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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 30.10.2014 um 11.07 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#10894


SOK-Tagung in memoriam Peter Zbinden:

«Sprache der Zeit ‒ Sprache der Zeitung»

Freitag, 7. November 2014, 16‒18 Uhr

Druckzentrum Winkeln, Im Feld 6, 9015 St. Gallen
(Achtung: nicht an der Fürstenlandstrasse!)

15.30 Uhr: Eintreffen und Kaffee

16 Uhr: Begrüssung durch Philipp Landmark, Chefredaktor St. Galler Tagblatt;
Mitteilung zu Präsidium und Arbeitsgruppe (Peter Müller, Arbeitsgruppe SOK);
Begrüssung durch Dr. Urs Breitenstein, Kopräsident der SOK, Gedenken für unseren Freund Peter Zbinden

16.15 Uhr: Fachreferate

1) Regelfall und Ausnahme: Warum die Rechtschreibreform in ihren wesentlichsten Punkten gescheitert ist
Prof. Dr. Rudolf Wachter, SOK

2) 175 Jahre St. Galler Tagblatt, 175 Jahre St. Galler Rechtschreibung
Stefan Stirnemann, 2007‒2008 Merker St. Galler Tagblatt, SOK

16.45 Uhr: Podium
Sprache der Zeit – Sprache der Zeitung
Lohnt sich die Arbeit an der Sprache?
Welchen Stellenwert hat eine einheitliche und sprachrichtige Rechtschreibung?

Leitung:
Dr. Jürg Dedial, 1977‒2012 Auslandredaktor, jetzt freier Autor der NZZ
Teilnehmer:
Philipp Landmark, Chefredaktor St. Galler Tagblatt
Hanspeter Lebrument, Präsident des Verbands Schweizer Medien, Verleger Somedia AG
Peter Müller, Sekretär des Verwaltungsrates der SDA
Eva Nietlispach, Medienausbildnerin, Moderatorin, Partnerin Konsens 46, Ort für Mediation, St. Gallen

17.45 Uhr: Aussprache und Beschlussfassung (zu den Anträgen siehe den Anhang)
Leitung: Prof. Dr. Rudolf Wachter, SOK
Einladung zur nächsten SOK-Tagung und Schlusswort: Dr. Urs Breitenstein

18 Uhr: Apéro

Bitte melden Sie sich umgehend an (als Antwort auf dieses Mail oder an kontakt@sok.ch), damit wir für Sie einen Platz reservieren und eine Tagungsmappe vorbereiten können.

Mit freundlichen Grüssen

Filippo Leutenegger, Kopräsident

Dr. Urs Breitenstein, Kopräsident


Anhang:

Anträge
1) Die Kopräsidenten der SOK nehmen das Gespräch mit der EDK auf. Ziel: Die Empfehlungen der SOK gelten in den Schweizer Schulen als richtig. Hauptargument: Einer der wichtigsten Schulverlage, der Reclam Verlag, hält sich an die SOK-Empfehlungen. Es geht nicht an, dass diese Schreibweisen als Fehler gelten.
2) Die Kopräsidenten und der Vertreter des VSM im Rechtschreibrat laden zur nächsten Tagung den Vorsitzenden des Rates, seinen Stellvertreter und die Geschäftsführerin ein. Ziel: Der Rat für Rechtschreibung diskutiert und übernimmt die Empfehlungen der SOK.
3) Die Kopräsidenten laden die Schweizer Rechtschreibräte zur nächsten Sitzung der SOK-Arbeitsgruppe ein. Ziel: Gemeinsame Lagebeurteilung.
4) Die Kopräsidenten setzen zusammen mit dem Präsidenten VSM und dem Vorstand der Chefredaktoren eine Arbeitsgruppe ein. Ziel: Vereinheitlichung der Rechtschreibung der Schweizer Presse.
5) Frage: Soll die SOK das Thema geschlechtergerechte Sprache aufgreifen?
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 16.10.2014 um 10.10 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#10889


Die Schweizer Orthographische Konferenz führt ihre nächste Tagung durch zum Thema: «Sprache der Zeit ‒ Sprache der Zeitung»

Freitag, 7. November 2014, 16‒18 Uhr
in den Räumen des St. Galler Tagblatts, Fürstenlandstrasse 122, 9014 St. Gallen

Vorgesehen sind drei Fachreferate, ein Podium, eine Aussprache und Beschlüsse:

– 175 Jahre St. Galler Tagblatt
– Bedeutung von Stil und Rechtschreibung
– Geschlechtergerechte Sprache
– Die Schweizer Medien und der Rat für Rechtschreibung

Wir erwarten die Teilnehmer ab 15.30 Uhr mit Kaffee. Anschliessend an die Tagung wird ein Apéro serviert.

