Theodor Ickler zu »Buch oder Bildschirm«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 18.32 Uhr verfaßt.
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Ich bin kein Experte, aber ich glaube, daß der folgende Gastbeitrag die Möglichkeiten der KI weit unterschätzt:
https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/kuenstliche-intelligenz-ist-dumm/
Es geht doch nicht nur um die Auswertung großer Textkorpora wie bei ChatGPT.
(Ob der Verfasser sich noch daran erinnert, daß er vor 50 Jahren in Delhi sein Fotomaterial in meinem Kühlschrank deponiert hat?)
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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 16.59 Uhr verfaßt.
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Wie gesagt, jeder muß bangen, daß er in den Epstein-Files "auftaucht", Aber gerade darun nuß es nichts bedeuten. Trump soll jetzt 30.000mal auftauchen, scheint aber trotzdem gut zu schlafen.
„Aus den Epstein-Akten ergeben sich auch Bezüge zur deutschen Politik. Insbesondere die AfD und Ex-Kanzlerin Merkel sind wiederholt Thema.“
O je!
„Demnach tauschte sich Epstein mit mehreren Personen über die Ex-Kanzlerin aus – und äußerte sich verachtend über sie.“ (t-online.de 3.2.26)
Ach so!
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Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 09.33 Uhr verfaßt.
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„Die romanischen Sprachen sind ungleich ‚männersprachlicher‘ als das Deutsche. Im Spanischen zum Beispiel steht die Väter auch für ‚die Eltern‘, die Brüder auch für ‚die Geschwister‘, die Großväter kann auch die Großmütter einschließen, steht also für ‚Großeltern‘, und die Onkels, die Vettern und die Neffen, auch für die Tanten, die Cousinen und die Nichten: los padres, los hermanos, los abuelos, los tíos, los primos, los sobrinos.“
Das gibt es auch in älteren Sprachen wie Sanskrit (pitarau usw.). Das männliche Glied (pardon!) der inklusiven Opposition ist das unmarkierte. Dadurch wird die Sprache aber nicht männlicher.
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Theodor Ickler zu »Synonymie«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 09.20 Uhr verfaßt.
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Traditionell sprechen wir von der Nilschwelle, obwohl „Schwelle“ in dieser Bedeutung sonst nicht gebräuchlich ist und anderen Flüssen keine Schwelle zugeschrieben wird.
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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 07.34 Uhr verfaßt.
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Wer ständig gegen den Sozialstaat polemisiert, hat sich schon auf die Seite derjenigen geschlagen, die den Staat als gewinnorientiertes Unternehmen betreiben wollen. Das versteht sich nicht von selbst. Ursprünglich war der Staat „Gemeinwesen“ (res publica). Der nächste Schritt ist, die Wohlhabenden als „Leistungsträger“ zu identifizieren. Den faulen Rest muß man so knapp wie möglich halten.
Trump will auch die internationalen Beziehungen privatisieren, durch einen Club mit ihm selbst als Vorsitzenden und Letztentscheider auf Lebenszeit. Frau Weidel empfiehlt Deutschland, sich als zahlendes Mitglied zu bewerben.
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Theodor Ickler zu »Niedriger hängen!«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 06.55 Uhr verfaßt.
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Im Wartezimmer sitzt ein Mann neben mir, der den Wälzer „The laws of human nature“ liest und sich sogar Notizen macht, vielleicht ist er als Motivationscoach tätig. Der Verfasser Robert Greene ist einer der Männer, die es ohne besondere Qualifikation darauf angelegt haben, Bestseller zu schreiben. Zum Fremdschämen gibt es hier seine 48 Gesetze der Macht: https://de.wikipedia.org/wiki/Die_48_Gesetze_der_Macht
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Manfred Riemer zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 05.56 Uhr verfaßt.
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Historisch, na gut, ich will es mir merken. Ich hatte den Trend nur in meiner eigenen Lebenszeit so wahrgenommen.
