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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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08.10.2011
 

Schreiben heißt Rechtschreiben
Gegen den Soziologismus der Normenkritik

Der Vortrag, den Kirill Levinson im Januar 2012 im Einstein-Forum halten will (s. Diskussionsforum), ist offenbar derselbe, den er unter gleichem Titel schon 2001 als Stipendiat am Institut für Europäische Geschichte in Mainz veröffentlicht hat:
www.ieg-mainz.de/likecms/media/public/ieg_pdf/Jahresbericht2001.pdf (S. 63; nur Terminangabe, kein Text).

Man kann das Wesentliche hier nachlesen:
Kirill Levinson: "Rechtschreibunterricht und Erziehung zum Gehorsam" (books.google.de, S. 195–220).

Darin wird übergangen, daß überall auf der Welt, wo überhaupt geschrieben wurde, zugleich "richtig" geschrieben werden mußte, ganz unabhängig von den sozialen und politischen Verhältnissen. Man müßte also überall "Rechtschreibunterricht als Erziehung zum Gehorsam" deuten, was ja nicht schwerfallen dürfte.

Im Hintergrund taucht immer mal wieder der Gedanke einer "Liberalisierung" auf. Wie soll man sich das vorstellen? Man kann natürlich auch daran denken, die Aussprachenorm im Fremdsprachenunterricht zu "liberalisieren". Aber wäre den Schülern damit ein Dienst erwiesen?



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Kommentare zu »Schreiben heißt Rechtschreiben«
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Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 29.03.2015 um 07.28 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#28446

Matthias Heine stellt in der "Welt" frühere Reformvorschläge vor, die sich nicht durchgesetzt haben. Allerdings handelt es sich nur zum Teil um Rechtschreibfragen. Zesen, Grimm u. a. wollten manchmal nur ältere Wortformen in Erinnerung rufen oder wiederherstellen. zu "dehein/dhein" statt "kein" schrieb Zesen:
„Die alten Deutschen haben vor das k. das dh oder deh gebraucht / daher findt mann noch in den alten buechern / dhein / dehein / dheinerley vor kein / keinerley-“
Damit wollte er wohl nicht sagen, daß die alten Deutschen den Laut k mit dh oder deh wiedergegeben hätten, sondern es handelt sich hier um die Etymologie. (Zu Zesen gibt es eine Erlanger Dissertation von Chrystèle Schielein, der ich auch das Zitat entnommen habe.)

"wäscht" statt "wäschst" (1876) sollte der tatsächlichen, zumindest weit verbreiteten Aussprache gerecht werden.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 12.02.2015 um 07.47 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#28062

Kirill Levinsons Vortrag läßt sich immer noch weiter melken, eigentlich ein ganzes Leben lang. In vier Wochen ist es wieder so weit:

Kirill Levinson (Moskau): „Die soziale Konstruktion des Rechtschreibfehlers im deutschen und im russischen Sprachraum.“ (Deutsches Historisches Institut Moskau: Stipendiatentag 12.3.2015)
 
 

Kommentar von Jan-Martin Wagner, verfaßt am 21.06.2013 um 22.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#23466

Den Vortrag, den Kirill Levinson im Januar 2012 im Einstein-Forum gehalten hat, kann man als Hörbeitrag bei DRadio Wissen abrufen (Beitrag der Reihe "Hörsaal" vom 04.06.2013), siehe hier (Dauer: ca. 50 Minuten).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 07.06.2013 um 16.42 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#23372

Der Vortrag, mit dem Kirill Levinson seit Jahren durch die Lande zieht („Rechtschreibunterricht und Erziehung zum Gehorsam“), ist zwischendurch (2007) auch mal in einer Zeitschrift erschienen und wird vom Verlag auch auf englisch zusammengefaßt:

Kirill Levinson
Instructing Orthography and Instilling Obedience
This article describes teaching orthography at 19th century German schools as a process of instilling obedience in children. Discipline and obedience being among the German educational system’s principal values, teachers sought to make children obey spelling rules even when these rules were not yet officially established. For children who spoke diverse dialects at home, learning the contradictory and illogical High German spelling rules meant abandoning the idea that writing was a way to put down what they thought. Instead, they had to learn to obey what the teacher or the dictionary prescribed.

Böhlau Verlag: Zusammenfassung Historische Anthropologie, 15,2 (2007)

Ist das nicht lustig?
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 27.01.2013 um 11.03 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#22488

Zur Veranschaulichung möchte ich die neueste "Anfrage des Monats" aus den Mitteilungen des Lektorenverbandes VFLL zitieren:

Überarbeiten eines Buchtextes!
Wichtig dieser Text, außer den Einleitungs-Elementen, ist eine Übersetzung und in Vers Form. Wichtig ist mir das/die Lektor/in, spirituell, mystische Erkenntnisse in ihren Zusammenhänge verstehen kann. Das Buch umfasst 125 Seiten, davon sind ca. 20 Seiten Volltext.
Zeitaufwand: ca. 1 – 1,5 Stunden Kostenvoranschlag Festpreis

ADDITIONAL: Feinfüllig, Vertrauensvoll, Ehrlich, Verständnis für mystische Texte (Liebesmystik - Erkenntnismystik)

(Das Gesuch wurde auch deshalb thematisiert, weil trotz Erkenntnismystik unrealistische Vorstellungen in bezug auf den Zeitaufwand erkennbar waren.)
 
