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Nachrichten rund um die Rechtschreibreform

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09.02.2006
 

In den Orkus! Schluß damit!
Eine Nachlese

Die Rechtschreibreform im allgemeinen und der Rechtschreibrat im besonderen hatte dieser Tage keine besonders gute Presse.

Zwar rührte der unverwüstliche Bernd Glebe (dpa) wie üblich die Trommel für die KMK. Der Bonner General-Anzeiger druckte seinen Vorabtext am 2. Februar unter dem Titel »Mit dem Urinstinkt fürs Machbare«. »Im jahrelangen Streit um die umstrittene Rechtschreibreform rückt ein Happyend in greifbare Nähe«, frohlockte Glebe. »Durchgängig sprach sich der mit Gegnern und Befürwortern der Rechtschreibreform besetzte Rat dafür aus, künftig das Lesen wieder zu erleichtern«, wußte er ferner zu berichten. Beruhigend!

Andere Redakteure rochen aber den Braten. In der Hannoverschen Allgemeinen vom 4. Februar schrieb Simon Benne unter dem Titel »Aus dem Reformhaus Rechtschreibung wird wieder wie früher - jedenfalls ein wenig«: »Die Aufgabe ist eigentlich kaum zu bewältigen: Der Rat für deutsche Rechtschreibung, gegründet Ende 2004 als Reaktion auf die anhaltende Kritik an der Rechtschreibreform, soll die einheitliche Orthographie im deutschen Sprachraum bewahren. Ein mittlerweile praktisch aussichtsloses [Unterfangen.]«

Ähnlich skeptisch zeigte sich der Leitartikler der Rheinischen Post (»Rückschreibung«, ebenfalls 4. 2.): »Wird die Rechtschreibreform also doch noch ein Erfolg? Ganz und gar nicht. Längst geht ein Riss durch die deutschsprachige Welt.«

Die naheliegende Konsequenz forderte Claudia Nauth vom Wiesbadener Kurier: »Schluss damit«: »Gut, dass es in der deutschen Orthographie (auch: Orthografie) angesichts der erneuten Reform der Rechtschreibreform noch ein paar Konstanten gibt, zum Beispiel die Wörter Konfusion, Hin und Her sowie Flickwerk. Ansonsten wäre es gar nicht möglich, die Kritik am Rat für deutsche Rechtschreibung, seinen Vorgängergremien und den Kultusministern in einer allgemein akzeptierten Schreibweise zu Papier zu bringen. Ein grandioses Durcheinander haben alle Beteiligten mittlerweile angerichtet, anstatt die Rechtschreibung und das Leben kommender Schülergenerationen zu vereinfachen.

Deshalb muss jetzt Schluss sein mit kontraproduktiven Neuregelungen. Die Rechtschreibreform ist gescheitert und sollte nicht mit immer neuem sprachlichem Firlefanz dekoriert und damit verschlimmbessert werden. Es bringt das Land und seine Menschen nicht voran, dass wir künftig statt erste Hilfe wieder Erste Hilfe schreiben werden. Das Kind ist bereits in den Brunnen gefallen.«

Ihr sekundierte Eckart Hoog in der Aachener Zeitung bzw. den Aachener Nachrichten: »In den Orkus kippen! Rechtschreibrat offenbart: "Unstrittig" ist nichts. Auch die achte Sitzung des Rechtschreibrates offenbart nachdrücklich den unheilvollen Charakter der Rechtschreibreform: Sie ist das pure Flickwerk, selbst für Experten ein undurchschaubarer Wust überflüssiger Regeln.«

Die Stellungnahme der FDS wurde von mehreren Agenturen und zahlreichen Zeitungen zitiert.

Rechnet man die an dieser Stelle bereits dokumentierten kritischen Stellungnahmen in FAZ, SZ, Welt, Berliner Zeitung und Münchner Merkur hinzu, muß man zu dem Schluß kommen, daß die von der Kölnischen Rundschau gewählte Überschrift »Zehetmair rechnet nicht mit Widerstand« nicht sehr geschickt gewählt war.

Trost spendte vorsorglich die FTD (3. 2., »Kopf hoch, Hans Zehetmair« (von Daniela Kroker): »Am Freitag ruft Bayerns Ex-Kultusminister Hans Zehetmair seinen Club - pardon - Rat für Rechtschreibung zusammen.

