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Theodor Icklers Sprachtagebuch

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04.03.2009
 

Sogenannte Rezensionen
Bei amazon ist nicht viel los, jedenfalls in Deutschland

Bei amazon gibt es ja unzählige sogenannte Rezensionen, die allerdings sehr oft wie bestellte Verlagswerbung wirken. Es gibt natürlich Ausnahmen, zum Beispiel meine. Die gehen meist in die Einzelheiten, aber das scheint den meisten Besuchern zu anstrengend zu sein.
Schreibt jemand, ein Buch sei "lesenswert" oder "einfach genial!", dann wird seine "Rezension" als "sehr hilfreich" eingestuft. Meine eigenen Besprechungen sind zwar auch hilfreich, aber prozentual bei weitem nicht so sehr wie die völlig inhaltsfreien Jubelrufe. Der Fall liegt natürlich auf meinem Interessensgebiet besonders klar. Wenn jemand pauschal die Wörterbücher von Duden oder Bertelsmann – oder etwa die Grammatiken – in den Himmel hebt, kann er sie ja nicht genauer angesehen haben.

Bei Spezialwerken, die sich nicht in die Hände solcher Anonymi verirren, sieht es besser aus.

Bei meinen Streifzügen durch die Bücherwelt habe ich den Eindruck gewonnen, daß im angloamerikanischen Raum die amazon-Besprechungen im Durchschnitt gehaltvoller sind. Oft haben sie uns die Entscheidung, ein Buch oder einen DVD zu bestellen, wirklich erleichtert.



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Kommentare zu »Sogenannte Rezensionen«
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Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 31.12.2017 um 05.25 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#37421

Gabriele Krone-Schmalz: Eiszeit: Wie Russland dämonisiert wird und warum das so gefährlich ist

Das Buch hat 19mal 5 Sterne bekommen und ist damit das beste Buch überhaupt. Das ist seltsam, denn Krone-Schmalz hat eigentlich viele Kritiker. Wahrscheinlich wird ihr Buch nur von Gleichgesinnten („Putin-Verstehern“) gekauft und gelesen.

Werde ich wohl auch lesen. "Dämonisiert" werden allerdings eher Iran und Nordkorea.
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 17.08.2016 um 15.59 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#33123

Das ist richtig. Man lebt in Paris, kennt sich und tritt sich nicht zu nahe.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.08.2016 um 15.00 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#33122

Zum Rezensionswesen:

Unglückseligerweise haben wir hier in Frankreich ein spezielles Problem, das keineswegs neu ist (es trat schon fast ebenso deutlich in der Zeit des alles beherrschenden Strukturalismus zutage). Perry Anderson nennt es "den erstaunlich beschränkten Raum für Kritiken". "Die typische Buchrezension – man braucht nur einmal La Quinzaine littéraire, Le Nouvel Observateur, Le Monde des Livres oder Libération zur Hand zu nehmen – würde anderswo bestenfalls als Werbetext durchgehen. Es gibt kein Äquivalent zu Times Literary Supplement oder London Review of Books, nicht einmal zu den langweiligen Seiten der deutschen ZEIT. Eine wirklich intensive, scharfsinnige Auseinandersetzung mit einem fiktionalen, philosophischen oder historischen Werk ist selten geworden." (Jacques Bouveresse in Le Monde diplomatique 12.5.06)

Man könnte noch nennen: The New York Review of Books mit z. T. sehr bedeutenden Beiträgen sowie die New York Times Book Review.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 03.09.2014 um 07.14 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#26644

Die meisten Bücher sind logischerweise mittelmäßig, viele sind richtig schlecht. Wenn nun die Massen-Rezensenten wie Dr. Werner Fuchs oder Winfried Stanzick Tausende von Büchern sehr gut bis ausgezeichnet finden, kann man das auf verschiedene Weise erklären. Entweder schreiben sie zu den schlechten erst gar nichts. Da Stanzick auch so schon jeden Tag drei bis vier Bücher lesen muß, um auf bisher 4600 Rezensionen zu kommen, wäre die Zahl der wirklich gelesenen Bücher noch höher; also etwa 2000 Seiten täglich müßten es schon sein, grob geschätzt 300 Seiten stündlich, neben der Arbeit des Ex-Pfarrers als Hausmann. Oder sie finden wirklich alles gut bis ausgezeichnet. Oder sie lesen so schnell, daß sie nicht dazu gelangen, die Schwachstellen zu bemerken. Oder ... (aber das geht ja nicht, das wäre ehrenrührig).
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 17.03.2014 um 07.20 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#25394

Gegen die Pläne von Amazon, ins Verlagsgeschäft einzusteigen, wird argumentiert, das Unternehmen habe so viele Daten gesammelt, daß es die Wünsche der Kunden genau kenne. So bestehe die Gefahr, daß sie am Ende genau die Bücher bekämen, die sie haben wollten.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 21.01.2014 um 16.18 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#24902

Was mich bei amazon.de rätseln läßt: Irgendein Buch, neu vielleicht für 15 Euro angeboten, gebraucht entsprechend billiger, ist für 999,10 Euro auch bei einem amerikanischen Anbieter "SuperBookDeals" zu beziehen oder bei "Deal DE" für 999,11 Euro. Immer diese beiden Beträge. Weiß jemand, was dahintersteckt?
 