 

Kommentar von stefan strasser, verfaßt am 13.07.2012 um 19.25 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#21061

Ich steh’ ein wenig auf der Leitung, zu verstehen, was der gute Mann (Kirill Levinson) eigentlich interdisziplinär untersuchen möchte.
Er sollte einfach einmal z. B. Kochen mit Rechtschreiben vergleichen, dann käme er schnell auf jene Bereiche, wo es Gemeinsamkeiten gibt und jene, wo Unterschiede bestehen. Aus so einer Analyse ergeben sich fast zwangsläufig die Antworten auf seine Fragen.
Zum Test könnte er dann seinen Aufsatz in bewußt verfälschter Schreibung aufsetzen oder noch besser, ihn von einem bekannt schwachen Schreiber als Diktat schreiben lassen.
Dann kann er die Reaktion der Leser oder auch seine eigene darauf analysieren.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 12.07.2012 um 17.39 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#21045

Den Vortrag selbst, mit dem Kirill Levinson zehn Jahre lang durch Deutschland getourt ist, kann ich zwar im Internet nicht finden, aber die folgenden Ausführungen geben hinreichend Auskunft:

www.avbstiftung.de/fileadmin/projekte/LP_AvB_Levinson_Kirill_01.pdf

Mein Haupteinwand bleibt: Gibt es irgendeine Schirftkultur, in der das Schreiben nicht Rechtschreiben war und ist? Die Alte Welt, China?

Im übrigen ist das ein ganz alter Knochen, auf dem Levinson da herumkaut: Rechtschreibung als Disziplinierungsmittel. Da rennt er bei den Altreformern Augst, Mentrup usw. offene Türen ein.

Ich zitiere ein wenig:

"Es ist eine für modernes Abendland typische Überzeugung: Man müsse orthographisch korrekt schreiben, sonst sei man intellektuell und sozial minderwertig."

Eben nicht nur für das Abendland; außerdem übertreibt er.

„Bekanntlich hat die deutsche Schule (wie die russische übrigens auch) neben einer wissensvermittelnden auch eine erzieherische Funktion.“

Gibt es irgendeine Schule auf der Welt, die nicht erziehen will und soll?

"In den Nachkriegsdezennien sollten zwar die Schüler bereits zu „Selbständigkeit, Selbstverantwortung und Mündigkeit“ erzogen werden, in der Praxis jedoch dominierte noch häufig Erziehung zum Gehorsam, auch wenn dies nicht mehr, wie im Kaiserreich, offen deklariert wurde."

Das ist lächerlich. Wir wurden (Abitur 1963) nicht zum Gehorsam erzogen.

Levinson betont immer wieder, er sei kein Fachmann, und erhofft sich alles von "Interdisziplinarität." Daß, wie er beklagt, viele deutsche Professoren solche windigen Studien nicht betreuen wollten, kann man verstehen.
 
 

Kommentar von Karl Hainbuch, verfaßt am 10.10.2011 um 15.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19334

"Rechtschreibunterricht als Erziehung zum Gehorsam"
Ist jetzt eine korrekte Rechtschreibung neben Pünktlichkeit, Ordnungssinn und Wahrheitsliebe auch eine der preußischen Sekundärtugenden, die auf dem geraden Weg nach ... na, wohin wohl, führen?
 
 

Kommentar von Hanno Birken-Bertsch, verfaßt am 10.10.2011 um 14.42 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19332

Herr Ickler erwähnt in seinem Kommentar von 9.20 Uhr den Chaos Computer Club. Ich hatte im Forum schon einmal angemerkt, daß diese Hacker auch in Rechtschreibfragen von der deutschen Einheitslinie abweichen.

Die »Analyse einer Regierungs-Malware« des CCC nun, die hier heruntergeladen werden kann, könnte – meinem ersten Eindruck nach – der dieser Tage am weitesten verbreitete Text in richtiger Rechtschreibung sein.

(Anm. d. Red.: Einen Hinweis auf diesen Report haben wir seit gestern bereits hier.)
 