Thema: die Groß- und Kleinschreibung. Der Rat besteht aus 38 Intellektuellen aus fünf Ländern. Bei so einem Kompetenzteam kann eigentlich nichts schief laufen, schon gar nicht, wenn der größte Fan Edmund Stoiber heißt. Nach anfänglicher Skepsis, ob ein halbjährlich tagender Rat die angeschlagene Rechtschreibreform optimieren kann, zeigen sich erste Erfolge. Schließlich ist Herr Dr. h. c. mult. Hans Zehetmair ausgebildeter Philologe. Deshalb keine Angst: Wenn doch alles schief läuft, kann er immer noch den Club der toten Dichter gründen.«



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Kommentare zu »In den Orkus! Schluß damit!«
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Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.12.2009 um 15.16 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#8046

Die Augsburger Allgemeine war mal ziemlich gut, aber das ist lange her. Heute (17.12.2009) belehrt sie ihre Leser, daß man nach der neuen Rechtschreibung auch die Anrede "Ihnen“ usw. klein schreiben kann.


Kommentar von Münchner Merkur, verfaßt am 20.02.2006 um 14.41 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2994

Leserbriefe

Verdummung

"Wider besseres Wissen tut Hans Zehetmair mehr selbstgefällig als wahrheitsgemäß kund, ,...dass sich auch die Bürger mit ,unseren’ Ergebnissen identifizieren können’. Bayerns Kultusminister Siegfried Schneider behauptete kürzlich allen Ernstes, dass der ,Rat für deutsche Rechtschreibung’ mit hochqualifizierten Experten besetzt sei. Hier zeigt sich, dass die Meinungs-Ausgangslage betreffend ,hochqualifiziert’ doch sehr unterschiedliche Ebenen haben muss.

Es ist unglaublich, in welch scheinheiliger Weise versucht wird, die Verdummung des Bürgers so darzustellen, indem man permanent Gegensätzliches in gewünschte Zustimmung umwandelt. Unfassbar, wie man mit dieser ignoranten Methode die über Jahrzehnte hinweg praktizierte Einheitlichkeit der deutschen Rechtschreibung auf neu hinzukommende Jahrzehnte zerstört hat. Die ständige Betonung darauf, dass für Schulen und Behörden (aha, daher ,Behörden-Deutsch’) nun klare Richtlinien vorlägen, lässt darauf schließen, dass man sich doch dessen bewusst ist, dass die normalen Deutschen auf Jahrzehnte hinaus weiterhin das richtigere und besser zu verstehende Deutsch schreiben werden.

Dass Merkur-Kommentator Georg Anastasiadis (Kommentar: ,Rechtschreib-Diktatur’) in diesem Zusammenhang den Begriff ,Sprach-Terroristen’ prägte, lässt sich angesichts des bisherigen, langjährigen Meinungsstreites einer absoluten Minderheit gegenüber einer absoluten Mehrheit nicht widerlegen." Uwe Schmidbauer 85635 Höhenkirchen-Siegertsbrunn

Limerick

"Ein Kfz-Meister aus Beuel, / bewandert bis Kolben und Pleuel, / der haßt sie enorm / die Rechtschreibreform, / für ihn bleibt das Ganze ein Greuel!"
Josef Schmid
85221 Dachau

Schnellverfahren "Das Kind ist in den Brunnen gefallen. Dieser Erkenntnis scheint sich zumindest ein Teil auch des Rechtschreibrats sowie die Urheber der Reform nicht verschließen zu können. Sonst würden sie jetzt nicht in ,Torschlusspanik’ an der teilweisen Wiederbelebung des verunglückten Kindes, sprich: der Fehlerbehebung herumbasteln.

Ob für die ins Auge gefassten Kritikpunkte eine einleuchtende Lösung gefunden werden kann, bleibt abzuwarten, wie die bisherige Erfahrung zeigt. Lt. Herrn Markner sind 95 Prozent der Reform Unfug. Da stimme ich ihm voll und ganz zu und füge ,hanebüchen’ hinzu. Auch von fehlender Logik in dem Reformwerk ist die Rede.