Andererseits gibt es unzählige Beispiele, wo die Genusangleichung gar nicht möglich ist:
die Frau als Mensch; der Mensch als Maschine; das Tier als Kreatur; der Fotoapparat - ein Gerät zum ...; die Feile als Werkzeug; ...
Daraus könnte also kaum jemals eine allgemeine Regel wwrden.
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Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 05.25 Uhr verfaßt.
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„Chrismon“ hat Herausgebende und Autoren, jeweils beiderlei Geschlechts. Die Genderautomatik springt nur an, wenn der Stimulus -er auftritt.
(Bange Frage wie immer; Hilft das den Frauen?)
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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 04.27 Uhr verfaßt.
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Die eigentliche Sensation wäre es, wenn irgendein Prominenter NICHT in den Epstein-Files auftauchte. Bei Epsteins hängen sie alle an der Wand: Clinton, Chomsky, Gates, die Trumps, Abertausende... Andere Leute sammeln Briefmarken oder Bierdeckel. Wenn es Epstein um kompromittierendes Material gegangen wäre, hätte er es wohl nicht so zur Schau gestellt. Er hat ja anscheinend niemanden erpreßt, sondern die ganze Frage vorab erledigt: Seht her, wir gehören alle zusammen in universaler Sauerei!
Was mich, unabhängig davon, schon lange wundert: Warum setzen Menschen, die im Licht der Öffentlichkeit, also dauernd unter Beobachtung stehen, um einer kleinen sexuellen Wunscherfüllung willen (Rummachen mit Jugendlichen und so) ihre Existenz aufs Spiel? Verklemmtheit (Professor Unrat) und entsprechende Überwältigung des Verstandes kommt doch heute kaum in Frage.
Zu Trump hat sich kürzlich seine Nichte Mary noch einmal geäußert. Hörenswert (MS Now).
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Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 03.02.2026 um 04.06 Uhr verfaßt.
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Historisch trifft das nicht zu. Die mechanische Angleichung des Genus durch Motion war immer üblich und wurde auch "sexuell" gedeutet, bis hin zur Allegorese: Roma victrix, Theologie als Königin der Wissenschaften, die Geschichte als Lehrmeisterin usw.
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Manfred Riemer zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 02.02.2026 um 22.09 Uhr verfaßt.
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[i]Hawaii liegt auf einer riesigen tektonischen Platte, die alle Inseln Richtung Nordwesten bewegt. Schon bei der Entstehung wandert jede Insel weiter, während dahinter eine neue heranwächst. Das Ergebnis ist eine Kette von Inseln, jede jünger als ihre Vorgängerin.[/]
(3sat, heute 21.05 Uhr)
Erstens gibt es gar keine Notwendigkeit der Kongruenz des grammatischen Geschlechts von Subjekt und einem Substantiv im Prädikativ. Und zweitens finde ich es gerade auch in diesem Fall einfach unsinnig, einem unbelebten Gegenstand ein biologisches Geschlecht zuzuordnen. Das Suffix -in kennzeichnet das biologische Geschlecht.
Früher gab es das auch kaum, diese neue Mode kam erst mit der Genderei auf, seit man glaubt, das generische Maskulinum mit allen Mitteln unterdrücken zu müssen, wo immer es nur möglich zu sein scheint.
Nebenbei, daß der Nachfolger immer jünger ist als der Vorgänger, ist auch nicht gerade originell.
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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 02.02.2026 um 15.22 Uhr verfaßt.
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„Ich lese gerne in Gottschalks (nein, nicht der Thomas) „Germanische Götter- und Heldensagen“. Nicht nur des Inhalts und seiner großen spirituellen Bedeutung, sondern auch der über 100 Jahre alten, wunderschönen Sprache wegen, die so viel mehr auszudrücken vermochte.“
Leserzuschrift, nachdem Roland Tichy das (naive und überflüssige) Buch von Roland Kaehlbrandt über die Schönheit der deutschen Sprache gerühmt hat.
Nein, nicht der Thomas, sondern der Gustav, aber auch nicht der Gottschalk, sondern der Schalk. Und „so viel mehr“ - als wer?
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