Halten Sie sich bitte am 7. November zwei Stunden offen für die SOK. Sie können sich bereits jetzt anmelden mit Mail an kontakt@sok.ch.
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 01.06.2013 um 13.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#10249


Die SOK gibt wieder einen Kurs an der Schweizer Journalistenschule MAZ (www.maz.ch); dort sind noch Plätze frei (Anmeldung bei der MAZ). Hier die Einzelheiten:

J59980 Neue Rechtschreibung – Was gilt in den Schweizer Medien?

10. Juni 2013, 09.15 Uhr bis 16.45 Uhr, MAZ - Die Schweizer Journalistenschule, Murbacherstrasse 3, Luzern; Kursraum 22, Gruppenraum 23

Dozierende
Stefan Stirnemann, Gymnasium Friedberg Gossau
Prof. Dr. Rudolf Wachter, Sprachwissenschaftler, Universitäten Basel und Lausanne

Lernziele
Die Teilnehmenden
- verstehen die Geschichte und Probleme der neuen Rechtschreibung
- kennen ihren derzeitigen Stand (2013)
- kennen die Empfehlungen der SOK und können sie anwenden

Stefan Stirnemann
1) Was liefert die Proliferation? Wörter – was sie bedeuten, wie sie entstehen, wie man sie schreibt
2) Die neue Rechtschreibung 1996 – 2013
3) Hausorthographien der Schweizer Medien
4) Hintergrund: Konrad Duden und sein Werk

Prof. Dr. Rudolf Wachter
1) Orthographie als Sprachkultur: Die Geschichte unserer Alphabetschrift
2) Die Schweizer Orthographische Konferenz (SOK): Empfehlungen, Wörterlisten, Wegweiser
3) Ein Blick auf die Orthographie des Internets
4) Rechtschreibtest

Mitbringen: Laptop und Rechtschreibwörterbuch
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 28.02.2013 um 21.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#10064


Einladung zur Jahresversammlung des Rottenbundes (Wallis, CH)

Donnerstag, 7. März 2013, 19.00 Uhr

Restaurant La Poste in Visp, Saal Mischabel
(Eingang Restaurant Erdgeschoss, dann rechts)

[...]

Anschliessend: Referat von Herrn Stefan Stirnemann, über
Die Staatsräson Deutschlands und die Sprache der Schweiz
Der Stand der Dinge bei der sogenannten Rechtschreibreform


Stefan Stirnemann ist Mitglied der Arbeitsgruppe der Schweizer Orthographischen Konferenz (SOK) und Gymnasiallehrer für Latein und Griechisch am Gymnasium Friedberg Gossau und wohnt in St. Gallen.

Der Vorstand würde sich freuen, fänden recht zahlreiche Mitglieder den Weg ins La Poste. Das Thema bewegt auch in unseren Reihen immer wieder die Gemüter und beim Referenten handelt es sich um einen ausgezeichneten Kenner der Materie.


Nachtrag: Herr Stirnemann hat mir bestätigt, daß Gäste bei dieser Jahresversammlung willkommen sind.
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 15.11.2011 um 21.49 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#8306


IXber (=November), Lateinischer Kulturmonat (St. Gallen)
Jubiläumsprogramm 2011
Subkultur Latein

Durs Grünbein:
Nach den Satiren.
Zurück in Rom.
Von altem und neuem Großstadtleben

Vortrag und Lesung

Einführung: Stefan Stirnemann, Gymnasium Friedberg, Gossau

(Grünbein lehnt bis heute die sog. neue Rechtschreibung ab und hat in der ZEIT Betrachtungen über Berlin in herkömmlicher Rechtschreibung veröffentlicht.)

Mittwoch, 23. November, 19.30 – 21.00 Uhr
Universität St.Gallen, Raum HSG 09-010
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Peter Küsel
Norderstedt

Dieser Beitrag wurde am 03.12.2010 um 09.05 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7163


Wer den einen oder anderen Artikel aus dem Internet-Archiv der FAZ braucht, kann ihn sich jetzt suchen: Bis zum Nikolaustag ist die Benutzung kostenlos.
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Christof Schardt
Darmstadt

Dieser Beitrag wurde am 24.11.2010 um 20.53 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7143


Lieber Herr Wagner,
das genannte "Sprachgutachten" führt leider nicht weiter, denn es befaßt sich nicht mit der Lesbarkeit der Texte.Vielmehr weist es eventuelle Einwände kurzerhand zurück:

(3) Geschlechtergerechte Formulierung wird abgelehnt, weil sie Texte vermeintlich schwer lesbar macht. Auch das hat die Forschung widerlegt.