Wenn schon Logik angemahnt wird, ist u. a. dringend anzuraten, das Wort ,Gespinst’ künftig mit ,nn’ (von spinnen) zu schreiben, wie es logischerweise bei ,Gerinnsel’ (von gerinnen) der Fall ist. Statt durch nichts zu rechtfertigende neue Schreibweisen bestimmter Wörter zu erfinden, deren Herkunft einwandfrei erwiesen ist (zum Beispiel Tolpatsch, herkunftsmäßig logischerweise mit einem ,l’(!) jetzt mit Doppel ,l’(!) von ,toll’ abgeleitet, oder ,einbleuen’ mit plötzlich mit ,äu’ von ,blau’ abzuleiten, ist ebenso Unfug wie ,Tip’ (englischen Ursprungs!) mit Doppel-,p’. Auch die Neu-Schreibung von ,As’ mit Doppel-,ss’ und verschiedene andere Wörter gehören zu den nicht nachvollziehbaren Gedankengängen der Reformer. Oder ist die akribische und fundierte Arbeit der vielen Etymologen in den Augen der Ratsmitglieder etwa Makulatur?

Apropos Logik. Warum wird das Fragewort ,wie viel(e)’ getrennt geschrieben, wo alle anderen ,zusammengesetzten’ Fragewörter wie weshalb, wieso, wofür, wozu, woher, woran, wohin, wodurch, wobei, womit usw. als ein Wort gelten?

Wie viele (Fragewort nach Anzahl, m. E. fälschlich getrennt) unterscheidet sich nicht von ,wie viel’ als Vergleichsvokabel.

Beispiele aus diesen Gründen: ,Wieviele (fragt nach Anzahl) Abiturienten werden heuer wohl keinen Studienplatz bekommen?’ ,Ganz schön viele, wie viele (getrennt, da Vergleich!) andere in den anderen Bundesländern auch.’ ,Wieviel (ein Wort, fragt nach Menge) Brot ist noch da?’ aber: ,Wieviele (Anzahl) Scheiben Brot sollen wir mitnehmen?’

Dabei geht es ganz schlicht um Fragewörter nach zählbaren und unzählbaren Sustantiven. Die Reform der Reform dürfte noch lange nicht beendet sein. Die praktische Umsetzung der neu geschaffenen Regeln wird künftig immer wieder Fragen aufwerfen (Stichwort Logik), die dann erneut im Schnellverfahren beantwortet werden (müssen)." Fred Hufnagel 82229 Seefeld

17. 2. 2006

Überflüssig

"Wenn man jemanden wie Dr. [h.c.] Hans Zehetmair, der als damaliger bayerischer Kultusminister maßgeblich an der Durchsetzung dieser in den meisten Teilen überflüssigen Missgeburt ,Rechtschreibreform’ beteiligt war, zum Vorsitzenden des ,Rates für deutsche Rechtschreibung’ macht, kann man wohl nichts Besseres erwarten als die jetzt getroffenen lächerlichen Nachbesserungen.

So etwas nennt man doch eher ,den Bock zum Gärtner machen’. Aber es geht wohl über das Verständnis eines Politikers, begangene Fehler einzugestehen und an der Beseitigung dieser mitzuwirken. Denn dass Zehetmair diesen Unsinn nicht bemerkt haben sollte, kann ich mir nicht vorstellen. Dazu ist er zu intelligent."
Dr. Helmut Steiger
84307 Eggenfelden


7. 2. 2006

[Weitere Leserzuschriften, darunter auch eine des von uns sehr geschätzten Klaus Schlübel, sind nicht online.]


Kommentar von R. M., verfaßt am 20.02.2006 um 11.36 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2993

Ob Frau Wanka mein Artikel vom vergangenen 3. Juni gefallen hat? Immerhin kommt sie drin vor.


Kommentar von Germanist, verfaßt am 20.02.2006 um 10.18 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2992

"Staatsräson" bedeutet laut Wörterbüchern: "Nationalstaatlicher Rechtsgrundsatz, daß private Interessen den staatlichen Interessen unterzuordnen sind" und "das Staatswohl geht vor allen anderen Interessen oder Grundsätzen". Man muß Frau Wanka dankbar sein, daß sie die Wahrheit ausgesprochen hat: Das Interesse der Kinder, die außerhalb der Schule übliche Rechtschreibung zu lernen, ist dem staatlichen Interesse, eine Rechtschreibreform durchzuziehen, unterzuordnen. Es geht also gar nicht um das Wohl der Kinder, wie frühere KMK-Präsidenten immer behauptet haben, das waren Lügen. Es ging immer um die Staatsräson.


