Erich Virch zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 28.09.2026 um 14.57 Uhr verfaßt.
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https://web.mit.edu/jmorzins/www/harrison_bergeron.html?utm_source=chatgpt.com
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Theodor Ickler zu »Rhetorik«
Dieser Kommentar wurde am 28.09.2026 um 14.22 Uhr verfaßt.
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Warum hat Herr Amthor den Strandkorb von seinem Balkon wieder entfernen lassen? Nur weil die üblichen Verdächtigen darüber geredet haben, wie sie eben über alles reden? Er enttäuscht mich doppelt. Strandkörbe stehen heute in vielen schlichten Gärten und sind kein übertriebener Luxus, wenn auch ziemlich unbequem, wie ich auf Juist gerade wieder feststellen mußte. Ich liebe sie trotzdem, wahrscheinlich wegen der Kinder und Enkel, mit denen ich so viel Zeit darin und drum herum verbracht habe.
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Theodor Ickler zu »Rhetorik«
Dieser Kommentar wurde am 28.09.2026 um 04.46 Uhr verfaßt.
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Zu http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1024#55797 (wieder einmal)
Philipp Amthor läßt einen Strandkorb auf seinen Balkon stellen, und das Volk echauffiert sich.
In den Medien wird Amthor als "politisches Talent" bezeichnet, das haftet dem jungen Mann seit längerem an und definiert, was hierzulande unter einem "politischen Talent" verstanden wird. Eine selbsterfüllende Zuschreibung. Solche Talente bleiben, solange man daran glaubt, immer obenauf. Dieser Aspekt der Gruppendynamik wird zu wenig beachtet.
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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 28.09.2026 um 04.04 Uhr verfaßt.
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Das Privileg, intelligenter zu sein und sich folglich auch gesünder zu ernähren und länger zu leben (und auch noch mehr zu verdienen und die unerhörten Privilegien der Privatversicherten zu genießen), kann nicht straflos hingenommen werden. Eine Sondersteuer auf Intelligenz muß her („Risikostrukturausgleich“)!
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Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 27.09.2026 um 05.40 Uhr verfaßt.
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Glaubt man wirklich, „Studenten“ lasse uns übersehen, daß es auch studierende Frauen gibt, weshalb „Studierendenwerk“ und „Studierendenwohnheim“ gesagt werden sollte? Luise Pusch hat bekanntlich gesagt, der feministische Eingriff tue „dem deutschen Sprachsystem nicht mehr Gewalt an als dieses System uns Frauen antut“. Also – nach ihren eigenen Prämissen – sehr viel Gewalt. Und das soll allgemein durchgesetzt werden? Auf diesem Weg ist man schon weit vorangekommen, vor allem die „unfreien“ Texte, wie ich es nenne, machen so gut wie alle mit. Also die amtlichen und die von Pressestellen usw. redigierten Texte, hinter denen kein verantwortlicher Sprecher mehr erkennbar ist. Die Atomisierung der Verantwortung war schon immer der Königsweg in die Unfreiheit. Es gibt dann nur noch Mitläufer (willige Vollstrecker), leicht zu entschuldigen.
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Theodor Ickler zu »Delirium«
Dieser Kommentar wurde am 27.09.2026 um 04.13 Uhr verfaßt.
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Eine andere nutzlose Metapher, die neben „Gedankenlesen“ gebraucht wird, ist das „Hineinversetzen“. Beides gehört in den Rahmen der (Theorie der) „Theory of mind“ oder, wie man früher sagte, der Erkenntnis des „Fremdseelischen“. Trotz der unendlichen Literatur zu diesem Thema halte ich den ganzen Ansatz für falsch und überflüssig. Darauf deutet u. a. schon der großzügige Gebrauch der Anführungszeichen und offenkundigen, aber nie eingelösten Metaphern hin. Statt dies einzusehen und daran zu arbeiten, neigen die Kognitivisten im Gegenteil dazu, ihre mentalistische Hypothese immer weiter ins Tierreich auszudehnen, bis hinunter zu den Insekten, denen in besonders absurden Texten Selbst- und Fremderkenntnis zugeschrieben wird. Und warum auch nicht? Widerlegen läßt es sich so wenig wie die Überlegungen, die Spinozas „Stein“ anstellt (als Reductio ad absurdum: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1587#48750).