Genau diese Forschungsergebnisse würden mich interessieren.
Insbesondere, wenn man aus ihnen folgende – im genannten Sprachgutachten enthaltene – Behauptungen ableiten kann:

Geschickt formulierte geschlechtergerechte Texte sind genauso verständlich wie traditionelle. Viele gelungene Beispiele zeigen auch, dass diese Texte keineswegs doppelt so lang sind.
Vielmehr bietet die geschlechtergerechte Umformulierung die Möglichkeit,
schwerfällige Rechts- und Verwaltungstexte insgesamt zu verbessern und kommt damit häufig zu einem gut oder besser lesbaren, gleich langen Endprodukt.


Das widerspricht allen Erfahrungen, die man so tagtäglich als Leser macht. Gibt es also tatsächlich ernstzunehmende Forschungsergebnisse, die das obige stützen würden?
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 24.11.2010 um 18.52 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7142


Lieber Herr Schardt,

zunächst nur dies: Ich habe in der Diskussion nichts erreichen können, aber ich habe, weil Frau Braun das explizit erwähnte, nach genaueren Literaturangaben zur Untersuchung der Lesbarkeit gefragt; diese wollte sie noch nachliefern. Ein Hinweis in dieser Richtung findet sich bereits in dem von Herrn Roth aufgetanen Sprachgutachten für die Stadt Kiel: Braun u.a. 2007 = Braun, Friederike/Susanne Oelkers/Karin Rogalski/Janine Bosak/Sabine Sczesny (2007): "Aus Gründen der Verständlichkeit: Der Einfluss generisch maskuliner und alternativer Personenbezeichnungen auf die kognitive Verarbeitung von Texten", Psychologische Rundschau 58, S. 183–189.
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 22.11.2010 um 22.02 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7139


Wie ich gerade sehe, wird es wohl nicht viel bringen, das Stichwort "generisches Maskulinum" zu erwähnen – genau das ist ja wohl der Stein des Anstoßes schlechthin. Siehe dazu bei Frau Braun (http://www.linguistik.uni-kiel.de/braun.htm#generics), bei Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Generisches_Maskulinum) und z. B. unter http://www.perzept.de/maskulinum/eins.htm. Uff; das wird schwierig. – Alles weitere zu diesem Thema dann nach dem Vortrag in einem anderen Diskussionsfaden.
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 22.11.2010 um 21.15 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7138


Lieber Herr Roth,

vielen Dank für Ihre Hinweise! Ich komme leider jetzt erst dazu, es zu lesen, und habe gleich mal nach der Herkunft des Pusch-Zitats gesucht. Es ist ein Buchtitel, leicht abgewandelt; das Bändchen ist 1999 bei Suhrkamp erschienen (siehe z. B. http://www.amazon.de/Die-Frau-nicht-Rede-wert/dp/3518394215). Ich wußte ja gar nicht, was für Kreise das bereits gezogen hat; ich kann mir nicht helfen, mir geht das Wort "Auswüchse" durch den Kopf. Hier noch ein Verweis auf einen Text, auf den ich bei meiner Suche nach Pusch gestoßen bin (alle Umlaute sind defekt): http://www.bwu-bremen.de/global/prainha.htm. Unglaublich – oder schon normal?
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Robert Roth
Gau-Algesheim

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2010 um 22.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7132


Lieber Herr Wagner,
damit Sie wissen, auf was Sie sich da einlassen, googeln sie am besten ein bißchen nach
Friederike Braun,
z. Bsp. hier:
Sind Frauen nicht der Rede wert?
www.helmholtz-muenchen.de/.../Sprachgutachten_LH_Kiel.pdf

Vorwort (Annegret Bergmann, Frauenbeauftragte der Landeshauptstadt Kiel)
»Frauen sind nicht der Rede wert.« Dieser Satz von Luise Pusch macht deutlich, weshalb geschlechtergerechte Sprache wichtig ist. Das Sein prägt das Bewusstsein. Sprache bildet die Gesellschaft ab und legt offen, wie wir denken. Wenn wir die Sprache verändern, verändern wir auch unser Bewusstsein. Bereits 1987 ordnete der damalige Kieler Oberbürgermeister auf Drängen der Frauenbeauftragten in einer Dienstanweisung an, dass in den Formularen, Schreiben und Veröffentlichungen der Stadtverwaltung geschlechtergerechte Sprache zu verwenden sei. Es ergaben sich hoffnungsvolle Ansätze, die allerdings nach einigen Jahren wieder verebbten.