 

Kommentar von Marco Mahlmann, verfaßt am 19.01.2014 um 13.51 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#24886

Wenn man bei amazon ein Buch kauft, erhält man zwei, drei Tage später per E-Mail die Aufforderung, eine Rezension zu verfassen. Bis dahin hat keiner das Buch so genau gelesen, daß er das mit Qualität tun könnte. Die inhaltsleeren Besprechungen mögen daher stammen, daß die Leute sich gezwungen sehen, der Aufforderung nachzukommen, und dann eben nur oberflächliches Gerede produzieren.

Bei Rezensionen von sechs, acht Wörtern sieht man allerdings auf den ersten Blick, daß sie nichts taugen. Ärgerlicher sind da wortreiche Auftragslobreden, die vergebliche Arbeit machen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 19.01.2014 um 06.07 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#24882

Zu besagter Rezension hat dann ein Schüler und Untergebener der maßvoll kritisierten Professorin noch einen Kommentar geschrieben, der aber inhaltlich so dürftig ist, daß ich ihm am liebsten den Rat geben würde, auch ein bißchen an seine Zukunft zu denken und nicht nur an seine Chefin.

Gerade sehe ich, daß der neue Duden-Ratgeber „Rechtschreibung und Grammatik“ (2013) bei amazon mit 5 Sternen bewertet wird; die einzige Rezension lautet: „Ich nehme es an das es gut ist, es war ein Geschenk zum 84.Geburtstag. Die alte Dame war sehr erfreud darüber.“
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 02.02.2013 um 15.55 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#22546

Neulich erhielt ich eine böse Mail von einer Sprachwissenschaftlerin. Sie bezeichnete es als schlechten Stil, daß ich Besprechungen der Werke von Kollegen ausgerechnet bei amazon einrücke. (Inhaltlich hatte sie meinen kritischen Einwänden nichts entgegenzuhalten.)

Ich kann daran nichts Verkehrtes erkennen. Auch bin ich über solche Rücksichtnahmen längst hinaus. Es gibt so viele schlechte Bücher, da muß man die möglichen Käufer schon ein bißchen warnen.
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 25.05.2012 um 08.23 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#20789

Ich finde die Enthüllungsgeschichte der FAZ ziemlich naiv. Aus einem solchen Massenrezensenten braucht man auch keinen Helden zu machen. Der Ehrgeiz, bei amazon Spitzenrezensent zu sein, ist an sich schon bedenklich.
Übrigens sind die Rezensionen in angesehenen Zeitschriften usw. nicht weniger korrupt. Man denke an Augsts Bekundung, er habe für sein "Wortfamilienwörterbuch" 24 positive Rezensionen bekommen und nur eine negative (von mir). Das Werk ist sang- und klanglos verschwunden, außer mir hat niemand auf die umwerfenden Fehler hingewiesen, aber ich weiß aus persönlichen Gesprächen, daß viele Kollegen ebenso denken wie ich. Das ist ja von der Sache her auch gar nicht anders möglich, jedem Sprachwissenschaftler genügt ein Blick auf die ersten Seiten und der Fall ist klar. Aber man sagt es nicht laut, weil Augst viel Einfluß hat (u.a. als DFG-Gutachter, man glaubt es kaum). Ein Germanist hat mir persönlich geschrieben, welche Rücksichten es da zu nehmen galt.

Wenn ich bei amazon nachsehe, lasse ich mir die negativen Besprechungen zeigen, sie sind meist aufschlußreicher als die positiven. Meine eigenen Besprechungen sind fast immer negativ und oft sehr ausführlich, so daß sich jeder selbst ein Bild machen kann. Das Leben ist so kurz, da kommt es vor allem darauf an, Bücher nicht zu kaufen und nicht zu lesen.
 
 

Kommentar von R. M., verfaßt am 24.05.2012 um 20.44 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#20788

Na und? Es ist muß doch jedem Verlag unbenommen bleiben, an wen er seine Produkte verschenkt.
 
 

Kommentar von Oliver Höher, verfaßt am 24.05.2012 um 18.02 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#20787

Daß hinter den Amazon-Rezensionen ein übles System steckt, ist mir schon länger klar. Vor allem weil die Vielschreiber in ihren Befindlichkeitsrezensionen so gerne fünf Sterne vergeben. Aber ich hätte nicht im Traum gedacht, daß die Verlage den Rezensenten, die von Lesern (und Konkurrenten) nach oben gedrückt werden ("War diese Rezension hilfreich?"), Neuerscheinungen zur Besprechung zuschicken.