Kommentar von F.A.Z., 20. 2. 2006, Briefe an die Herausgeber, verfaßt am 19.02.2006 um 23.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2991

Es war die Staatsräson

Zum Beitrag "Rechtschreibrat regelt Groß- und Kleinschreibung neu" von Heike Schmoll (F.A.Z. vom 4. Februar): Angesichts der neuerlichen Veränderungen der Rechtschreibreform erhebt sich immer dringender die Frage, ob jetzt überhaupt noch von dem Regelwerk gesprochen werden kann, das die Unterzeichner der Wiener Absichtserklärung am 1. Juli 1996 "zustimmend zur Kenntnis" genommen haben. "Wesentliche Teile des amtlichen Regelwerks von 1996/2004 wurden reformuliert, ein bedeutender Teil der Neuschreibungen aufgegeben", so beschreibt Peter Eisenberg die Arbeit des Rechtschreibrats. Kann man eine "Reform" beschließen und nachträglich ihre Inhalte beliebig austauschen? In einem Zeitungsgespräch sagte die letzte Präsidentin der Kultusministerkonferenz, Johanna Wanka: "Die Kultusminister wissen längst, daß die Rechtschreibreform falsch war. Aus Gründen der Staatsräson ist sie nicht zurückgenommen worden." Deshalb also müssen Schulkinder künftig lesen und schreiben "gräuliche Abendwolken – gräuliche Untaten" oder "eine Hand voll Juden, eine Hand voll Christen" und infolge der neuen ss/ß-Regelung mehr Fehler machen als vor der Reform. Und was ist "Staatsräson"? Von mehreren inhaltlich übereinstimmenden Auskünften zitiere ich die kürzeste: "Staatsräson, der auf die Lehre Machiavellis zurückgehende, bis ins 19. Jahrhundert vertretene Grundsatz von der Berechtigung des Staates, sich zugunsten der Staatsinteressen, die allem anderen vorausgehen, auch über Recht und Moral hinwegzusetzen" ("Großes Duden Lexikon", 1967).

Das Bundesverfassungsgericht sieht das anders: Es leitet die Berechtigung einer staatlichen Rechtschreibregelung aus der "generellen Befugnis des Staates zum Handeln im Gemeinwohlinteresse" ab und setzt als Bedingung die "notwendige Akzeptanz". Nach dem Urteil des Ersten Senats vom 14. Juli 1998 ist also die aktuelle Rechtschreibreform nicht zulässig. Weder hat sie in irgendeiner Weise dem Gemeinwohlinteresse gedient, noch hat sie allgemeine Akzeptanz gefunden, wenn sich acht Prozent der Deutschen für die Reform, 61 dagegen und 31 für unentschieden oder gleichgültig erklären.

Dr. Martin String, Lüneburg


Kommentar von kratzbaum, verfaßt am 13.02.2006 um 11.12 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2929

Der Niedergang des DUDEN hat etwas von Verhängnis und Tragödie, wo, einmal auf der schiefen Bahn, es nur immer weiter zum Abgrund gehen kann. Oder profaner: Es ist wie beim Autofahren. In den Graben rein geht´s prima, aber raus nur mit einem Überschlag. - Aber vielleicht denken die DUDEN-Leute auch so: Wenn uns schon unser "Monopol" genommen ist, dann setzen wir uns wenigsten an die Spitze des Fortschritts. Seriosität und Ethos wie auch Tradition und Renommee sind dabei nur hinderlich - also weg damit!


Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 13.02.2006 um 09.38 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2927

Zum Leserbrief von Manfred Riemer aus Mannheim: Herr Riemer war mir noch in guter Erinnerung, weil er in einer amazon-Rezension den Sinn und Zweck meines Rechtschreibwörterbuchs vollkommen richtig erfaßt hatte. Dazu muß man ja eigentlich nur genau lesen, aber gerade daran fehlt es vielen. So ist sein Urteil auch im gegenwärtigen Fall wieder sehr scharfsinnig. Allerdings sieht der letzte Duden bei "Restaurant" als Variante auch die herkömmliche Trennung noch vor, aber im manchmal wirklich besonders dummen Universalwörterbuch ist sie getilgt zugunsten der famosen neuen.
Warum die Dudenleute das machen, ist rätselhaft. Es kann doch nicht bloß darum gehen, sich an die Kultusminister ranzuschmeißen. Liegt es an den Kosten, die ja das Unternehmen auch schon dazu gebracht haben, lexikographische Arbeiten an schnell und billig arbeitende Laien wie Christian Stang zu vergeben, aus dessen "kurz gefasster" Rechtschreiblehre kürzlich sogar im "Newsletter" (Rundbrief) zitiert wurde? Merkt denn dort niemand, was für eine Schande sich der Verlag damit antut?