2002 machte die Frauenbeauftragte anlässlich der Neufassung der Schreibanweisung darauf aufmerksam, dass wieder vermehrt auf rein männliche Sprachformen zurückgegriffen werde. In der Schreibanweisung hieß es: »Wenn im folgenden Text … nur die männliche Sprachform verwendet wird, geschieht dies ausschließlich, um die Lesbarkeit nicht durch Sprachformeln zu vermindern. Eine Diskriminierung des weiblichen Geschlechts ist nicht beabsichtigt.« Eine solche Formulierung hat natürlich Auswirkungen auf die Gleichstellung von Frauen. Die Abwertung von geschlechtergerechter Sprache als »Sprachformeln« macht den erläuternden Satz wenig glaubwürdig. Sprachformeln wenden wir in anderen ...
pp.

Im Sinne von Herrn Brühlmeier, aber nicht des nur eidgenössisch klingenden Vorredners U.B. (Stichwort generische Ente): bleiben Sie sachlich, wie Sie beabsichtigen.
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Urs Bärlein
*

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2010 um 15.09 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7131


Beim Geflügelhändler verlange ich eine Ente immer mit dem Zusatz "... aber bitte ein weibliches Tier". Die Weibchen sind nämlich zarter. Aber ich weiß nicht, wie radikal die Kieler Feministinnen sind, und kann deshalb nicht abschätzen, ob dieses Beispiel für das generische Femininum in einer Diskussion mit ihnen anzubringen sich empfiehlt.
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Robert Roth
Gau-Algesheim

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2010 um 14.21 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7130


Vgl. hierzu: Sprachfeminismus in der Sackgasse

http://www.bruehlmeier.info/sprachfeminismus.htm

Ich hatte die BA Berufenet (Bundesanstalt – Entschuldigung – Bundesagentur für Arbeit) angeschrieben, weil mir die ständige Wiederholung Geologen/Geologinnnen auf den Keks ging.
Hier ist die Antwort:
Zur Nennung der männlichen und weiblichen Form sind wird verpflichtet (z.B. EU-Recht, Gleichbehandlungsgesetz und Gender-Mainstreaming).

Mit freundlichen Grüßen
Martha Grams
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 18.11.2010 um 13.48 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7129


Ich habe vor, dort hinzugehen und mich auch an der Diskussion zu beteiligen; mir geht übertriebene und unnötige sprachliche Geschlechtergerechtigkeit auf den Keks. Haben Sie noch spezielle Fragen, z. B. die Forschungsergebnisse betreffend? Können Sie Ihren Eindruck der "Verheerungen des Feminismus" noch etwas genauer fassen, damit ich weiß, worauf es Ihnen ankommt?

Eines meiner Argumente wird sein, daß Frauen und Männer im Physikstudium (und natürlich nicht nur dort) gleich ausgebildet werden, über den gleichen Stoff geprüft werden und also auch den gleichen Abschluß machen. Es gibt keinen speziellen Studiengang "Physikerin", der sich von dem Studiengang "Physiker" unterscheiden würde. "Physiker" ist eine Berufsbezeichnung im generischen Maskulinum. Daher ist die Frage, ob "Physiker" Frauen sein können, natürlich ganz klar mit "ja" zu beantworten.

Einen anderen Aspekt, den ich ansprechen möchte, ist der Unterschied zwischen Genus und Sexus, d. h. zwischen grammatischem und natürlichem Geschlecht und wie weit verbreit das Wissen um diesen Unterschied wohl sei. Dafür muß mich mir allerdings noch eine geeignete Formulierung einfallen lassen; ich will ja weder als besserwisserisch, angeberisch, herablassend, ignorant oder "irgendwie seltsam" wahrgenommen werden. Hat jemand einen Vorschlag?
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Christof Schardt
Darmstadt

Dieser Beitrag wurde am 17.11.2010 um 23.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7127


@Jan Martin Wagner: Können "Physiker" Frauen sein?
Auch gibt es Forschungsergebnisse zur Lesbarkeit geschlechtergerechter Texte.