Vgl. dazu hier: www.faz.net
 
 

Kommentar von Theodor Ickler, verfaßt am 12.07.2011 um 16.09 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#18991

Ich muß gestehen, daß ich amazon-"Rezensionen" inzwischen doch recht oft lese, und wenn man über den Unsinn hinweggeht, kann man sich manchmal durchaus schon etwas informieren. Außerdem schreibe ich selber welche, kann amazon also nicht ganz und gar schlecht finden... Bücher kaufe ich sowieso nur noch dort, am liebsten gebraucht (oder bei ZVAB).
Heute habe ich mich amüsiert, als ich die 101 Rezensionen zu Goethes Werther durchblätterte. Man könnte meinen, daß sie die verschiedenen Ausgaben bewerten, aber nein: der Roman selbst wird gewürdigt! Und manches ist richtig ergreifend, vor allem junge Leute sind bis ins Herz getroffen, vergießen Tränen. Gut so!
 
 

Kommentar von Oliver Höher, verfaßt am 09.03.2009 um 13.21 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#14036

Das sehe ich ein bißchen anders. Wenn ich auf die Seite von Amazon gehe, dann weiß ich lediglich vorher, daß ich beispielsweise eine Gesamtaufnahme von Verdis "Aida" oder eine Ausgabe von Schillers "Kabale und Liebe" kaufen möchte. (Und genau von diesem Produkt, also eher von diesem Werk, bin ich dann auch überzeugt.) Aber dann weiß ich noch nicht, welche der vielen Operneinspielungen oder welche Textedition ich kaufen soll. Und genau hierbei könnten mir Rezensionen, wenn es denn welche wären, sehr helfen. Befindlichkeiten helfen mir dagegen nicht weiter. Daß Tante Finchen bei der und der Arie immer weinen muß oder Onkel Ludwig auf dem letzten Geburtstag von Oma so toll eine bestimmte Stelle aus "Kabale und Liebe" vortrug, kann für mich nämlich niemals kaufentscheidend sein.
 
 

Kommentar von Lost, verfaßt am 08.03.2009 um 22.56 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#14034

Daß inhaltsleere Rezensionen häufig gut bewertet werden, hat einen anderen Grund. Wer bei Amazon nach einem Buch oder einer CD sucht, möchte dieses Produkt in der Regel auch direkt bestellen. Man ist im Prinzip schon vor dem Besuch der Webseite von der Qualität des Produkts überzeugt. Und da werden schlechte Bewertungen ganz einfach als störend empfunden.
 
 

Kommentar von Oliver Höher, verfaßt am 05.03.2009 um 18.43 Uhr  
Adresse: http://www.sprachforschung.org/ickler/index.php?show=news&id=1117#14015

Lieber Herr Ickler,

was die Qualität der weitaus meisten Amazon-Rezensionen angeht, sprechen Sie mir aus der Seele. Es sind nicht einfach alberne Lobhudeleien (damit könnte man ja noch leben, wenn denn der Rezensent das Buch tatsächlich gelesen hätte), es sind vielmehr Befindlichkeiten, die ausgetauscht werden. Und dagegen kommt man auch mit viel gutem Willen nicht an.

So manches Mal habe ich mich mit dem Gedanken getragen, bei Amazon eine Rezension – sei es von klassischer Musik oder Literatur – zu plazieren. Aber angesichts der erdrückenden Fülle psychopathologischer Befindlichkeiten habe ich jedesmal davon Abstand genommen.

Sinngemäß findet man da folgendes:

Wenn [Franco] Corelli-Don José dann Leontyne Price als Carmen an die Wand singt, dann hat er aber doch noch genug Atem, um ...

Also ich habe eben diese CD erhalten und habe nur mal kurz reingehört . Aber ich muß doch sofort eine Rezension schreiben und allen sagen, wie gut sie mir gefällt.

Das Buch ist aber auch wirklich nur klasse. Habe den Autor letztes Jahr auch auf einer Lesung erlebt und kann nur sagen, daß es sich lohnt. Kaufen!

Riccardo Muti läßt es da an den richtigen Stellen auch gehörig scheppern. So muß Verdi eben gespielt werden. Aber auch die Sänger sind wirklich gut.

Das sind keine Hinweise zu bestimmten Musikeinspielungen oder Texten, sondern Mitteilungen privater Emotionen, die Leser und Hörer beim Lesen und Hören haben. Sicherlich sind Rezensionen Geschmacksmitteilungen, aber lediglich der Hinweis darauf, daß Tante Finchen damals auch immer so gerne Peter Alexander gehört hat, und mir deshalb beim Anhören dieses Herrn auch immer die Tränen kommen, ist dann noch keine Rezension einer Aufnahme von Peter Alexander.

Damit will ich freilich nicht gesagt haben, daß es nicht gelegentlich die eine oder andere lesenswerte Amazon-Rezension gibt. Nur das Gros gehört in meinen Augen doch eher in die Aufzeichnungen, über die ein Psychiater nichts gegenüber Dritten sagen sollte.
 
 

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