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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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R. M. zu »Zensur II«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 20.27 Uhr verfaßt.

Die Schlagzeilen machen Journalisten, die wiederum nur protokollieren, was ihnen den Behörden mitteilen.


Manfred Riemer zu »Zensur II«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 15.22 Uhr verfaßt.

Daß das Wort Großfamilie diese negative Konnotation bekommen hat und mit einer ganz bestimmten Herkunft verbunden wird, ist natürlich dem Verhalten gewisser Großfamilien selbst geschuldet. Sie machen schließlich die Schlagzeilen, und das nicht erst seit der Coronakrise.


Theodor Ickler zu »Zensur II«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 12.37 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1322#41313

„Wie das Gesundheitsamt für Stadt und Landkreis mitteilte, sind die Betroffenen zum größten Teil Mitglieder verschiedener Großfamilien. Sie stammen aus Göttingen und Umgebung.“ (t-online 30.5.20 über eine Gruppeninfektion)

„Großfamilie“ ist eines der Tarnwörter, die zu verstehen geben: Ihr wißt schon – aber sagen darf man es ja nicht. Dadurch vergiften sie das Klima und schaden natürlich den angeblich Geschonten. Fast möchte man Absicht dahinter vermuten, so offensichtlich und dämlich ist es.



Theodor Ickler zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 12.33 Uhr verfaßt.

Es ist so ähnlich wie mit der Freiheit, die nach dem Wunsch frommer Zeitgenossen nicht nur die Freiheit von etwas sein soll, sondern auch die Freiheit zu etwas. Oder mit dem Kampf für etwas (Kleinschreibung), aber nicht gegen etwas (Großschreibung)(http://www.sprache.org/).

Mehrmals habe ich rühmen hören, daß die Bibel die goldene Regel "positiv" faßt: Behandele deinen Nächsten, wie du von ihm behandelt werden willst! Und nicht "negativ": Was du nicht willst...

Vgl. https://en.wikipedia.org/wiki/Pollyanna_principle


Wolfram Metz zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 12.11 Uhr verfaßt.

Ich denke, daß Gebot von vielen mit geboten assoziiert wird, und das klingt nun mal weniger verbindlich als verboten. Verbotenes darf man nicht tun, Gebotenes sollte man tun, weil die Vernunft es verlangt (nicht der Staat oder sonstwer) – so ungefähr ist wohl der Gedanke. Eine Behörde, die Polizei, der Arbeitgeber verbieten, aber sie gebieten nicht, jedenfalls würde man das heute nicht mehr so ausdrücken. Das verstellt ein wenig den Blick auf die Verbindlichkeit von Geboten.


Theodor Ickler zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 06.03 Uhr verfaßt.

Angesichts von Corona wird auf eine unlogische Weise mit den Begriffen "Verbot" und "Gebot" hantiert. Das Gebot, rechts zu fahren, ist äquivalent dem Verbot, links zu fahren, und kein Gegensatz.
Gemeint ist aber der Gegensatz zwischen Gebot/Verbot einerseits und Ratschlag andererseits.

In den letzten Wochen haben wir immer wieder gehört, daß die Schweden sich aus Einsicht und im Vertrauen auf die Regierung vernünftig verhalten, während die obrigkeitshörigen Deutschen das gleiche aus Angst vor der Polizei tun. Furcht und Zittern bestimmen unser Leben, das hätten wir ohne diese Erklärungen gar nicht bemerkt.


Theodor Ickler zu »Bedeutendst«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 05.56 Uhr verfaßt.

Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1409#24938 ff.

Um Reich-Ranicki zu ehren, druckt die FAZ in ihrer Anthologie schon wieder den alten Text über Goethes "Rezensent" ab. "Kontraproduktiv", wie man heute sagt.


Manfred Riemer zu »Suchmaschinenrätsel«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 01.18 Uhr verfaßt.

Sind diese beiden Verweise als Widerspruch oder als Bestätigung gemeint?

Soweit ich sehe, steht in beiden genau das, was ich gesagt habe.


Manfred Riemer zu »Suchmaschinenrätsel«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 01.18 Uhr verfaßt.

Sind diese beiden Verweise als Widerspruch oder als Bestätigung gemeint?

Soweit ich sehe, steht in beiden genau das, was ich gesagt habe.


Germanist zu »Suchmaschinenrätsel«
Dieser Kommentar wurde am 30.05.2020 um 00.42 Uhr verfaßt.

Wikipedia: 1. Rundfunk-Urteil


Wolfram Metz zu »Suchmaschinenrätsel«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2020 um 23.30 Uhr verfaßt.

https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/av-o1154488-100.html


Manfred Riemer zu »Suchmaschinenrätsel«
Dieser Kommentar wurde am 29.05.2020 um 22.28 Uhr verfaßt.

Nach meinem Verständnis kann das Verfassungsgericht nichts verbieten. Es urteilt nur auf der Grundlage bestehender Gesetze.


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