zurück zur Startseite Schrift & Rede, Forschungsgruppe dt. Sprache    FDS - In eigener Sache
Unter den Diskussionsthemen nach
           
Im Forum nach

Diskussionsforum

Zurück zum Forenbereich
»Sprache und Politik«


Beiträge zum Thema

»Orthographische Säuberungen
und wie sie schmackhaft gemacht werden«

Älteste Beiträge zuoberst anzeigen | nach unten


Gunther Chmela
Raubling

Dieser Beitrag wurde am 06.12.2011 um 19.06 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=65#8367


Zu Jan-Martin Wagners letztem Beitrag:

Man stelle sich vor, man hätte bei jeder Rechtschreibreform (die letzte war, glaube ich, 1901?) alle Bücher aus Schüler-Büchereien entfernt, deren Texte nicht den neuen Regeln entsprachen. Ich denke, mir wäre als Schüler wahrscheinlich so manches Buch vorenthalten worden.
nach oben

Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 06.12.2011 um 17.23 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=65#8366


NWZ online, 6. Dezember 2011

Im elektronischen Zeitalter angekommen

Metjendorf - Seit den Sommerferien war sie geschlossen, die Kinderbücherei in der Grundschule Metjendorf. An diesem Dienstag öffnet sie wieder – einmalig zu ungewohnten Zeiten. Nachdem die Mammutaufgabe, die Bücherei auf die elektronische Ausleihe umzustellen, nun abgeschlossen ist, will sie sich an diesem Dienstag, 6. Dezember, in der Zeit von 15.30 bis 18 Uhr nicht nur vorstellen, sondern auch allen noch nicht Registrierten die Möglichkeit geben, sich neu anzumelden.

Denn für die künftige Ausleihe sind neue Ausweise nötig, weiß Claudia Göpel, Leiterin der Gemeindebücherei Wiefelstede, zu der auch die Kinderbücherei gehört. Der Nikolaus wird an diesem Dienstag ebenfalls zu Besuch sein und den Kindern, die sich neu anmelden, eine kleine Überraschung überreichen.

Die Kinderbücherei verfügt derzeit über 4229 Medien. „Wir haben die Gelegenheit genutzt und alles, was veraltet, noch in alter Schreibweise aus der Zeit vor der Rechtschreibreform oder einfach zerschlissen war, aus dem Bestand herauszunehmen“, berichtet Göpel von einer umfangreichen Bestandsaufnahme. Künftig wird sowohl den Mitarbeiterinnen als auch den kleinen Kunden die Ausleihe wesentlich einfacher gemacht. Die Medien sind nun mit Barcodes versehen, die einfach gescannt werden – wie an der Kasse vom Supermarkt. Damit haben auch die Mitarbeiterinnen künftig direkten Zugriff auf die Ausleihdaten der Kunden – und auf Informationen das entsprechende Ausleihobjekt betreffend, weiß Göpel, die zudem auf die Möglichkeit hinweist, künftig auch von Zuhause aus übers Internet Zugang zu den eigenen Ausleihdaten zu bekommen. „Die Kunden können dann auch von Zuhause aus die Ausleihe verlängern, sofern das Medium nicht bereits für einen andere Kunden vorgesehen ist“, zeigt Göpel einen weiteren Vorteil für die Kunden auf.

Bei der Eröffnung an diesem Dienstag von 15.30 bis 18 Uhr gibt es auch Kaffee, Tee und Kekse und einen Bücherflohmarkt.


(www.nwzonline.de)
nach oben

Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 16.12.2010 um 21.22 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=65#7248


(Technischer Hinweis: Weitere [und viel mehr] Meldungen zu diesem Thema finden sich unter "Aussortieren und neu anschaffen" und "Alles neu" im Icklerschen Tagebuch sowie bei den Nachrichten unter "Ausgemistet, aussortiert, exiliert".)
nach oben

Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 16.12.2010 um 20.54 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=65#7247


Frankfurter Neue Presse, 14. Dezember 2010

Spende lässt die Schmöker-Ecke wachsen
Klaus-Peter Musch überbrachte dem Förderverein der Münzenbergerschule einen Scheck über 1000 Euro

Pünktlich zu Weihnachten erhält der Förderverein der Münzenbergerschule eine 1000-Euro-Spende. Das Geld kommt gerade recht, um die Ausstattung der Schulbibliothek zu komplettieren.

[...]

Auch Filme können die Schüler hier gemeinsam anschauen. «Zwei Leinwände hängen schon. Auch einen Beamer haben wir bereits mit Hilfe des Fördervereins angeschafft.» Doch um Filme anzuschauen, sei es oft zu hell. «Wir brauchen eine Verdunkelung.» Die kann die Schule sich nun leisten.» Mit dem Großteile seines Geldes unterstütze der Förderverein die Bibliothek, sagt Spahlinger. «Wegen der Rechtschreibreform mussten alle Bücher ausgetauscht werden.» Noch ist die Bibliothek im Aufbau. «Wir haben zurzeit 3000 Bücher und andere Medien, sagt Frau Müller-Wankel. Irgendwann sollen es 5000 bis 6000 sein.

[...]


(www.fnp.de)
nach oben

Jan-Martin Wagner
Jena

Dieser Beitrag wurde am 08.02.2007 um 18.19 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=65#1429


Neuer Fundus für Leseratten . . .

... "Das ist zirka die Hälfte unserer Zielgröße", sagt Margret Ströhle, Vorsitzende des Schulvereins.

Dieser hat vor einem Jahr den Wunsch der Lehrer aufgegriffen, eine eigene Schülerbücherei einzurichten. "Denn Lesen ist einfach die wichtigste Kompetenz", erklärt Schulleiterin Sibylle Ermel.

Deshalb sei Lesen auch ein Kernthema im Bildungsplan.

