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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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11.05.2007
 

Irreführung
Die F.A.Z. hat nicht genug nachgedacht

Wenn ich auf der Medienseite in zwei Berichten über Fernsehangelegenheiten jeweils fürs Erste lese, denke ich natürlich sofort an des Erste Programm. Es ist aber bloß die adverbiale Wendung gemeint.

In derselben Ausgabe wird dem ehemaligen Bundesverfassungsrichter Dieter Grimm zum Siebzigsten gratuliert. Wir schließen uns an und erinnern an seine Mitwirkung am Rechtschreiburteil, einem Tiefpunkt höchstrichterlicher Rechtsprechung (das meinen auch manche Juristen). Die Richter haben sich seinerzeit nicht getraut, der Einschätzung der Kultusminister zu widersprechen, die Neuregelung werde das Schreiben vereinfachen. Grimm und die anderen haben sich seinerzeit die fehlerhaften Gutachten ihrer Juristen-Kollegen Loewer und Wieland (Grimm-Schüler!) umstandslos zu eigen gemacht. Seither ist viel geschehen, was den Richtern die Schamröte ins Gesicht treiben müßte, aber man weiß ja, wie Juristen sich alles zurechtzulegen wissen, bis sie selbst sich nichts mehr vorzuwerfen haben. Oder hat man schon einmal gehört, daß jemand aus dieser Zunft eingestanden hätte, er habe sich geirrt? Déformation professionelle.



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Kommentare zu »Irreführung«
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Kommentar von R. M., verfaßt am 13.12.2014 um 16.12 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#27549

Da gibt es noch viel Schlimmeres. Amerikanische Bibliotheken z. B. katalogisieren ostpreußische Bücher unter "Kaliningrad oblast – history".
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 13.12.2014 um 08.25 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#27547

Nach Angaben des eifrigen Blogger gavagai (Herbert Huber, das Pseudonym ist eine philosophische Anspielung) ist unser Freund Friedrich Denk in "Wohlau, Polen" geboren. (http://www.gavagai.de/buch/zwk/HHBZW07.htm)

Wohlau liegt im damaligen Niederschlesien, genau wie mein Geburtsort, nur auf der anderen Seite der Neiße. Das alte Problem. Bei archäologischen Stätten gibt man üblicherweise die heutige Länderbezeichnung an. Aber bei (ehemals) deutschen Ortschaften?
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 13.01.2013 um 16.12 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#22344

Aus dem Artikel geht wenigstens hervor, was die FAZ verschweigt: daß Grimm nicht nur "früherer Verfassungsrichter" ist, sondern jetzt im Verwaltungsrat des ZDF sitzt.
 
 

Kommentar von Oliver Höher, verfaßt am 13.01.2013 um 00.51 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#22342

Nochmal zu Dieter Grimm und der neuen Steuer fürs Staatsfernsehen: http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/rundfunk-schon-gezuernt-12023234.html
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 11.01.2013 um 09.08 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#22321

Dieter Grimm, mitschuldig am Rechtschreiburteil des Bundesverfassungsgerichts, enttäuscht uns nicht. In der FAZ verteidigt er die neue Fernsehgebühr. Die Argumente sind wie gewohnt hanebüchen. Das öffentlich-rechtliche Fernsehen sei zur Vollversorgung der Bevölkerung verpflichtet. Die meisten Bürger bezögen ihre politische Bildung aus dem Fernsehen, darum müßte alle dafür zahlen usw. Auch Unterhaltungssendungen trügen zur politischen Bildung bei.

Wenn so viele Bürger fernsehen, müßten ihre Gebühren doch ausreichen? Außerdem wirft diese Heranziehung der politischen Bildung die Frage nach der Qualität auf, die eigentlich nichts mit der Zahlungspflicht zu tun hat. Und es gibt keine Pflicht zur politischen Bildung. Die Teilnahme an Wahlen ist weder verpflichtend noch an den Nachweis politischer Bildung gebunden. Hunderttausende interessieren sich nicht für Poitik, das ist ihr gutes Recht. Hunderttausende interessieren sich für Politik, lesen aber Zeitung, statt fernzusehen.

Das Interview mit Grimm steht noch nicht im Netz. Es ist ein Musterbeispiel für Rabulisitk. Die Rundfunkanstalten wissen, an wen sie sich wenden müssen: Kirchhof und Grimm.

Zum Glück klagen potente Unternehmen gegen die unsinnige Mehrbelastung, aber hoffentlich gehen die Interessen der nichtorganisierten Fernsehverweigerer dabei nicht ganz verloren. Mit Ausnahmeregelungen für Unternehmen (deren politische Bildung und Vollversorgung unsere Vorstellungskraft strapaziert) wäre uns nicht gedient.


 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 08.03.2010 um 09.58 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#15809

Damals war bekanntgeworden, dass der frühere Schulleiter Gerold Becker ehemalige Schüler sexuell missbraucht hatte. (morgenweb 8.3.10)

Wenn es ehemalige Schüler waren, dann waren sie ja erwachsene Schulabgänger, und das Ganze wäre nicht weiter zu beanstanden gewesen. Das ist wie mit der "ehemaligen DDR".