Kommentar von F.A.Z., 13. 2. 2006, verfaßt am 13.02.2006 um 00.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2925

Briefe an die Herausgeber

Wahre Tragödie

Zu "Rechtschreibrat regelt Groß- und Kleinschreibung" (F.A.Z. vom 4. Februar): Wer auch nur einigermaßen gründlich Ihre Zeitung in den vergangenen zehn Jahren gelesen hat, kam zu einem außerordentlichen, wenn auch zweifelhaften Vergnügen, da er ein Schauspiel der ganz besonderen Art genießen konnte. In spezifischer Nähe zu Sebastian Brants "Narrenschiff" wurde über all die Jahre in deutschen Landen ein stets unvollendetes Stück aufgeführt und immer wieder um neue Auftritte bereichert. Man hat den Eindruck, daß dieses Schauspiel in einem wahren Tollhaus spielt, in welchem die von Wahnsinnsattacken Getriebenen irre herumlaufen und die Plagegeister des Wahnsinns einfach nicht loswerden können. Die Aufsichtführenden, das Personal, die Wächter, scheinen in diesem Stück aber die eigentlich Umnachteten zu sein -- nicht etwa die Betreuten, die nur verzweifelt und entnervt sind. In geradezu idealtypischer Weise verkörpern die Verantwortlichen und Ausführenden den oben angedeuteten Dreiklang von Aberwitz, Verbohrtheit und Absurdität. Diese wahre Tragödie von großem Wahn und groteskem Witz ist aber nicht von einer Schriftstellergruppe verfaßt worden, bei der man natürlich vor allem an Ionesco, Thomas Bernhard, Kafka und wohl auch Dürrenmatt denken müßte. (Diese sind nämlich leider alle tot. Welch grandioser Stoff liegt doch hier vor.)

Einer Art von ideologischem Kollektiv vielmehr, bestehend aus zwei Gruppen, haben wir die Grobfassung dieser Parabel des Aberwitzes zu verdanken. Da ist zunächst das "Initiativteam" des ganzen Unternehmens -- dieses läuft unter einem ganz unschuldig klingenden Kürzel: "KMK". Die zweite für das Schauspiel verantwortliche und mitspielende Gruppe bilden die Wächter, "Fachleute" genannt, die man auf die harmlosen Opfer losgelassen hat, die den ständigen Wahnsinnsspäßen, tollen Sprüngen und Hanswurstiaden nicht entgehen können, da sie (als Schüler, Lehrer, Journalisten, Leser und so weiter) den Angriffen aus dem mentalen Absurdistan schutzlos ausgesetzt sind. Das Stück heißt natürlich "Rechtschreibreform". Der Akt, den wir eben in diesen Tagen erlebt haben, heißt (Vorschlag) "Reform hoch sieben" oder "(aller)neueste Rechtschreibung". Hinter dem Kürzel "KMK" verbergen sich sogenannte "Kultusminister" -- und das Ende des tollen Spaßes ist ganz einfach nicht abzusehen. Wir wissen nicht, wieweit man es noch treiben will mit uns. Wir können aber eines schon jetzt frei nach Goethe sagen: Es war grauenhaft, aber wir sind dabeigewesen!