Bedauerlich, daß ich nicht in Kiel sein kann. Es würde mich interessieren, ob die "Forschung" meinen subjektiven Eindruck der Verheerungen des Feminismus in der Sprache irgendwie widerlegen kann.
Gibt es jemand, der den Vortrag besucht und hier berichtet?
Oder: Gibt es öffentlich zugängliche Forschungsergebnisse?
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 17.11.2010 um 11.18 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7126


Können "Physiker" Frauen sein?
Gleichstellung durch Sprache in Forschung und Lehre


Seit Jahren gelten in der Bundesrepublik rechtliche Regelungen, die vorschreiben, dass öffentliche Texte geschlechtergerecht zu formulieren sind. Ausdrücke wie "der Bürger", "der Antragsteller" oder "der Prüfer", die Frauen sprachlich unsichtbar machen, sollen nicht mehr als zusammenfassende Bezeichnung für Frauen und Männer verwendet werden. Tatsächlich wird diese Forderung aber nur unvollständig eingehalten, und vielfach sind Zweifel am Sinn geschlechtergerechter Formulierung geblieben: Lohnt sich der sprachliche Aufwand wirklich oder handelt es sich um eine sprachkosmetische "political correctness", die Texte unnötig kompliziert macht?

Der Vortrag stellt psycholinguistische Forschungsergebnisse vor, die zeigen, was geschlechtergerechte Formulierung tatsächlich bewirkt und wie viel sie zur Gleichstellung der Geschlechter beitragen kann. Auch gibt es Forschungsergebnisse zur Lesbarkeit geschlechtergerechter Texte. Die anschließende Diskussion bietet Gelegenheit, weitere Aspekte (wie z.B. Fragen der praktischen Umsetzung) zu diskutieren.

Der Vortrag findet um 17:00 Uhr im Hans Geiger Hörsaal (LS 13 / R. 52) des Physikzentrums statt. Ab 16.30 werden Kaffee und Gebäck angeboten.
Kaffeebecher sind mitzubringen!

Physikalisches Kolloquium Universität Kiel
Wintersemester 2010 / 2011
Dienstag, 23. November 2010
PD Dr. Friederike Braun
(Universität Kiel)
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Jan-Martin Wagner
Kiel

Dieser Beitrag wurde am 26.10.2010 um 20.28 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#7066


Sprich, damit ich Dich sehe

Rotenburg. Wie wir lernen können, uns besser zu verstehen, das ist Thema des Vortrags „Sprich, damit ich Dich sehe!“ von Rainer Hauer. Der Wiener Burgschauspieler und Professor für Rhetorik an der Kunst-Universität Graz geht am Freitag, 5. November, in Rotenburg auf Fragen zum Thema Sprache ein.

Er wird unter anderem erläutern, welche Unterschiede es zwischen tierischer und menschlicher Sprache gibt, wie Babys und Kleinkinder Sprache lernen und aus welchen Bausteinen Sprache überhaupt besteht. Hauer wird auch den Sinn der Rechtschreibreform hinerfragen, und welchen Einfluss neue elektronische Verarbeitungssysteme auf Sprache haben können.

[...]

(www.hersfelder-zeitung.de, 25. Oktober 2010)
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Urs Bärlein
*

Dieser Beitrag wurde am 13.07.2008 um 01.17 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#3595


"... verweigert sich der Rechtschreibreform, als sei sie eine törichte Mode." – Was denn sonst?
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Jan-Martin Wagner
Halle (Saale)

Dieser Beitrag wurde am 13.07.2008 um 00.34 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#3593


Ausstellung: Kunstwerke von Günter Grass

Nebenher ein bisschen malen, das machen die Dichter gerne. Günter Grass (80) aber, Nobelpreisträger und Querkopf der Nation, ist ein Profi auf dem Gebiet. Bevor er schreibend berühmt wurde, studierte er an den Akademien von Düsseldorf und Berlin. Welche Bilder der Wortreiche schafft, zeigt die Sommerausstellung in Ochsenhausen.

Rot, flammend rot sind die Wände im Fruchtkasten des Klosters. Grass ist keine Figur für das übliche dezente Weiß. Der Danziger Tabubrecher, der in den 60er Jahren die "Blechtrommel" schlug, "Katz und Maus" mit dem konservativen Publikum spielte und für die SPD Wahlkampf machte, verschreckte die Leser 2006 "Beim Häuten der Zwiebel" mit dem literarischen Geständnis, als Junge der Waffen-SS angehört zu haben. Seither wird gestritten: Durfte er, der große Moralist, so lange schweigen?