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Manfred Riemer zu »Delirium«
Dieser Kommentar wurde am 27.09.2026 um 00.15 Uhr verfaßt.
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Ist Snape nicht selbst einer der Gedankenleser? Mit "Thoughts are not etched on the inside of skulls" kann er dann ja nur meinen, daß es nicht ganz einfach ist.
Aber warum sollte Gedankenlesen gleich tödlich sein?
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Theodor Ickler zu »Delirium«
Dieser Kommentar wurde am 26.09.2026 um 19.10 Uhr verfaßt.
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Man macht sich gar nicht recht klar, was „Gedankenlesen“ (mind reading) für uns bedeuten würde, wenn es so etwas wirklich gäbe. Meist geht es ja nur um philosophisch ausgedachte Situationen, die nicht komplexer sind als ein Pokerspiel. Realistischer sieht Professor Snape die Sache: „Only Muggles talk of ‘mind-reading’. The mind is not a book, to be opened at will and examined at leisure. Thoughts are not etched on the inside of skulls, to be perused by an invader. The mind is a complex and many-layered thing, Potter… or at least, most minds are...“ (Harry Potter and the order of the Phoenix)
Wäre das Lesen beliebiger Gedanken möglich, könnte man kaum noch leben – jedenfalls ohne die schwere Kunst der „Occlumency“. Die Kognitivisten und Vertreter einer „Theorie des Geistes“, die so leichtfertig vom Gedankenlesen reden, scheinen sich das nicht bewußt zu machen.
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Theodor Ickler zu »Kopfrechnen«
Dieser Kommentar wurde am 26.09.2026 um 16.49 Uhr verfaßt.
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Die Erzeugungskosten von Solarstrom betragen inzwischen 5 Ct, in Spanien sogar nur 1 Ct pro KWh. Die Erneuerbaren erzeugen seit 2025 weltweit mehr Strom als die Kohle. Das reicht zwar nicht, ist aber doch erstaunlich schnell gekommen, wie man mal anerkennen muß. Die Rechtsradikalen werden es schwer haben, gegen die Arithmetik zu kämpfen.
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Theodor Ickler zu »Jede und jeder«
Dieser Kommentar wurde am 26.09.2026 um 16.27 Uhr verfaßt.
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Die Max Planck Gesellschaft respektiert naturgemäß alle Wissenschaften – außer der Sprachwissenschaft. Darum gendert sie ihre Veröffentlichungen, wie ich schon mehrmals am Magazin „Max Planck Forschung“ gezeigt habe, das man auch online gratis lesen kann. Sie verwendet entweder das Partizip („Forschende“) oder, wenn es kein Verb gibt, Doppelnennung („Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler“, „Bürgerinnen und Bürger“, stets mit der ebenso galanten wie herablassenden Erstnennung der Damen).
Oft hat das Gendern keinen Sinn. Keime, die Krankheiten erregen, sind „Erreger“, Zellen, aus denen etwas entstehen kann, sind „Kandidaten“ usw. Es gibt aber auch unpersönliche „Netzbetreiber“, „Akteure“, „Energieversorger“, „Anbieter“, „Produzenten“ (alle auf der gleichen Druckseite). Man kann nämlich nicht nicht gendern, irgendein Genus haben die Substantive immer. Im Default-Fall ist es das maskuline. Man nennt es auch das generische Maskulinum. Dessen Existenz bestätigt sich also glanzvoll auf jeder Seite. Das haben diese „Forschenden“ oder vielmehr ihre „Redigierenden“ nicht begriffen.
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Theodor Ickler zu »Trüber Morgen«
Dieser Kommentar wurde am 26.09.2026 um 14.47 Uhr verfaßt.
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Trump nennt die Straße von Hormus „Trump Strait“, schafft es aber nicht, sie offenzuhalten.
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Theodor Ickler zu »Bilder«
Dieser Kommentar wurde am 26.09.2026 um 14.45 Uhr verfaßt.
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„Seit ihrer Jugend steht sie vor der Kamera. Inzwischen hat sich Wolke Hegenbarth mehrere weitere Standbeine aufgebaut.“ (t-online.de 26.9.26)
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