 

Kommentar von Pt, verfaßt am 10.10.2011 um 12.49 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19330

"Rechtschreibunterricht als Erziehung zum Gehorsam"

Und wenn man die Leute stattdessen zum Ungehorsam erzieht müssen sie auch wieder nur gehorchen!
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 10.10.2011 um 09.20 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19323

Der Beitrag von Matthias Heine in der "Welt", den Frau von Thiel aufgespürt hat (und der hier unter den Thorheiten zu finden ist), zeigt die erwartete Inkompetenz des Verfassers. Auf die vielen Irrtümer einzugehen lohnt nicht. Ob er selbst glaubt, der vorübergehende Widerstand der Springerpresse habe die Revision der Rechtschreibreform ausgelöst? Die Medien verstanden und verstehen viel zu wenig von der Sache. Es waren ja die Reformer selbst, die unter dem Beschuß durch Sprachwissenschaftler schon sehr früh die Reparaturbedürftigkeit ihres Machwerks einsahen. Der Rechtschreibrat hat dann in der kurzen Phase seiner (freilich sehr behinderten) Arbeitsfähigkeit weiterrepariert, bevor er ruhiggestellt wurde. Die Zeitungen und dpa haben dankenswerterweise einiges an Kritik veröffentlicht, aber eigene Einsichten hatten sie nicht aufzubieten.

Es ist auch gewissermaßen befriedigend, daß staatliche Maßnahmen an der Unfähigkeit ihrer Urheber scheitern, wie jetzt wieder der "Bundestrojaner". Den Chaos Computer Club könnte man ja in der üblichen Manier als "selbsternannte Datenschützer" diffamieren. Aber von diesen tüchtigen jungen Leuten und neuerdings auch von den Piraten gehen doch sehr erwünschte Korrekturen des staatlichen Regelungswahns aus.
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 09.10.2011 um 20.28 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19322

Ich orientiere mich an Wikipedia:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hundeartige

Zugegeben, das Beispiel ist nicht so gut gewählt. Denn auch Füchse sind Hunde (Canidae). Zu diesen gehören auch die Echten Hunde (Canini), zu denen aber außer Wölfen und Schakalen (Canes) neun weitere Gattungen zählen. Innerhalb der Canes gelangt man schließlich zum Haushund, wie wir ihn uns vorstellen. Die biologische Nomenklatur bezeichnet also eine große Gruppe verschiedener Tierarten als Hunde und entspricht insofern meinem theoretischen Vorschlag. Was zwecks Vereinfachung noch fehlt, wäre die Abschaffung der in dieser Familie versammelten Gattungen und Arten ...
 
 

Kommentar von Kurt Albert, verfaßt am 09.10.2011 um 18.39 Uhr   Mail an
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19321

Zur zoologischen Exkursion von Wolfgang Wrase

Nur eine sachliche Anmerkung zu den Hunden bzw. Hundeartigen: Nach meiner Kenntnis (vgl. E. Stresemann, "Exkursionsfauna von Deutschland") zählen zu den Hundeartigen (Canidae) lediglich Wölfe und Füchse. Die Marder gehören der Familie Mustelidae an, die Robben der Unterordnung Pinnipedia, und bei den Bären sieht's wieder anders aus.
 
 

Kommentar von Wolfgang Wrase, verfaßt am 09.10.2011 um 10.57 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19320

Man kann natürlich auch daran denken, die Aussprachenorm im Fremdsprachenunterricht zu "liberalisieren". Aber wäre den Schülern damit ein Dienst erwiesen?

Ein sehr interessanter Vergleich. Aus meiner Sicht vor allem deshalb, weil so ziemlich jeder deutsche Schüler (der nicht im Ausland oder zweisprachig aufgewachsen ist), an der perfekten Aussprache immer scheitern wird, so daß man ihm den Makel sofort anmerkt – und zwar schon bei der Äußerung einzelner oder weniger Worte. Die Unmöglichkeit, das Ziel zu erreichen, hindert die Lehrer nicht daran, die gute Aussprache immer wieder vorzumachen. Eine Reform der Aussprache im Fremdsprachenunterricht, die dem Akzent der Deutschen entgegenkäme: eine lächerliche Idee.

Nicht die Aufweichung der Norm ist die beste Lösung, sondern der tolerante Umgang mit der Unvollkommenheit menschlicher Bemühung. Es hätte beispielsweise auch wenig Sinn, in der biologischen Systematik hundert oder tausend Tier- oder Pflanzenarten zu jeweils einer neu definierten Spezies zusammenzulegen, nur weil die Materie dann für den Normalbürger eher lernbar wäre. Man könnte die Kategorien der Wölfe, Füchse, Schakale und am besten auch gleich noch die der weiteren Hundeartigen (Marder, Robben und Bären) aufgeben und nur noch von "Hunden" sprechen. Das reduziert ein wenig den Lernaufwand. Aber wenn mir dann jemand erzählt, daß sich für "Hunde" interessiert, werde ich daraus nicht mehr schlau werden.
 
 

Kommentar von Rominte van Thiel, verfaßt am 09.10.2011 um 10.43 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19319

Heute folgt ein Text über die Schlechtschreibreform.
 
 

Kommentar von Jan-Martin Wagner, verfaßt am 08.10.2011 um 19.52 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1478#19317

Siehe dazu auch "Wenn in der Schule Falsches richtig ist" (WELT online, 8. Oktober 2011; hier im Forum zu finden).
 
 

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