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03.11.2004
 

Habermas oder Luhmann
War die Rechtschreibreform legitim?

Aus welchen Überlegungen heraus mag wohl Jürgen Habermas als nahezu einziger Suhrkamp-Autor darauf bestehen, daß seine Bücher in reformierter Rechtschreibung erscheinen?

Wir gestehen, sein Werk zu wenig zu kennen, finden aber einen Hinweis in einem Kommentar von Lutz Hagestedt. Der Habermassche Begriff von Legitimität dürfte eine Rolle spielen, und damit wohl auch die Rivalität zu Niklas Luhmann, der für ein grundsätzlich anderes Legitimitätsverständnis plädierte – und der die Rechtschreibreform bestimmt als eine bewertet hätte, der es an Legitimation mangelt.



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Kommentare zu »Habermas oder Luhmann«
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Kommentar von Jörg Metes, verfaßt am 07.11.2004 um 12.38 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/index.php?show=news&id=128#44


Lutz Hagestedt übrigens schreibt im Unterschied zu Habermas nicht freiwillig reformiert. Sein Herausgeber, der Germanist Thomas Anz, will es so (was Hagestedt von der Reform hält, hat er hier gesagt). Doch warum Thomas Anz es so will, warum er einerseits den erklärten Reformfeind Marcel Reich-Ranicki verehrt und ihm andererseits Internetseiten in refomierter Orthographie widmet, und warum er sich dann wiederum in seiner Eigenschaft als Vorsitzender des Deutschen Germanistenbundes darüber beschwert (F.A.Z. vom 30. 10. 04), daß dieser Deutsche Germanistenbund keinen Sitz im kultusministeriellen Rat für Rechtschreibung bekommen soll - auf der Seite der Reformkritiker wohlgemerkt! -, das will alles so recht nicht einleuchten. Ist Anz Habermasianer?



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