Otto Freiherr Hiller von Gaertringen, Bitburg

Recht- und Richtig schreiben

Zur Rechtschreibreform (F.A.Z. vom 3. Februar): Da keiner so richtig helfen kann, oder besser gesagt: keiner es allen recht machen kann, müssen wir uns nach einem Trost umsehen und für unsere Eigenwilligkeiten nach einem überzeugenden Vorbild suchen. Natürlich bei einer Autorität, sonst ist ja wieder kein Fortkommen. Goethe lernte am 26. August 1822 bei einer Mittagseinladung den hoffnungsvollen Sohn des Physikatsarztes Dr. Köstler kennen und gab ihm für seinen Studienweg einiges Aufmunterndes zur deutschen Orthographie mit. "Laßt ihr mich mit euren Schreibfehlern gehen", sagte Goethe, "ich mache in jedem Brief Schreibfehler und keine Komma. Ich diktiere meistens und sehe nicht nach" ("Goethes Gespräche", herausgegeben von Biedermann, Band III/1, Seite 415). Nicht nur wenn Goethe diktierte: Gewissenhafte Germanisten, Goetheaner haben es nicht allzuschwer, Goethe einiges nachzuweisen, was heutigen Schülern die Note vermiesen würde. Goethe konnte leicht reden: zu seiner Zeit gab es noch keine verbindlichen Regeln für eine gemeinsame deutsche Schriftsprache, bedingt durch mundartliche Gewohnheiten und die Verwendung von Wörtern, die nur in begrenzten Bezirken verstanden wurden. Immerhin war um 1800 eine Einheitlichkeit schon so weit fortgeschritten, daß große Druckereien sich auf eine eigene Schreibweise festgelegt hatten, was so weit ging, daß ein Auftraggeber für einen Text mit davon abweichender "Rechtschreibung" einen Zuschlag zahlen mußte. Erst Mitte des 19. Jahrhunderts (1862) kam eine Verpflichtung des preußischen Unterrichtsministeriums, die immerhin die Lehrer der gleichen Schulart verpflichtete, sich auf eine gültige Schreibweise zu einigen. Von den großen Ländern führte Bayern im Jahre 1879 als erstes eine verbindliche Orthographie ein. Preußen folgte 1880, und Konrad Duden konnte im selben Jahr sein Vollständiges orthographisches Wörterbuch der deutschen Sprache nach den neuen preußischen und bayerischen Regeln erscheinen lassen.

Professor Dr. Michael Hertl, Mönchengladbach


Kommentar von Mannheimer Morgen - 28.01.2006, verfaßt am 12.02.2006 um 18.55 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2923

Trenne nie st, denn es tut. . .

Zur Rechtschreibung

Ich möchte einmal etwas zum Gebrauch von Binde- und Trennstrichen schreiben, alle Zitate stammen aus dem "Mannheimer Morgen" vom 21.1.2006: Da sind zum Beispiel "die bis 34-Jährigen" auf S. 15: Wenn jemand mit dem Zug bis Berlin fährt, könnte man ihn vielleicht als einen Bis-Berlin-Fahrenden oder besser als einen bis Berlin Fahrenden bezeichnen, aber ganz sicher niemals als einen "bis Berlin-Fahrenden".
Da nun leider "der 35 Jährige" auf S. 10 ein Druckfehler ist, denn einen "Jährigen" als einzelnes Wort gibt es nicht, kann es auf S. 15 auch nur "die Bis-34-Jährigen" heißen. Genauso ist es mit den "über 40-Jährigen" auf S. 24. Wer eine über dem Durchschnitt liegende Begabung hat, den könnte man vielleicht als einen Überdurchschnittlichen bezeichnen, aber niemals als einen über Durchschnittlichen. Also muß man auch "die Über-40-Jährigen" zusammen schreiben.
Das hat bis hierher übrigens noch nichts mit der Rechtschreibreform zu tun, sondern war immer so und ist auch nach der Reform so. Verpfuscht wurde nur das "j" im -jährigen, welches mitten im Wort als Teil einer Endung und nicht als eine Zusammensetzung mit einem selbständig existierenden Wort eigentlich klein zu schreiben ist.
Sehen wir mal weiter in der genannten Zeitung: S. 16 "Stricki-niativen" und Seite 41 "Vo-raussetzungen", Entschuldigung, ich krieg immer Lachkrämpfe beim Abschreiben, man muß sich einmal vorstellen, daß das tatsächlich so auch im neuen Duden steht, der früher ein seriöses Nachschlagewerk war.
Aber es gibt noch mehr von der Sorte: ausei-nander (S. 6), aufei-nander (S. 12), he-rum (S. 16), hi-nein (Beilage S. 9), hi-naus (Beilage S. 10), un-dundund (S. 3). Alles schön nach den neuen Regeln. her-vor und hin-durch, aber he-rauf und hi-naus? Da fragt man sich doch, wie lange wir uns noch für so dumm verkaufen lassen wollen?
Weiter auf S. 3 steht: Re-staurant. Na bitte, es geht doch. Nach den neuen Regeln sollte eigentlich Res-taurant getrennt werden. "MM", bitte weiter so!

