern vorkommt und im Gedächtnis hängenblieb), kriegen sie die nicht angestrichen, sie haben somit sogar einen Vorteil.
Die Frage ist, was die Lehrer angesichts der Variantenvielfalt eigentlich ab August machen sollen. Selber auswählen? Alles beibringen?
Der Rat sollte die "Einheitlichkeit bewahren". Der Zynismus dieser Aufgabe (die KMK hatte ja diese Einheitlichkeit zersört) zeigt sich nun eben in der
angeschwollen Variantenfülle. Was nun 10 Jahre richtig war, darf nicht wieder falsch werden, aber was vorher 100 Jahre richtig war, muß zu einem Teil immer noch falsch bleiben.
Im übrigen sollten Sie wissen, daß die KMK '96 bewußt einen Schnellschuß getan hat, eben um die potentiellen Kritiker zu überrumpeln. Bertelsmann hatte schon gedruckt, als die Beschlüsse bekannt wurden. Und es geht momentan ja nicht nur um die Substanz der Reform, sondern auch um den Machtmißbrauch, durch den sie erst real wurde.


Kommentar von Klaus-Jürgen Isbruch, verfaßt am 03.03.2006 um 11.10 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3203

Der deutsche Elternverein fordert die Wiederzulassung der alten Rechtschreibregeln?
Ich frage nach dem Sinn und Zweck dieser Verlautbarung zum jetzigen Zeitpunkt, und auch nach der Legitimation.

Sinn und Zweck?
Das für die momentane Generation von Entscheidern so typische endlose Diskutieren um teilweise höchst unwichtige Punkte kommt jetzt (hoffentlich) endlich zu einem Ende. Die KMK hat beschlossen, die Änderungsvorschläge zu akzeptieren. Damit ergibt sich die Chance, das Thema endlich abzuschließen.

Es ist schon schlimm genug, dass meine Töchter jetzt noch einmal diverse Dinge, die sie nach der ersten Version der neuen Rechtschreibung gelernt haben, noch einmal anders lernen müssen. Zumal, wie alle Untersuchungen der letzten Jahre gezeigt haben, die deutschen Schulen ohnehin nicht die Leistung erbringen, das geforderte Wissen auch tatsächlich beizubringen. Sondern es sind die Eltern, die durch wiederholte und wiederholte Diktate am Nachmittag das "Einpauken" (heute sagt man "Trainieren") dieser Unmenge an kleinen und kleinsten Feinheiten leisten.
Deshalb empfinde ich es als Zumutung, wenn jetzt von einem bundesdeutschen Elternverband gefordert wird, man möge zu alten Regeln zurückkehren, die noch chaotischer sind als die jetzigen.

Da ich beileibe nicht der Einzige bin, der als direkt betroffener Elternteil dieses Hin- und Her zu erleiden hat, spreche ich dem Elternverband die Legitimation ab, sich so einseitig zu äußern, zumal bei vielen Gegnern der Rechtschreibreform als Hauptmotivation die persönliche Faulheit, umzulernen, zu erkennen ist.
Wenn man den Personenkreis einmal von der Zahl der Gegner abzieht, bleiben nur wenige Personen übrig, die tatsächlich aus tiefsitzender innerer Überzeugung in Opposition verharren.

Allen Gegnern aus Faulheit sage ich aber, schreibt doch wie ihr wollt!
Steht das Schreiben nach den alten Regeln (die die Mehrheit auch nicht bis in die Feinheiten in den Griff bekommt - und ich will mich da nicht ausschließen) unter Strafe?
Meine Urgoßoma hat 1960 noch in altdeutscher Schrift geschrieben, und ich als Kind konnte kein Wort lesen. Aber hat irgendwer sie dafür schief angesehen?
Man kann natürlich alles im Leben zum Popanz aufblasen, aber ich wäre doch dankbar, wenn man die Schüler endlich in Ruhe lassen würde. Und das heißt: lasst es so, wie es ist, meinetwegen baut eure Änderungen ein (obwohl ich dann schon wieder einen neuen Duden kaufen muss, den mir kein Gegner der aktuell gültigen Rechtschreibregeln bezahlt), aber dann gebt endlich Ruhe.

Noch ein Wort zum Schluss. Von den Kritikern der Rechtschreibreform wird immer so getan, als wäre sie vom Himmel gefallen.
Für das "normale" Volk ist das auch so gewesen. Ich war mit meiner Familie am Ende der Sommerferien auf der Rückfahrt von Föhr nach Hause, als im Radio die ersten Meldungen über den Beschluss der KMK über eine Rechtschreibreform zu hören waren.
Die ganzen Expertenrunden, die offensichtlich schon jahrelang getagt hatten, hatten es nicht für nötig gehalten, "das Volk" zu irgendeinem Zeitpunkt mit einzubeziehen (was übrigens typisch für den Schulbetrieb ist - auf allen Ebenen wird dort, beginnend ab Ministeriumsebene, nach unten hin kommandiert, aber nicht diskuiert)

ABER, das gilt auch und besonders für die prominenten Gegner dieser Reform. Der Aufschrei dieser Gegner war erst zu hören, als es einen Beschluss der KMK gab. Haben die Herrschaften bis dahin geschlafen?

