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Nachrichten rund um die Rechtschreibreform

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07.12.2004
 

Linientreu aus Überzeugung
Die Frankfurter Rundschau zeigt Flagge

Seit dem 20. Oktober 2004 hat die Frankfurter Rundschau nicht mehr zwei, sondern drei Geschäftsführer.

Der dritte heißt Jens Berendsen und ist gleichzeitig Geschäftsführer beim neuen Eigentümer der Rundschau: der SPD-Medienholding DDVG. 1999 hat Berendsen gegen die zeitweilige Aussetzung der Rechtschreibreform in Schleswig-Holstein Klage beim Verwaltungsgericht Kiel eingereicht mit der Begründung, daß seine beiden Töchter keinen Unterricht mehr erhalten sollten in einer Rechtschreibung, die »ab dem Jahr 2006 als falsch gilt«.

Das alles muß man vielleicht wissen, um zu verstehen, wie die Frankfurter Rundschau auf die Idee kommt, die KMK-Vorsitzende Doris Ahnen (SPD) zwölf Tage nach ihrem doch eher problematischen Spiegel-Interview aufs vorteilhafteste zu portraitieren.

Die »Medienkampagne gegen die längst beschlossene Rechtschreibreform« bleibt in diesem Portrait natürlich nicht unerwähnt; der seit Jahren anhaltende Protest von Akademien, Wissenschaftlern, Schriftstellern, Verlegern und Literaturnobelpreisträgern dagegen schon. Die Rundschau folgt zwar, wie sie im Mai anläßlich der Übernahme durch die DDVG bekundete, »ihren Grundwerten und niemandem sonst« – doch zu diesen Grundwerten gehört eben auch eine gewisse Kunst- und Intellektuellenfeindlichkeit.



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