Manfred Riemer, Mannheim



Kommentar von Jan-Martin Wagner, verfaßt am 12.02.2006 um 17.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2920

Zur Erinnerung:

Schluss! Aus! Ende! Finito! Bemerkungen zur Orthographiedebatte“



Kommentar von F.A.Z. Samstag, 11. Februar 2006, Seite 41, verfaßt am 12.02.2006 um 12.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2916

Diese Sache ist unsere Sprache
Geometrie der heimischen Gefühle: Die Schweizer Publizistik sucht sich selbst in der Welt
Blick in Schweizer Zeitschriften

(…) Die „Schweizer Monatshefte“ (Dezember/Januar) befassen sich mit der Bedrohung und Behauptung westlicher Werte – von Karikaturen ist noch nicht die Rede – und führen ihren Kampf gegen die neue Rechtschreibung mit neuer Hoffung und zwei Beiträgen weiter: „Unverzüglich stoppen“. Hart geht Stefan Stirnemann mit dem Rat für deutsche Rechtschreibung ins Gericht. Ihm wird Arroganz vorgeworfen und ein leichtfertiger Umgang mit einem wertvollen Gut: „Diese Sache ist unsere Sprache.“ (…) Jürg Altwegg



Kommentar von GL, verfaßt am 11.02.2006 um 06.17 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2897

Herr Götz Wiedenroth hätte die intellektuellen Leuchten der Rechthaberschreibreform nicht besser karikieren können. Jetzt fehlt nur noch das entsprechende "Unwort des Jahres".


Kommentar von Augsburger Allgemeine, 11. 2. 2006, verfaßt am 11.02.2006 um 04.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2896

Es war einmal die Schreib-Einheit
Von Günter Ott

Seit langem geht die Klage, es gebe in unserer Zeit keine Märchen mehr. Doch, es gibt sie. Die Reformen sind's! Was wird diesen nicht alles angehängt, Trauben von Versprechungen. Alles wird gut, alles wird besser.

Die Rechtschreibreform fiel wie eine Verheißung aus dem Himmel der Kultusminister. Das Schreiben sollte einfacher, übersichtlicher, logischer werden. Und? Wurde es das? Nein, hier nahm ein Märchen seinen Gang. Die Märchenonkel und Märchentanten der KMK (Kultusministerkonferenz) schicken die Hänsels und Gretels von heute noch immer in den tiefen Wald hinein. Und sie geben ihnen Beruhigungspillen mit auf den Weg: Die Reform sei an den Schulen problemlos eingeführt worden, Schüler und Lehrer hätten so gut wie keine Probleme mit dem neuen Schreiben . . .

Solcherlei lässt sich leicht behaupten, solange keine wissenschaftlichen Untersuchungen vorliegen. Könnte es sein, dass die Politiker diese Analysen verweigern, weil sie fürchten, dass die Ergebnisse sie Lügen strafen, sprich als Märchenerzähler entlarven?

Bekanntlich gab es kurz nach der Einführung der Reform die eine und andere wissenschaftliche Probe aufs Exempel - mit niederschmetterndem Ergebnis. So sei nicht zuletzt durch die das- und dass-Regel -- und diese wird allgemein ja noch für das Vernünftigste an der Neuschreibung gehalten -- die Fehlerquote gestiegen, weil die Schüler jetzt vermehrt Wörter wie "Verhältniss" und "heislaufen" fabrizierten.

Die Schreibreform hat noch lange keine Ruh, aber sie bewegt sich doch in weniger welligen Gewässern, nachdem der Rechtschreibrat seine erste große Korrektur-Runde gedreht hat und die Kultusminister, so ist es zu erwarten, Anfang März den Änderungsvorschlägen beipflichten werden. Hut ab vor dem Rat und seinem Vorsitzenden Hans Zehetmair! Reformapostel und Gegner haben sich in diesem Gremium zusammengerauft und groben Unfug beseitigt.

Zu mehr reichte bislang die Zeit nicht. Aber mehr muss sein. "Des Weiteren", "des Langen und Breiten", "im Nachhinein", "seit Langem", "erste Hilfe tut Not" (d. h. sie ist nötig!) -- solche Großschreibungen wurden bereits im 19. Jahrhundert über Bord geworfen. Und noch immer gelten die so genannten falschen Volksetymologien wie "belämmert", "schnäuzen" und "Quäntchen", obwohl sich just gegen diese Beispiele von Anfang an der (wissenschaftliche) Zorn richtete.

Viel Feind, viel Ehr - das mag in Zeiten der Pickelhaube gegolten haben, auf dem Feld der Sprache ist es die falsche Losung. Viel Freund, viel Ehr - zu dieser breiten Zustimmung hat es der Neuschrieb in all den Jahren seiner verkorksten Verfertigung nie gebracht. Die -- Schritt für Schritt wieder zu erringende -- Einheitlichkeit der Rechtschreibung im deutschsprachigen Raum muss oberstes Ziel sein. Dass die Kultusminister die Reform an den Schulen einführten (bislang in 14 von 16 Bundesländern) just mit der Begründung, die Schreib-Einheit müsse gewahrt werden, auch das zählt zu den Märchen von heute.