Schuld, stellte Grass selbst schon fest, ist das große Thema des 20. Jahrhunderts. Natürlich wusste er, dass die Feuilletons aufheulen würden. Aber offenbar hat er das Triumphgeschrei seiner Gegner und vor allem die maßlose Enttäuschung seiner Bewunderer unterschätzt. Als "Dummer August", mit traurigem Schnurrbart und verbeulter Spitzkappe, fühlt und zeichnet er sich nach dem kulturellen Knall. Einige Lithografien aus dem gleichnamigen Wort- und Bildband von 2007 (Steidl Verlag) erzählen von der Verbitterung des alten Dichters und unliebsamen Denkers. Den "Pranger" illustriert er allerdings auf seine Art – mit ein paar Zwiebeln und einem scharfen Messer, dazu handgeschriebenen Zeilen: "Seht! Nun steht er gehäutet da, rufen jetzt viele, die nicht die Zwiebel zur Hand nehmen wollen, weil sie befürchten, etwas, nein, schlimmer, nichts sei zu finden, das sie kenntlich werden ließe."

Keine Suppe ohne Vorgeschichte

Die Worte, hingeworfen, nicht immer leserlich, sind Teile von Zeichnungen beziehungsweise Grafiken, die ihre Interpretation nicht dem Betrachter überlassen wollen. Dabei geht es meistens gar nicht um die großen Fragen der Zeit oder um Romantitel wie "Die Rättin", die da fett auf den Buchstaben hockt, oder den "Butt", der wie ein Ufo über den Feldern schwebt. Grass beschäftigt sich am liebsten mit den Dingen des Lebens in Behlendorf bei Lübeck, dort, wo gearbeitet wird, gekocht, geschmaust und durch den Wald spaziert. Es gibt "keine Fischsuppe ohne Vorgeschichte", und so würdigt der Dichter auch die Artischocken ("Essig und Öl verrührt"), die ihm ein "Lehrmittel" sind "in Sachen Geduld". Er zeichnet sie mit gleicher Freude wie seine alten Wanderschuhe, die glotzenden Kühe am Wegesrand oder die ersten Birkenpilze, die er "nach nasskaltem Juli" zum Frühstück essen kann.

"Naßkalt" schreibt er, mit "ß", denn Grass verweigert sich der Rechtschreibreform, als sei sie eine törichte Mode. Seine Art zu zeichnen, sehr genau, fast penibel, dann lustvoll expressiv wie bei den "Letzten Tänzen" zerzauster Gestalten, folgt keinem Trend, nur seinem eigenen Plan – und passt doch vortrefflich zur neuen Lust an der Figuration. Eher steif wirken dagegen die Bronzeskulpturen märchenhafter Vogelfrauen ("Sängerin"). Ein paar einfache Aquarelle aus den "Fundsachen für Nichtleser" haben mehr Poesie als Grass’ Übungen in Sachen Surrealismus. Pilze oder Kirschen leuchten in subtiler Farbigkeit und machen Lust auf das gleichnamige Bilderbuch, das, wie die ganze Grass-Literatur, an der Kasse zu kaufen ist. Die Ausstellung, vom Ochsenhausener Kulturchef Michael Schmid und dem Galeristen Günther Troll eingerichtet, zeigt zum Glück keinerlei kommerzielle Absicht. Mit Leihgaben aus dem Lübecker Grass-Haus, der Berliner Akademie der Künste und der Grass-Tochter Laura wird der zeichnende Schriftsteller sehr ernsthaft gewürdigt. "Ein weites Feld", das man mit Freude durchwandert.

INFO:
Günter Grass: Der Schriftsteller als Maler. Bis 5. Oktober in der Städtischen Galerie im Fruchtkasten des Klosters Ochsenhausen. Di. bis So. 10-18 Uhr. Am 23. Juli, 21.15 Uhr, wird die "Blechtrommel"-Verfilmung bei gutem Wetter im Open-Air-Kino gezeigt. Telefon: (07352) 4313. http://www.ochsenhausen.de


(Schwäbische Zeitung online, 11. 7. 2008)
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Jan-Martin Wagner
Jena

Dieser Beitrag wurde am 24.04.2008 um 16.33 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#3236


Hans Krieger liest aus seinen Gedichten. Einführung: Ute Stempel

Lyrik Kabinett München

Hans Krieger, geb. 1933 in Frankfurt a. M., wandte sich nach dem Studium der Germanistik und Romanistik dem Journalismus zu. Er war langjähriger Mitarbeiter der Zeit und mehrerer Rundfunkanstalten; gut drei Jahrzehnte lang leitete er das Feuilleton der Bayerischen Staatszeitung. Er lehrte Theaterkritik an der Universität München und Spracharbeit an der Akademie der Bayerischen Presse und trat als scharfer Kritiker der Rechtschreibreform hervor (Der Rechschreib-Schwindel, 1998, erweiterte Neuauflage 2000). Für seine publizistische Arbeit erhielt er 1997 den Friedrich-Märker-Preis für Essayisten. Über seine Lyrik schrieb der Kritiker Alexander Altmann: „Gedichte, die im Pulsieren der Silben den Herzschlag der Wirklichkeit spürbar machen.“
Alle seine Gedichtbände enthalten Zeichnungen von Christine Rieck-Sonntag.