Ich kann nur sagen, jeder, der sich zur Zeit beklagt, möge mir erst einmal die Frage beantworten, was er in dem Jahr vor der damaligen Verkündung der Reform durch die KMK getan hat, und warum er das Geschrei nicht rechtzeitig angestimmt hat. Jetzt sage ich denjenigen: "Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben" (zugesprochen Gorbatschov, 1989).


Kommentar von Germanist, verfaßt am 02.03.2006 um 23.57 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3180

Der Deutsche Elternverein verdient unsere volle Unterstützung. Wenn schon ein Kompromiß, dann dieser vorgeschlagene. Das Bessere soll siegen.


Kommentar von dpa, verfaßt am 02.03.2006 um 17.24 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3166

Kultusminister ändern Rechtschreibreform

Berlin (dpa) - Die Kultusminister haben die umstrittene Rechtschreibreform von 1996 in mehreren Punkten wieder abgeändert. Das erfuhr die dpa aus Teilnehmerkreisen der Kultusministerkonferenz in Berlin. Mit ihrem Beschluss folgen sie damit den Empfehlungen des Rates für deutsche Rechtschreibung. Die Änderungen betreffen besonders strittige Teile der Getrennt- und Zusammenschreibung, der Groß- und Kleinschreibung, der Zeichensetzung und Silbentrennung. Auch Bayern und Nordrhein-Westfalen wollen nun wieder mitmachen. (16:54 Uhr)


Kommentar von Pressespiegel, 1. März 2006, verfaßt am 02.03.2006 um 04.32 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3141

»Elternverein will alte Rechtschreibung

Der Deutsche Elternverein fordert, an den Schulen wieder das Schreiben in alter Rechtschreibung zuzulassen. Es sei absurd, dass es kein verbindliches aktuelles Wörterbuch gebe.

Der Deutsche Elternverein will erreichen, dass an den Schulen wieder die klassische Rechtschreibung zugelassen wird. Alle Erlasse sollten zurückgezogen werden, die ein Anstreichen der alten Rechtschreibung als fehlerhaft vorsehen.

Das geht aus einem offenen Brief des Elternvereins an die Ministerpräsidenten und Kultusminister der Länder hervor, den der Vereinsvorsitzende Ulrich G. Kliegis am Mittwoch in Kiel vorstellte. Am Donnerstag wollen die Kultusminister über Korrekturen an der Rechtschreibreform entscheiden.

Weite Teile der Rechtschreibreform blieben auch nach den Empfehlungen des Rates für Rechtschreibung strittig, sagte Kliegis: «Es gibt ein Rechtschreib-Chaos an den Schulen, aber kein verbindliches Regelwerk für Schüler», kritisierte er. Als absurd bezeichnete es der Vorsitzende, dass es derzeit kein einziges verbindliches, aktuelles Wörterbuch gebe, das als Grundlage für die Bewertung von Rechtschreibfehlern herangezogen werden kann. Sprachwirklichkeit folge nicht den Regeln der Rechtschreibreform, sondern dem gewachsenen und sich immer weiter entwickelnden Sprachgebrauch.

Ziel müsse es sein, an den Schulen wieder eine von Konsens getragene einheitliche Schriftsprache zu lehren, sagte Kliegis. Hierfür seien verbindliche Regeln erforderlich. Nach Ansicht des Elternvereins hat der Rat für deutsche Rechtschreibung viele Schritte in die richtige Richtung getan. Allerdings hätte man dem Gremium mehr Zeit und mehr Befugnisse geben müssen.

Der mit Experten aus dem gesamten deutschsprachigen Bereich besetzte Rat hatte in einjähriger Arbeit Korrekturvorschläge für die besonders strittigen Bereiche der 1996 beschlossenen Reform erstellt. Dazu zählen Teile der Getrennt- und Zusammenschreibung, der Groß- und Kleinschreibung, Zeichensetzung und Silbentrennung. (nz)«


(Netzeitung.de, 1. März 2006)

(Sat.1 News, 1. März 2006)



»Elternverein: Klassische Rechtschreibung an Schulen wieder zulassen

Kiel (dpa/lno) - Der Deutsche Elternverein hat die Kultusminister aufgefordert, die klassische Rechtschreibung als uneingeschränkte Schreibweise an den Schulen wieder zuzulassen. Außerdem sollten alle Erlasse zurückgezogen werden, in denen die alte Rechtschreibung als Fehler angekreidet wird. Das geht aus einem offenen Brief hervor, den der Vereinsvorsitzende Ulrich G. Kliegis am Mittwoch in Kiel vorstellte. Hintergrund ist die Entscheidung der Kultusminister über Korrekturen an der Rechtschreibreform voraussichtlich am Donnerstag.«