Kommentar von Götz Wiedenroth Karikaturen, verfaßt am 10.02.2006 um 23.24 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2893

„Schert euch zum Teufel und legt es ihm zum Korrekturlesen vor!“


Kommentar von Glasreiniger, verfaßt am 10.02.2006 um 08.59 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2888

Beim Rheinischen Merkur erinnern wir uns natürlich daran, daß dessen Chef seinerzeit auch bei denen war, die den Mund zum Pfeifen spitzten, aber keinen Ton herauskriegten, als es darauf ankam, wie z.B. auch die Süddeutsche Zeitung und der Spiegel, nämlich im Sommer 2004.


Kommentar von Rheinischer Merkur, 9. 2. 2006, verfaßt am 10.02.2006 um 00.31 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2885

Kurzer Frieden
Politik ist die Kunst des Kompromisses; für Adjektive gelten andere Regeln.

Jetzt schlägt sie wieder, die Stunde der Beispielsucher und Listenhuber. Aber eigentlich wollen alle nur Ruhe an der Orthografie-Front: Anfang März wird die Kultusministerkonferenz das reformierte Reformregelwerk annehmen, wie es jetzt der „Rat für deutsche Rechtschreibung“ vorlegte. Diese von Hans Zehetmair geleitete Katastrophenschutzeinheit sollte einen verbindlichen Orthografie-Kompromiss finden. Desaströs, dass zwischenzeitlich zwei Bundesländer gar das neue Regelwerk suspendierten. Zehetmairs Team hat zumindest einheitlich geltende Regeln erstellt. Ist also alles endlich gut? Manches zumindest ist besser.

In Zukunft werden wir wieder „schwerbeschädigtes“ von „schwer beschädigtem“ unterscheiden können; in Briefen wird es wieder „Du“ heißen dürfen (aber nicht müssen), und das Komma vor dem erweiterten Infinitiv mit „ohne“, „um“ oder „anstatt zu“ soll wieder Regel werden – wenn auch nicht vor anderen Erweiterungen. Einzelbuchstaben dürfen nicht mehr abgetrennt werden. Die gröbsten Irrtümer der Getrennt- und Zusammenschreibung werden korrigiert; bald heißt es wieder „blutsaugend“ statt „Blut saugend“. Doch weiterhin stören eklatante Fehler: Die neue Fremdwortschreibung bleibt unangetastet; oft sind mehrere Varianten möglich („Varieté“ und „Varietee“). Und wir werden weiterhin in „Sonja's Imbissstube“ auf unser „Teeei“ starren. Klar, dass wir bald wieder reformieren werden. Müssen. Aber wer ist „wir“? Wenn, wie es aussieht, der Rat die Orthografie-Hoheit behält, muss er neu erfunden werden: Die zuständigen deutschen Akademien stellen nur drei seiner 39 Mitglieder; das muss sich ändern. Auch die skandalöse Praxis der Selbstbegutachtung der Ratsarbeit durch Mitglieder muss aufhören. Dass unserem selbst ernannten „Kulturstaat“ (Koalitionsvertrag) seine Sprache nicht einmal die Spesen für die Mitglieder des Rates wert ist, gibt keinen Anlass zur Hoffnung. Die Politiker, so viel ist klar, wollen nach zehn Jahren Zermürbung nur noch eines: Ruhe. Politik ist die Kunst des Kompromisses; für Adjektive gelten andere Regeln. Davon abgesehen herrscht erst mal Frieden. Ab März. Mindestens bis April. HANS-JOACHIM NEUBAUER


Kommentar von H. Maturrat, verfaßt am 09.02.2006 um 09.39 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2877

Daß die FTD brav sekundiert, ist angesichts ihres Eigentümers (Bertelsmann) alles andere als verwunderlich.


Kommentar von GL, verfaßt am 09.02.2006 um 05.58 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=399#2876

Ein neuer Klub unter dem Namen "der toten Dichter"?

Eine unglaubliche Unverschämtheit! Im Gegensatz zu den heutigen Reformern haben diese wenigstens gewusst, was deutsche Sprache bedeutete und wie geschrieben wurde.



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