Ute Stempel, geb. in Zwickau/Sachsen, promovierte über Dino Buzzati, begleitete als Herausgeberin deutsche Ausga-ben von Moravia, Deledda, Daudet, D’Annunzio, Tomasi di Lampedusa und Svevo mit ihren Nachworten und war publizistisch für viele Tageszeitungen und Rundfunkanstalten tätig. Sie lebt in München.

Eintritt: EUR 7 / erm. EUR 5 (Mitglieder Lyrik Kabinett freier Eintritt)

Termine:
24.04.2008 20:00 Uhr - Lyrik Kabinett München

http://www.kulturkurier.de/veranstaltung_127752.html


HINWEIS: Bei der Veröffentlichung wurde der Termin falsch übermittelt; diese Lesung fand bereits gestern statt.
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(Red.)


Dieser Beitrag wurde am 17.01.2007 um 13.38 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#1354


Kommentar von B. Eversberg, verfaßt am 16.01.2007 um 17.28 Uhr
(siehe hier)

Eisenberg hält Vortrag am 22.1.:
„Das Ende des Rechtschreibkrieges?“
im Alfried-Krupp-Wissenschaftskolleg, Greifswald.
Mehr hier.

Aus dem Ankündigungstext:

»Eisenberg, unter dessen Federführung eine Kommission der "Akademie für Sprache und Dichtung" schon früh nach einem Kompromissvorschlag suchte, war maßgeblich an der "Reform der Reform" beteiligt, deren Ergebnis nun die neue "Amtliche Rechtschreibung" darstellt. Wichtige Neuregelungen betreffen insbesondere die äußerst umstrittene Getrennt- und Zusammenschreibung, aber auch die Groß- und Kleinschreibung sowie die Zeichensetzung. Viele der seit dem 1. August 2006 geltenden Regeln, durch die ein großer Teil der ursprünglichen Rechtschreibreform wieder zurückgenommen worden ist, gehen auf Eisenbergs Vorschläge zurück.

In seinem Vortrag wird Professor Eisenberg in allgemein verständlicher Form die wichtigsten Neuregelungen erläutern und begründen. Er wird herausstellen, was mit der Reform erreicht wurde, sich aber auch kritisch mit den Hintergründen des Reformvorhabens selbst beschäftigen. Den Vortragstitel "Das Ende des Rechtschreibkrieges?" hat Peter Eisenberg bezeichnenderweise mit einem Fragezeichen versehen. An einer Antwort auf diese Frage dürfte allen sprachinteressierten Menschen gelegen sein.«
nach oben

Jan-Martin Wagner
Jena

Dieser Beitrag wurde am 05.01.2007 um 17.51 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#1287


PLAZ-Vortrag über "Diagnosekompetenz in der Lehrerausbildung" am 9.1.2007

Dr. Peter May, Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg, berichtet am 9.01.2007 über "Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten erkennen - aber wie? Diagnose der orthographischen Kompetenz mit der Hamburger Schreibprobe und der Deutschen Schreibprobe".
Der Vortrag findet statt von 17.00-19.00 Uhr im Hörsaal P5.201 der Universität Paderborn im Rahmen der vom Paderborner Lehrerausbildungszentrum (PLAZ) veranstalteten Vortragsreihe zum Thema "Diagnosekompetenz in der Lehrerausbildung".

Lese-Rechtschreib-Schwierigkeiten erkennen - aber wie? Eine Antwort auf die von vielen gestellte Frage gibt May mit der Hamburger Schreibprobe (HSP), die der Erfassung des orthographischen Strukturwissens und der grundlegenden Rechtschreibstrategien dient. Es liegen verschiedene Versionen für die Zeit von Mitte Klasse 1 bis Ende Klasse 9 mit bundesweiten Vergleichswerten vor (Neunormierung 2001). Mit der HSP 1 bis HSP 4/5 werden wesentliche Kompetenzen für die Rechtschreibung erfasst, die für die verschiedenen Klassenstufen angemessen sind. Zur Erfassung fortgeschrittener Rechtschreibsicherheit steht für die Sekundarstufe neben der HSP 5-9 B (Basisanforderungen) die HSP 5-9 EK (Erweiterte Kompetenz) zur Verfügung. Beide Versionen können auch kombiniert werden.