An der Wilhelmsschule mit 300 Schülern, davon 54 Prozent ausländische Kindern und vielen mehr mit Migrationshintergrund, sei Lesen umso elementarer fürs Lernen. "Es ist nicht selbstverständlich, dass jedes Kind ein eigenes Buch Zuhause hat", sagt Ströhle.

Doch viele Schüler sind neugierig und freuen sich über das neue Angebot. "Der Probedurchgang mit den Viertklässler ist total gut eingeschlagen!" Zum Essen wollten viele die Bücher gar nicht mehr aus den Händen legen.

In der Schülerbücherei sollen die Kinder den Zugang zum Lesen und zu Büchern finden und lernen, sie pfleglich zu behandeln. Außerdem soll es sie neugierig auch mehr, sie selbstsicherer für den Besuch in der Stadtteilbücherei machen.

Mit Hilfe von Fragebogen haben die Erwachsenen herausgefunden, was die Kinder wollen. Ohne Eltern und Sponsoren wäre die Schülerbücherei jedoch ein Traum geblieben. Alle handwerklichen und inhaltlichen Arbeiten haben Eltern umsonst verrichtet. Innerhalb von acht Wochen ist aus der staubigen Abstellkammer ein heller, freundlicher und mit Sofaecke gemütlicher Raum geworden. Viele ehemalige Schüler, Firmen und Verlage haben Bücher gespendet.

300 Kinder können hier jetzt schmökern oder sich Bücherei für die Pause und Hohlstunden ausleihen. Betreut wird die Bücherei von Eltern, vorerst montags von 9.30 bis 11 Uhr. "Wir sind noch nicht am Ziel unserer Träume", sagt Margret Ströhle. Es sollen noch mehr Bücher vor allem für Jungs angeschafft werden.

Ideen gibt es für Lesenächte, Themenworkshops und Vorlesestunden. Der Wunsch ist zudem, die Bücherei an drei Vormittagen zu öffnen.

Für die Betreuung sind weitere Eltern gesucht. Im Laufe der Zeit sollen auch ältere Bücher, die teils noch in der alten Rechtschreibung gedruckt sind, ausgetauscht werden. Wer also Bücher oder Hörbücher übrig hat, kann diese jederzeit in der Schülerbücherei abgeben. "Eine Investition in unsere Kinder ist eine Investition in unsere Zukunft", sagt Margret Ströhle.

tb

(Stuttgarter Wochenblatt online, 8. Februar 2007)
nach oben

Jan-Martin Wagner
Jena

Dieser Beitrag wurde am 19.01.2006 um 21.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=65#478


Einblick in die Klassenräume

Lindgren-Schule stellte ihre Unterrichts-Vielfalt vor

Neu Zippendorf (ps)• Von außen sieht sie schon mal eindrucksvoll aus, die vor bald zwei Jahren wiedereröffnete Astrid-Lindgren-Schule. Dass es in dem knallroten Bau auch spannend und anspruchsvoll zugeht, konnten am Sonnabend zukünftige Schüler und ihre Eltern beim Tag der offenen Tür nachprüfen.

Lehrer und Schüler der nach der schwedischen Kinderbuchautorin benannten Schule hatten sich Einiges einfallen lassen: Im Forum – in dem seit kurzem eine überlebensgroße Büste der Namenspatronin steht – präsentierten sie an Info-Ständen die Ergebnisse verschiedener Unterrichtsprojekte und das Programm der angebotenen Wahlkurse, alle Unterrichtsräume standen den Besuchern offen, aus dem Café duftete es nach frischem Kuchen… "Für unsere Schüler ist das eine Selbstverständlichkeit, beim Tag der offenen Tür mit anzupacken", sagt Lehrerin Gisela Saschenbrecker, die in einem Klassenzimmer eine Bücherbörse anbietet. Allerlei ausgediente Schulbücher warten dort auf neue Besitzer. Das, sagt Saschenbrecker, habe einen speziellen Hintergrund: "Alles, was etwa wegen der Rechtschreibreform im Unterricht nicht mehr verwendbar ist, bieten wir gegen eine kleine Spende an." So könnten sich etwa Schüler, die sich auf Prüfungen vorbereiten, nochmal mit Nachschlagestoff aus längst vergangenen Schuljahren versorgen. "Alles findet man nämlich nicht im Internet, was man für die Prüfungsvorbereitung braucht", betont die Lehrerin.

Im zweiten Flügel der Astrid-Lindgren-Schule konnten die Besucher die Proben für das Faschingsfest live verfolgen. Fast alle Klassen bereiten für den 2. Februar einen Programmpunkt vor, sagte Lehrerin Kathrin Nasudda. Unter den Zuschauern stand auch Peter Metzler, der Schulleiter. Wie stark das Interesse der Eltern künftiger Fünftklässler an der Lindgrenschule sei, könne er noch nicht sagen, "aber es ist schon klar, dass die bisherigen Lindgren-Grundschüler fast alle an der Tallinner Straße auch die 5. Klasse besuchen werden".

(Schweriner Volkszeitung online, 16. Januar 2006)
nach oben


Zurück zur Themenübersicht | nach oben


© 2004–2017: Forschungsgruppe Deutsche Sprache e.V.

Vorstand: Reinhard Markner, Walter Lachenmann, Jan-Martin Wagner
Mitglieder des Beirats: Herbert E. Brekle, Dieter Borchmeyer, Friedrich Forssman, Theodor Ickler, Michael Klett, Werner von Koppenfels, Hans Krieger, Burkhart Kroeber, Reiner Kunze, Horst H. Munske, Adolf Muschg, Sten Nadolny, Bernd Rüthers, Albert von Schirnding, Christian Stetter.

Webhosting: ALL-INKL.COM