(Kieler Nachrichten, 1. März 2006)

(Lübecker Nachrichten, 1. März 2006)

(Uetersener Nachrichten, 1. März 2006)

(Segeberger Zeitung, 1. März 2006)



Kommentar von DEV, 1. März 2006, verfaßt am 02.03.2006 um 04.22 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=424#3140

Pressemitteilung des Deutschen Elternvereins e.V. vom 1. März 2006

An Agenturen und Redaktionen


Sehr geehrte Damen und Herren,

der Deutsche Elternverein e.V. hat einen Offenen Brief an alle deutschen Kultusminister und Ministerpräsidenten geschrieben.

Anlaß ist die Absicht der KMK, die unfertigen und noch sehr widersprüchlichen aktuellen Empfehlungen des Rates für deutsche Rechtschreibung zur Grundlage des nunmehr dritten Amtlichen Wörterverzeichnisses zu machen. Die Erfahrung mit vorausgegangenen derartigen Beschlüssen lehrt, daß bei diesem Vorgehen Fehler, Ungenauigkeiten, Widersprüchliches, insgesamt ein für den Schulunterricht nicht zu gebrauchendes Machwerk herauskommen wird.

Dem Rat für deutsche Rechtschreibung wird keine Möglicheit gegeben, begutachtend oder korrigierend tätig zu werden. Zudem korrigieren die empfohlenen Änderungen an dem reformierten Regelwerk weiterhin nicht die strittigen Bereiche, sie vermehren vielmehr durch die Freistellung zahlreicher Schreibweisen die Unsicherheit bei Schülern und Lehrkräften. Zwar ist eine Sammelbewegung auf die Grundlinie der klassischen Rechtschreibung zu beobachten, aber nur in kleinen Trippelschritten; das Ziel einer lern- und lehrbaren Rechtschreibung ist auf dieser Grundlage noch lange nicht zu erreichen. Neue Fehlerspektren gerade in den höheren Klassen zeigen, daß die reformierten Regeln unausgegoren und schülerfeindlich sind.

Selbst, wenn man der Behauptung, daß die reformierte Rechtschreibung an den Schulen problemlos gelehrt wird, Glauben schenken möchte, bleibt oder verschäft sich sogar das Problem, daß die Schülerinnen und Schüler an der Schnittstelle zur wirklichen Schreibwelt mit der nach wie vor von mehr als 70% der Bevölkerung gewollten und geübten klassischen Rechtschreibung konfrontiert werden. Sie erleben dort z.B., welchen Ausdrucks- und Nuancenreichtum bisherige, bewährte Schreibweisen erlauben, die vom Neuschrieb plattgeklopft werden.

Wäre den deutschen Literaturnobelpreisträgern ihr Erfolg möglich gewesen, wenn sie sich der amtlichen Minimalsprache hätten befleißigen müssen?

Wir, der Deutsche Elternverein e.V., haben daher gestern einen Offenen Brief an die Kultusminister und Ministerpräsidenten der deutschen Bundesländer geschrieben, in dem wir unsere Forderung, angesichts von derzeit mehr als einem Dutzend in Gebrauch befindlicher Rechtschreibregelwerke (einschließlich der redaktionellen Privatorthographien) den Schülerinnen und Schülern wenigstens wieder zu erlauben, dem einzig bewährten Regelwerk, nämlich der klassischen Rechtschreibung folgend, schreiben zu dürfen, ohne daß ihnen dieses als Fehler oder auch nur als 'überholt' angekreidet wird, darlegen und begründen.

Wir hoffen auf die Einsicht der Kultusminister, daß die Rechtschreibreform ihr Ziel nicht erreicht hat. Die Akzeptanz in der Bevölkerung ist verschwindend gering geblieben.

In der Anlage finden Sie unseren Offenen Brief und unsere dem Rat für deutsche Rechtschreibung übermittelte Stellungnahme zu seinen aktuellen Vorschlägen zu Ihrer freien redaktionellen Verwendung.

Zur Beantwortung Ihrer Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung.

V.i.s.d.P.:

Deutscher Elternverein e.V.
Der Vorsitzende des Bundesvorstands
Dr.Ulrich G. Kliegis
Geschäftsstelle:
Konsul-Lieder-Allee 36
24226 Heikendorf
Tel. 0431 - 3311144
Fax. 0431 - 331146
mobil: 0171 747 7161
Mail: Kliegis@deutscherelternverein.de

Mit freundlichen Grüßen

U. Kliegis



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