Da hier von Illustrationen die Rede war, möchte ich noch etwas erwähnen, was mir am Wochenende wieder auffiel: Wenn in Zeitungen etwas über "Lernen" erscheint, kann man sicher sein, daß ein Foto mit Kindern vor Computerbildschirmen beigegeben ist. "Lernen" wird allmählich synonym mit "vor dem PC sitzen". Von den großartigen Erfolgen der "Laptop-Klassen" ist ja nicht mehr viel zu lesen, aber die Ideologie, daß ohne Internet alles nichts ist, besteht fort. Das wird sich noch rächen. (Ich bin gewiß kein Technikfeind, arbeite seit 25 Jahren mit dem PC.)
 
 

Kommentar von Deutsche Sprachwelt, verfaßt am 17.05.2007 um 06.17 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8565

FAZ: Nach dem Einknicken folgt der Sprachpreis
Frank Schirrmacher, Herausgeber und Feuilletonleiter der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ), erhält den „Kulturpreis Deutsche Sprache“. Das teilte der Verein Deutsche Sprache (VDS) Anfang Mai mit. Der Verein verleiht den Preis noch zusammen mit der Eberhard-Schöck-Stiftung. Die Theo-Münch-Stiftung ist bereits vor einiger Zeit ausgestiegen. Das Preisgeld wurde in diesem Jahr von 35.000 Euro auf 30.000 Euro gesenkt.

Die Verleihung an einen FAZ-Herausgeber verblüfft Sprachfreunde, denn sie fällt ausgerechnet in das Jahr, in dem die FAZ wieder in reformierter Rechtschreibung erscheint, nachdem sie unter dem Druck der Kultusminister eingeknickt war und sich gegen die traditionelle Rechtschreibung entschieden hatte. Die Zeitung hatte damit zahlreichen sprachempfindlichen Menschen vor den Kopf gestoßen und unter ihren Lesern heftige Proteste ausgelöst. Die FAZ erwägt außerdem, in diesem Jahr auch die Frakturschrift abzuschaffen und auf der Titelseite Wort zum Teil durch Bild zu ersetzen. Sprachkritische Beiträge werden in der Zeitung im Gegensatz zu früheren Jahren nur noch selten abgedruckt. Warum also erhält ein FAZ-Herausgeber ausgerechnet jetzt diesen Sprachpreis?

Dieses zeitliche Zusammentreffen ist mit Sicherheit kein Zufall und muß im unmittelbaren Zusammenhang mit der Rechtschreibreform gesehen werden. Der Germanist Helmut Glück, der für die Preisverleihung an Schirrmacher verantwortlich ist, gehörte der „Studiengruppe Geschriebene Sprache“ an, einer Vereinigung von Sprachwissenschaftlern, die zwar einzelne Widersprüchlichkeiten der Rechtschreibreform kritisierte, die Reform insgesamt jedoch retten wollte. Neben Glück war auch der Rechtschreibreformer Peter Eisenberg Mitglied dieser Gruppe.

Der Bamberger Germanist Glück ist wahrscheinlich auch für die Verleihung der Ehrendoktorwürde der sprachwissenschaftlichen Fakultät der Universität Bamberg an den Reformer Eisenberg verantwortlich. Eisenberg nahm diese Auszeichnung am 2. Mai dieses Jahres für seinen „Einsatz für eine brauchbare Rechtschreibung“ entgegen. Eisenberg, der noch heute Mitglied des von der Kultusministerkonferenz eingesetzten Rechtschreibrates ist, hatte mit einem Kompromißvorschlag geholfen, die Rechtschreibreform zu retten. „Eine Rücknahme der Reform wäre eine kulturpolitische Katastrophe“, hatte Eisenberg gewarnt.

Helmut Glück begründet die Entscheidung für die Preisverleihung an Schirrmacher folgendermaßen: „Die Beiträge von Frank Schirrmacher zeichnen sich aus durch Stilsicherheit, Eleganz und beispielhafte journalistische Qualität“. Der Kulturpreis Deutsche Sprache 2007 solle ein Zeichen dafür setzen, daß die Sprache des Journalismus eine Vorbildfunktion erfülle. Es müsse maßgebliche Zeitungen geben, die unabhängig sind von sprachlichen Moden. Die Redaktionen dieser Medien trügen deshalb eine große Verantwortung. Dieser Verantwortung werde Schirrmacher in vorbildlicher Weise gerecht.

Zumindest für die Verfechter der bewährten Rechtschreibung ist dieser Preis an Schirrmacher und noch vielmehr die Begründung ein Schlag ins Gesicht. Schirrmacher veröffentlichte sein Buch „Minimum“ bereits in einer reformierten Schreibweise, als die FAZ noch an der traditionellen Rechtschreibung festhielt. Nicht nur damit ist er dem Blatt, das er herausgibt, bei der Frage der Orthographie in den Rücken gefallen. Hatte Schirrmacher im August 2004 die Rechtschreibreform unter dem Eindruck des Ausstiegs der Springer-Presse noch als „öffentliches Unglück“ bezeichnet, war er im Februar 2006 der erste der FAZ-Herausgeber, der die geringfügigen Nachbesserungen an der Reform bejubelte und einen Kurswechsel seiner Zeitung ankündigte: „Die FAZ wird sich diesen Vorschlägen anschließen können“, sagte er damals der Frankfurter Rundschau.