Im Rahmen des Vortrags werden das diagnostische Konzept und die linguistisch-entwicklungspsychologischen Grundlagen des Testsystems vorgestellt. Anhand von Fallbeispielen wird erläutert, wie die Tests durchgeführt, ausgewertet und interpretiert werden können. Diagnostische Kompetenz, über die Lehrerinnen und Lehrer heute verfügen sollten, ist eine wichtige Voraussetzung für Differenzierung und individuelle Förderung und wirkt sich somit qualitätssteigernd auf den Unterricht aus.

Die Vortragsreihe richtet sich an Studierende, Lehrende in Schule, Studienseminar und Hochschule sowie an alle Interessierten. Die Teilnahme ist kostenlos. Informationen: PLAZ, Tel.: 05251-60-3662, http://plaz.uni-paderborn.de.

(PaderZeitung, 4. Januar 2007)


(Zur „Hamburger Schreibprobe“ siehe http://www.peter-may.de/Komponenten/hsp.htm; eine ältere, unreformierte Fassung [3. 3. ’99] findet sich hier.)
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Konrad Schultz
Chemnitz

Dieser Beitrag wurde am 07.12.2005 um 14.32 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#426


Auch auf dem Lande wird getingelt:

2000:

"Die Probleme der Rechtschreibung haben sich auch nach der Reform nicht verbessert", sagte Roswitha Wünsche-Heiden (Erbes-Büdesheim) bei einem Rechtschreib-Seminar des Rheinhessischen Landfrauenverbandes vor über 70 Teilnehmern in der SLVA Oppenheim.

2006:

Der Landfrauenverband Rheinhessen weist auf seine Veranstaltungen hin. Roswitha Wünsche-Heiden referiert am Donnerstag, 5. Januar, um 19 Uhr im Haus der Landwirtschaft in Alzey zum Thema "Die verbindliche Einführung der neuen Rechtschreibreform - Wie schreibt man jetzt?"

Neue Rechtschreibreform, ist die besser als die alte von 2000?
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Konrad Schultz
Chemnitz

Dieser Beitrag wurde am 05.12.2005 um 18.35 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#425


So ist es richtig: Erst durch die Gegend tingeln mit Kursen zur neuen Rechtschreibung, und dann mit den Änderungen noch einmal. Das kann eine Dauerbeschäftigung werden.
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Jan-Martin Wagner
Jena

Dieser Beitrag wurde am 05.12.2005 um 17.20 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#424


Veranstaltungen in Aachen am Montag, 5.12.2005

Vorträge / Lesungen

«Die neue Rechtschreibung, aktueller Stand», Referentin: Cäcilia Schiffer-Musial, Raum 214, 20 Uhr, Volkshochschule, Peterstr. 21 - 25, 47920.

(Aachener Zeitung, 4. 12. 2005)
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Jan-Martin Wagner
Jena

Dieser Beitrag wurde am 15.08.2005 um 16.53 Uhr eingetragen.
Adresse: http://www.sprachforschung.org/forum/show_comments.php?topic_id=40#232


Deutscher Sprachpreis 2005 geht an «FAZ»-Journalistin

Auszeichnung für Heike Schmoll - Übergabe am 16. September in Weimar

Marburg/dpa. Der Deutsche Sprachpreis 2005 geht an die Journalistin Heike Schmoll. Die Henning-Kaufmann-Stiftung ehrt die Mitarbeiterin der «Frankfurter Allgemeinen Zeitung» für ihr stets «vorbildliches, elegantes, hohen sprachlichen und stilistischen Ansprüchen genügendes Deutsch». Die mit 5000 Euro dotierte Auszeichnung werde am 16. September in Weimar vergeben, teilte der Stiftungsvorstand am Montag in Marburg mit.

Schmoll, die seit 1989 dem Ressort Innenpolitik der «FAZ» angehört, setze sich zudem für «die bewährte Rechtschreibung des Deutschen» ein, heißt es in der Begründung für den Preis. Die Germanistin berichtet über Bildungspolitik und Kirchen.

Die Henning-Kaufmann-Stiftung zur Pflege der deutschen Sprache wurde 1983 als Nachlassstiftung des Gymnasiallehrers und Namensforschers Henning Kaufmann gegründet. Für Verdienste um die deutsche Sprache verleiht sie seit 1984 den Deutschen Sprachpreis.

(Mitteldeutsche Zeitung/mz-web.de, 15.08.05)
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