Vielleicht hat für Schirrmacher – laut „tageszeitung“ (taz) dürfen ihn seine Freunde „Frankie-Boy“ nennen – bei der Annahme dieses Sprachpreises der Gedanke eine Rolle gespielt, mit diesem vom peinlichen Einknicken der FAZ bei der Rechtschreibung ablenken zu können. Dafür hat er einen bereitwilligen Partner gefunden, der sich vermutlich im Gegenzug wohlwollende Berichterstattung erhofft. Die taz hat darauf hingewiesen, daß im Feuilleton der FAZ „etwa in den Wochen vor Schirrmachers Auftritt in der Gesprächssendung ‚Beckmann‘ keine Zeile und schon gar keine kritische über die ARD-Sendung zu lesen“ war.

Ist Schirrmachers Feuilleton tatsächlich so unabhängig von Mode und Zeitgeist, wie die Begründung für die Preisverleihung vermuten läßt? In den Feuilletondebatten um Walser, Oettinger oder Grass war Schirrmacher jedenfalls immer auf der sicheren Seite. Viele Beobachter sind der Ansicht, daß der FAZ-Herausgeber den Kulturteil stärker dem Zeitgeist verpflichtet hat. Als Schirrmacher im Februar 2001 seine besten Feuilletonredakteure, darunter etwa Thomas Steinfeld oder Franziska Augstein, an die „Süddeutsche Zeitung“ verlor, bedeutete das einen herben Verlust an sprachgewandten Verfassern. Das FAZ-Feuilleton erholte sich nur schwer davon.

Schirrmacher sollte diesen Preis nur annehmen, wenn er gleichzeitig die Rückkehr der FAZ zu den bewährten Rechtschreibregeln erklärt. Alles andere ist unglaubwürdig.



 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 16.05.2007 um 13.20 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8550

Seit einigen Jahren werden auf Portraitphotos auch immer die Schädeldecken abgeschnitten wie bei den Frühstückseiern! Das wäre früher undenkbar gewesen und zeigt auch, wie wenig Achtung man den gezeigten Menschen entgegenbringt. Scheint aber niemanden zu stören.

Überhaupt setzen sich jetzt immer mehr Bildfehler als "peppig" durch (stürzende Linien, Reflexionen, Weitwinkel-Kopffüßler usw.). Grauenvolle Zeiten sind das.
 
 

Kommentar von Thomas Roediger, verfaßt am 16.05.2007 um 13.16 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8549

Bei dem Thema fällt mir gerade ein:

Egal ob Fernsehen, Presse oder Buch: Titel werden nur noch kleingeschreiben. Eine Regel dazu gibt es wohl nicht, aber jeder hält sich mittlerweile daran, egal ob auf einem Plakat, in den Nachrichten oder gar in einem Sachbuch. Das scheint überaus ästhetisch, cool und modern zu sein. Nur, ich find einfach keine Regel.

 
 

Kommentar von Rominte van Thiel, verfaßt am 16.05.2007 um 12.09 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8548

Mitteldeutsche Zeitung: "... dem Bericht zu Folge ..." Im Sinne der Reform doch ganz konsequent und logisch.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 16.05.2007 um 07.54 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8543

Gestern brachte der Privatsender ATV in einem eingeblendeten Text:

"Sie kam nur ihrem Robert zu Liebe."
 
 

Kommentar von Manfred Riemer, verfaßt am 15.05.2007 um 00.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8532

Noch zwei Beispiele aus der FAZ, der Serie FRANKFURTER ANTHOLOGIE:

Am 31.3.07 erschien dort in der dicken Überschrift das Wort Still-Leben. Ob die FAZ vielleicht damit zu viele Schmähungen geerntet hat oder ob Reich-Ranicki endlich mal ein Machtwort gesprochen hat, weiß man nicht, jedenfalls steht in der Anthologie vom 21.4.07 wieder ein Stilleben, etwas kleiner zwar, aber immerhin.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 14.05.2007 um 08.05 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8511

Ergänzung

"aufkochen" (tr.) wird hier intransitiv gebraucht, das könnte auch noch hervorgehoben werden.
 
 

Kommentar von Ballistol, verfaßt am 14.05.2007 um 08.04 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=838#8510

Heute auf spiegel.de, alles in einem einzigen Artikel:

...und den Angaben eines weiteren Ex-RAF Mitglieds...

Die Diskussion über die Frage, wer damals wirklich im Beifahrersitz des Motorrads gesessen hatte(...), war erst vor wenigen Wochen erneut aufgekocht.

Anders als bei einigen der übrigen Ex-RAF-Mitgliedern...

An einer möglichen Wiederaufnahme seines Verfahrens, über die in den vergangenen Monaten immer wieder spekuliert worden war (richtig wäre: wurde), habe er allerdings kein Interesse...
 
 

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